Tauernklinikum
"Bitte befolgen Sie unsere Vorsichtsmaßnahmen"

Vor dem Eingang des Tauernklinikums in Mittersill und Zell am See werden Besucher und Patienten auf die besonderen Schutzmaßnahmen hingewiesen.
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  • Foto: Johanna Grießer
  • hochgeladen von Peter Weiss

Das wachsende Unverständnis für Corona-Maßnahmen macht dem Tauernklinikum zu schaffen.

ZELL AM SEE, MITTERSILL. Das Corona-Virus hat uns wieder voll im Griff und die Maßnahmen der Regierung führen zunehmend zu Unverständnis in der Gesellschaft. Dass dieses Unverständnis für manche Bereiche, die wesentlich an der Bekämpfung des Virus beteiligt sind, zu einer großen Hürde werden kann, bereitet Rudolph Pointner, ärztlicher Direktor des Tauernklinikums, einige Sorgen.

Bitten um Verständnis

"Gerade jetzt bauchen wir die Unterstützung der Gesellschaft. Die Leute müssen darauf achten, dass es um die Gesundheit der Patienten und der Arbeiter in unserem Haus geht. Darum sind gewisse Regeln nötig, um ein nötiges Maß an Sicherheit zu gewährleisten. Wir sind natürlich für alle da, es gibt dahingehend keine Restriktionen, aber man muss sich an die Regeln des Hauses halten", erklärt Rudolph Pointner.

Regeln sorgen für Sicherheit

Um den für das Wohlergehen der Patienten und der Arbeiter im Tauernklinikum zu sorgen, fordert man alle Besucher dazu auf, sich anzumelden und einen Fragebogen auszufüllen. Außerdem darf das Haus nur mit einem Mund-Nasen-Schutz und mit desinfizierten Händen betreten werden. Außerdem ist nur ein Besucher pro Tag für eine halbe Stunde zugelassen. "Derzeit herrscht geringes Verständnis für die Maßnahmen, jedoch müssen wir die Gesundheit und Sicherheit aller vorne an stellen. Wir bitten daher um Unterstützung aus der Gesellschaft", so Pointner weiter.

Zum Schutz der Patienten

In einigen Krankenhäusern habe man aufgrund von uneinsichtigen Besuchern Security-Mitarbeiter engagiert. Rudolph Pointner hingegen ist sich sicher, dass die Menschen überzeigbar sind und man im Pinzgau nicht auf derartige Maßnahmen zurückgreifen muss. "Es geht um die Patienten, die teils im geschwächten Zustand bei uns liegen. Daher erwarte ich mir auch ein gewisses Verständnis seitens der Bevölkerung", hofft der ärztliche Direktor des Tauernklinikums.

Es gibt Ausnahmen

Selbstverständlich würde man in Einzelfällen auch eine Ausnahme machen. "Bei sehr betagten oder schwer kranken Patienten sowie Kindern kann die Besucherzahl und -dauer variieren. Das entscheiden dann die behandelnden Ärzte und das Pflegepersonal", erklärt Pointner.

Auf Zustand achten

Man sollte nur im symptomlosen Zustand einen Besuch im Klinikum in Erwägung ziehen. Wenn Symptome wie Gliederschmerzen, trockener Husten et cetera vorliegen, bittet das Tauernklinikum darum, das Haus nur über die Infektionsambulanz zu betreten und im Idealfall schon im Vorhinein einen Besuch abklären.

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