Die Rauriserin Astrid Kammerer-Schmitt & das Buch "100 Köpfe - 100 Geschichten"

Astrid Kammerer-Schmitt mit dem neuen Buch in der Küche ihres Bergbauernhofs.
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  • Astrid Kammerer-Schmitt mit dem neuen Buch in der Küche ihres Bergbauernhofs.
  • Foto: Andreas Winkler
  • hochgeladen von Christa Nothdurfter

RAURIS (win). Vor 15 Jahren entschied sich die Juristin und Mediatorin Astrid Kammerer-Schmitt gemeinsam mit der Familie dazu, die Großstädte - zuerst Krefeld und dann Wien - hinter sich zu lassen und in einem alten Bauernhof in Rauris zu leben. Heute ist sie hier verwurzelt und kennt viele Menschen im Tal. Von einigen kennt sie auch einen Teil ihrer Vergangenheit, denn sie hat sich eingelassen auf die Geschichten der Rauriser.

Sprachbarrieren

„Die Ankunft hier oben war rau und kalt, nur ein kurzes Sonnenfenster zeigte mir die Schönheit des Hofes. Da wusste ich aber sofort, dass hier ist der richtige Platz für uns ist", sagt die Rauriserin. Die eine oder andere Unklarheit mit dem Pinzgauer Dialekt war rasch beseitigt und die Familie wurde in der neuen Heimat gut aufgenommen. Schon bald war die umtriebige Juristin Mitglied in diversen Projektgruppen des Tals und voll integriert.
Die verheiratete Frau und Mutter eines Sohnes ist heute Obfrau und treibende Kraft des Vereins „BildSprache“, auch bekannt als "Foto- und Schreibgruppe Rauris". Unter ihrer Leitung hat der Verein ein besonderes Buch herausgebracht. Der Titel: "100 Köpfe – 100 Geschichten".

Ein tiefer Einblick

Die Menschen aus dem Raurisertal wurden interviewt, sie haben Geschichten erzählt und sich fotografieren lassen. Die Mitglieder des Vereins haben zugehört, vieles erfahren und sich Notizen gemacht. Es wurde sozusagen "Geschichte geschrieben".
Kammerer-Schmitt: „Ich liebe es zu sehen, wie die Leute sich wieder mehr unterhalten, wie sie sich öffnen und aus ihrem Leben erzählen. Man kann spüren, wie gut ihnen das tut. Ganz nebenbei habe ich auch viele Details über die Lebensart, die Kultur und die Bräuche in meiner neuen Heimat erfahren.“

Zwei Jahre Recherche

„Jetzt, wo unser Werk im Buchhandel liegt und so viele es schon zuhause haben, sind wir sehr stolz auf unsere Arbeit. Die Mühe, die auch viele schöne Stunden mit sich brachte, hat sich gelohnt!“ Astrid Kammerer-Schmitt macht es sichtlich Freude, hier zu leben und mit Herz und Gespür an Fotos und Texten zu arbeiten: "Durch meine Leidenschaft für Bild, Sprache und Kommunikation konnte ich Menschen zusammenbringen und so zu einer Einheimischen werden."

Text & Fotos: Andreas Winkler

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Astrid Kammerer-Schmitt mit dem neuen Buch in der Küche ihres Bergbauernhofs.
Astrid Kammerer-Schmitt.

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