Andy Hohenwarter und die Renaissance der 90er
„Die 90er waren in den 90ern uncool“

Die 90er sind zurück!

Die 90er Jahre waren bunt und schräg. Teilweise genauso schräg war auch die Musik von damals. Redet man von „Trash“, redet man auch von Musik aus diesem Jahrzehnt in dem Schauspieler Mark Wahlberg noch als Rapper „Marky Mark“ und Moderator Daniel Aminati als „Backgroundtänzer“ bei K2 (Der Berg ruft) aktiv war. Die Mischung von damals war einfach, aber genial!

Mann, Frau und ein bisschen „bumm bumm“

Songs wie „Rhythm is a Dancer“ von Snap, „Mr. Vain“ von Culture Beat oder „No Limit“ von 2 Unlimited kennt auch noch die Jugend von heute. Echte Ohrwürmer, die alle nach demselben Muster produziert wurden. Eine Frau singt, ein Mann rappt und dann kommt eben noch der Bass, nennen wir diesen mal einen monotonen Dance-Beat, hinzu und fertig war der Hit. Viele Bands hatten mit dieser Mischung nicht nur Erfolg in Europa, sondern auch weltweit. Allerdings kamen die meisten Acts aus Europa und den größten Erfolg hatten Snap und co. eben hier in Europa und darum spricht man auch vom Eurodance.

90er Partys boomen

Gefühlt findet immer und überall eine 90er Party statt. Die Leute tanzen nicht nur zu echt schrägen Dingern wie „Barbie Girl“ von Aqua, „Eins, zwei Polizei“ von MO-DO oder „Captain Jack“ von Captain Jack sondern auch zu Radio-Klassikern wie „Lemon tree“ von Fools Garden. Auch bei den kommerziellen Radiosendern kommen die alten Songs immer besser an. Da kann es schon mal vorkommen, dass zu Mittag auf einmal "Cotton Eye Joe" zu hören ist.

Faszination 90er?

Aber warum sind die alten „Trashsongs“ bzw. Bands/Künstler der 90er wie die Backstreet Boys, Britney Spears oder Scooter so beliebt? Einer der es wissen muss ist Radio-Moderator Andy Hohenwarter. Der Salzburger hat damals als junger MTV-Moderator vieles erlebt und war u. a. in Gran Canaria beim Videodreh zu Blümchens „Nur geträumt“ vor Ort.

„Die 90er waren in den 90ern uncool“

"Ich glaube, der Grund für diesen 90er Hype liegt darin, dass die 90er in den 90ern nicht so cool waren. Man stelle sich eine Party damals mit Blümchen Musik vor - gab es nicht - war uncool. Auch die Radios damals waren größtenteils Trash- und Eurodance frei. Somit holen wir da jetzt was nach, was wir damals nicht hatten.“ Persönlich kann es dem 35-jährigen Pinzgauer gar nicht "trashig" genug sein. "Je verrückter der Song, um so besser die Laune.“

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