Aus Embach über Paris nach Tiflis
Der Weg des Fotokünstlers Georg Katstaller

Bei der Eröffnung der Ausstellung in Tiflis: Gabriele von Habsburg (Kunstprofessorin), Botschafter Arad Benkö, Georg Katstaller (27 Jahre alt) und seine Kuratorin Polina Shubkina.
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  • Bei der Eröffnung der Ausstellung in Tiflis: Gabriele von Habsburg (Kunstprofessorin), Botschafter Arad Benkö, Georg Katstaller (27 Jahre alt) und seine Kuratorin Polina Shubkina.
  • Foto: Giorgi Induashvili
  • hochgeladen von Christa Nothdurfter

Sein Hang zur Perfektion, sein Fleiß und sein Talent haben den Pinzgauer weit gebracht - aus dem Louvre in Paris (hier im Archiv) nun nach Georgien.

EMBACH/GEORGIEN (cn). Georg Katstaller, der international erfolgreiche Fotokünstler aus Embach, stellt aktuell in der "TBC Art Gallery" in der georgischen Hauptstadt Tiflis aus. 

Eröffnung durch den Botschafter

Die Eröffnungsrede der Ausstellung "Intending Georgia" - zu sehen noch bis zum 7. Mai - hielt Arad Benkö, der österreichische Botschafter im eurasischen Staat. Er zeigte sich äußerst angetan von den 18 ausgestellten Werken Georg Katstallers. Zudem hob Benkö lobend hervor, dass der Künstler die Ausstellung zwar gemeinsam mit seiner Kuratorin, aber ohne jegliche Hilfe Dritter organisieren konnte."

Die Galerie gehört zur Elite

Die Galerie in Tiflis jedenfalls gehört in der internationalen Kunst-Szene zur Elite, und so war bei Georg Katstaller und bei  Polina Shubkina - die Russin ist die Kuratorin des Pinzgauers - die Freude über das Angebot der dortigen Protagonisten groß.

In Monolithenform...

Die Innenräume der Galerie hat man für "Intending Georgia" speziell umgebaut. Komplett schwarze Hintergründe lassen die Fotos, die zum Teil in sogenannten Light-Boxen in Monolithenform präsentiert werden, ganz besonders gut zur Geltung kommen. Wie viel kostet so ein Werk? "Die Preise, die in einem recht hohen Segment angesiedelt sind, besprechen die Galeristen mit den Interessenten", gibt sich der Künstler bedeckt, merkt aber an, dass "sie stetig steigen". Wie man es auch von anderen Künstlern weiß, geht es aber ohnehin nicht ums Geld; das ist auch bei Georg Katstaller nicht anders.

Drang nach Perfektion und Ausdrucksstärke

Seine Motivation ist der unbedingte Wille, die Motive - vor allem gefallen ihm Landschaft- und Architekturstudien - so perfekt und so ausdrucksstark wie nur möglich festzuhalten. Damit ihm das gelingt, investiert der Pinzgauer viele viele Stunden in die Aufnahme jedes Werkes. Dazu gehören auch Gespräche mit Menschen, die in diesen Landschaften leben oder das Erfassen von geschichtlichen Hintergründen. Und doch sind es letztendlich nur ganz wenige Werke, die dem hohen Anspruch des Künstlers - und damit auch jenem des Fachpublikums - gerecht werden.

Die eigene Sichtweise...

Niemals sind die Wünsche oder die Vorstellungen der zukünftigen Betrachter die Grundlage von Katstallers Arbeiten, sondern immer die eigene Sichtweise und die eigenen Gedanken. In den kurzen und aussagekräftigen Begleittexten lassen sich Wörter wie Sterblichkeit, Mystik, Leidenschaft oder Zeitlosigkeit finden.
In Georgien haben es Georg Katstaller - hier seine Website - die Schönheit und Kargheit der abgelegen Täler angetan, außerdem spricht ihn die dort zu findende sowjetische Nachkriegsarchitektur an.

Nächste Studie: Dark Valleys

Die nächste Studie wird seine bisher größte. Sie trägt den Namen "Dark Valleys" und wird voraussichtlich 40 Werke aus den Alpen umfassen.

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