"Alpenglühen"
Brennende Themen mit Armin Wolf

Spannendes "Alpenglühen": Schmitten-Vorstand Erich Egger, Armin Wolf, Michael Kerbler und Johannes Schwaninger.
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  • Spannendes "Alpenglühen": Schmitten-Vorstand Erich Egger, Armin Wolf, Michael Kerbler und Johannes Schwaninger.
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ZELL AM SEE. Ausreserviert! Das Wort ist Musik in den Ohren jedes Veranstalters. Entsprechend erfreut reagierte Johannes Schwaninger vom Kultur Raum Zell über diese Sensation. "15 Jahre habe ich davon geträumt - mit dem heutigen Gast ist es endlich gelungen", so der überwältigte Schwaninger.

Großer Andrang

"Normal muss man betteln und flehen, dass die Leute kommen. Diesmal mussten wir allerdings viele enttäuschen, denn die Veranstaltung war rasch ausgebucht. Die Rückmeldungen waren schlichtweg phänomenal!" Gemeinsam mit der Schmittenhöhebahn lud der Kulturverein zum diesjährigen "Alpenglühen". Seit Jahren bestreiten hochkarätige Gäste in diesem Rahmen "innovative Dialoge zu brennenden Themen". Durfte man sie bisher im stets bis auf den letzten Platz gefüllten Ferry Porsche Congress Center erleben, so fand die Veranstaltung heuer erstmals in der gemütlichen AreitLounge statt.

In dieser heimeligen Atmosphäre sprach ORF-Journalist Armin Wolf über "Politischen Journalismus in Zeiten von Fake News". Schmitten-Vorstand Erich Egger wollte von dem hartnäckigen Interviewer der ZIB 2 wissen, warum er so oft nachbohre, denn: "Wir Zuschauer sind ja nicht deppert", so Egger. Er werde oft für seine "Verhörmethoden" und seine vielen Unterbrechungen kritisiert, so Wolf, der dem Publikum die Notwendigkeit seiner Vorgangsweise überzeugend schilderte.

"Sie sollen nicht angelogen werden"

"Meine Interviewpartner kommen freiwillig und sind Profis. Die sind darin geschult, meine Fragen zu umgehen und nicht zu beantworten", so Wolf. "Ich bereite mich auf die Interviews intensiv vor und kenne mich zu den Themen sehr gut aus. Es ist mein Job, dafür zu sorgen, dass Sie nicht angelogen werden. Darum frage ich so lange, bis auch die Zuseher erkennen können, dass z.B. das, was der Politiker gerade gesagt hat, so nicht durchführbar ist." Aber es habe noch jeder unverletzt das Studio verlassen, versicherte Wolf schmunzelnd. Er denke, es werde in Zukunft immer schwieriger, die Wahrheit von der Lüge zu unterscheiden, so Wolf.

Der gebürtige Tiroler gestand auch, dass er nicht skifahren kann und sich vor Sportinterviews fürchtet. "Ich habe null Ahnung, wenn ich Marcel Hirscher interviewe, da kennen sich die Zuschauer besser aus als ich." Diese nutzten ausgiebig die Gelegenheit, dem "Interviewer der Nation" zur Abwechslung selber Fragen stellen zu können. Im Anschluß an die Veranstaltung verwickelten viele interessierte Besucher den Gast auch in ein persönliches Gespräch.

Fotos: Faistauer Photography

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Autor:

Gudrun Dürnberger aus Pinzgau

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