Kunst und orientalische Kost kann verbinden

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Kunst und orientalische Kost der ganz besonderen Art gab es am 3. September im Rahmen des Künstlersymposiums „Ortung“ Schloss Lichtenau: 19 Musikanten aus Österreich, Irak, Syrien, Bosnien-Herzegowina, Mali, Gambia, Senegal und Guinea-Bissau gaben ein bemerkenswertes und buntes Konzert. Das klassische Quintett Jabbar - eine Flüchtlingsfamilie aus Syrien - spielte zusammen mit dem virtuosen Akkordeonisten Muamer Kebic, der mit neun Jahren als Flüchtling nach Österreich kam, und der international bekannten Sängerin Rita Movsesian Musik aus Syrien. Die Pinzgadoggln aus Saalfelden und die Familienmusik Machreich aus Bruck präsentierten eine feine Auswahl heimischer Volksmusik in den ehrwürdigen Gewölben des Schlosses. In der Pause konnten sich die Besucher durch ein beachtliches Buffet köstlicher orientalischer Speisen durchkosten, alles zubereitet und präsentiert von Flüchtlingen im Oberpinzgau und ihrer Betreuerin Claudia Heim. Am Ende des Konzerts spielte die vierköpfige Formation „Drumbock“ auf dem Vorplatz des Schlosses mit heißen afrikanischen Rhythmen, begleitet von Rhythmusinstrumenten der Brucker Familienmusik, für die zahlreichen Besucher von Krimml bis Salzburg zum Tanz auf – ganz getreu dem Motto der Veranstaltung: „Musik verbindet“, und ganz sicher ein Höhepunkt unter den kulturellen Veranstaltungen dieses Sommers im Pinzgau.
Das Konzert war eine von 13 Veranstaltungen im Rahmen der Festevents von Salzburg 2016 und ist eine Initiative von ALPINE PEACE CROSSING (www.alpinepeacecrossing.org), als Gemeinschaftsprojekt zusammen mit TAURISKA, Musikum und dem Regionalmanagement Oberpinzgau. Ziel der Initiative ist es, Flüchtlinge und einheimische Musikanten in einem gemeinsamen Musikprojekt integrativ zusammenzubringen und so die Grenzen von Sprachen und Kulturen zu überwinden.

Gemeinsam mit ORTUNG

In diesem Rahmen gab es auch Installationen von den Künstlern und Künstlerinnen KünstlerInnen Diala Brisly (Syrien), Kathrin Grenzdörffer (Berlin/D), Maria Morschitzky (Linz/A), Toshiko Oka (Japan), Karl Baumann (USA/A) und Thomas Hörl (Golling/A) zu bestaunen: Der künstlerische Leiter und Initiator Wolfgang Seierl hat das kulturelle Leben im Oberpinzgau mit dem Künstlersymposion ORTUNG reichhaltiger gemacht. Kunst- und Kulturprojekte wie dieses wären ohne Unterstützung nicht möglich, daher sei folgenden Sponsoren herzlich gedankt: Land Salzburg, Gemeinde Stuhlfelden, Regionalmanagement Oberpinzgau und Privatstiftung Sparkasse Mittersill. hn

Autor:

Christian Vötter aus Pinzgau

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