50 Jahre Felbertauernstraße - das Tor zum Süden

Bronzerelief „Die Begegnung“ des Osttiroler Künstlers Jose`  Pirkner am Tunnelportal Süd. Das Kunstwerk zeigt Menschen, die sich dank des Felbertauerntunnels über den Alpenhauptkamm hinweg die Hände reichen können.
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  • Bronzerelief „Die Begegnung“ des Osttiroler Künstlers Jose` Pirkner am Tunnelportal Süd. Das Kunstwerk zeigt Menschen, die sich dank des Felbertauerntunnels über den Alpenhauptkamm hinweg die Hände reichen können.
  • hochgeladen von Walter Reifmüller

Matrei i.O. – Mittersill: Lebensader Felbertauernstraße
Es war ein historischer Tag für Osttirol und dem Pinzgau, als am 25. Juni 1967 Bundespräsident Franz Jonas die Felbertauernstraße offiziell eröffnete. Der Bau dieser 36 km langen Privatstraße von Mittersill im Oberpinzgau bis Matrei in Osttirol dauerte fünf Jahre. Herzstück dieser Straße ist der 5,3 km lange, mautpflichtige Scheiteltunnel in 1600 m Seehöhe.
Mit der Verkehrsfreigabe ging ein jahrzehntelanger Wunschtraum, eine direkte, sichere und bequeme Verkehrsverbindung zwischen dem Felber-/Amertal im Norden und dem Tauerntal im Süden zu schaffen, in Erfüllung. Für Osttirol war die Anbindung des Bezirkes Lienz an Nordtirol und die Landeshauptstadt Innsbruck lebensnotwendig.
Die Alpenstraße im Bereich des Nationalparks Hohe Tauern entwickelte sich in den vergangenen 50 Jahren zu einer wichtigen Lebensader dies- und jenseits des Felbertauern und trug wesentlich zum wirtschaftlichen und touristischen Aufschwung Osttirols bei. Aber auch Mittersill, auf dessen Gemeindegebiet die Hälfte der Straße liegt, und der Pinzgau haben seither vom Bau dieser hochalpinen Straße profitiert.

Großer Festakt zur Jubiläumsfeier beim Felbertauern-Südportal

Den Auftakt zu den Feierlichkeiten bildete eine Oldtimer-Fahrt, bei der die Ehrengäste vom Matreier Tauernhaus zum Felbertauern-Südportal gebracht worden sind. Dort gab es einen landesüblichen Empfang durch die Schützenkompanie und Musikkapelle Matrei in Osttirol sowie der Bürgermusik und Schützenkompanie Mittersill für Tirols Landeshauptmann Günther Platter und den Ehrengästen aus Tirol und Salzburg.
In den Festansprachen wurde den Pionieren der Felbertauernstraße, insbesondere dem Osttiroler Nationalratsabgeordneten Franz Kranebitter - einem unermüdlichen Kämpfer für diese Straße - gedacht. Ebenso den 14 Arbeitern, die beim Bau der Felbertauernstraße ihr Leben ließen.
Der Festakt klang mit einem Konzert der Osttiroler Bläserphilharmonie aus, der Musikanten/Musikantinnen aus allen Osttiroler Musikkapellen angehören

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