Ausstellung
Das digitale Zuhause der Zukunft zwischen Hype und Panik

Peter Eder (Präsident AK-Salzburg) und Manfred Fellerer (Leiter AK-Zell am See) beim Pizzabestellen.
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Ausstellung der Arbeiterkammer (AK) im Berufsförderungsinstitut (BFI) Zell am See über Chancen und Risiken der digitalen Steuerung unseres Wohnraumes.

ZELL AM SEE.Die Ausstellung mit dem Titel "Smart Home - Sweet Home? Das digitale Zuhause der Zukunft zwischen Hype und Panik" startete vergangene Woche im BFI Zell am See. Hautnah wird erlebt, wie der digitale Wandel unser Wohnen und Leben verändert.

Interaktive Installationen samt ihren Funktionen stehen zum Ausprobieren bereit: unter anderem ein kleiner Roboter, der für uns das Licht einschaltet oder eine Pizzabestellung, die über unsere Blicke gesteuert wird - smarte Technologien lassen keine Wünsche offen.

Manfred Fellerer (Leiter AK-Zell am See) und Andreas Wimmreuter (Bürgermeister Zell am See) in Vorbereitung zum Pizzabestellen.
  • Manfred Fellerer (Leiter AK-Zell am See) und Andreas Wimmreuter (Bürgermeister Zell am See) in Vorbereitung zum Pizzabestellen.
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Bei seinen Eröffnungsworten führt der AK-Präsident Peter Eder vor Augen, wie der selbstverständlich gewordene digitale Datenaustausch im "echten" Leben wäre: "Wenn dich der Metzger beim Einkaufen um deine Geburtsdaten, Telefonnummer und Adresse fragt, denkst du dir 'Was soll das?'" Eder verdeutlicht damit einen zentralen Punkt: "Das beste Geschäft ist das Geschäft mit unseren Daten". Weil die Digitalisierung schnell aber schleichend komme, gehe es einmal mehr darum, sich dieser Entwicklungen bewusst zu werden, so der gebürtige Pinzgauer.

Sorgen und Fragen der Konsumenten

Die bei der Eröffnung anwesende Leiterin des AK-Konsumentenschutzes, Angela Riegler konzipierte zusammen mit der Ars Electronica Solutions diese Ausstellung. Tiefgreifende Veränderungen für Konsumenten beginnen sich abzuzeichnen, etwa "wenn auf Grund unserer Daten Nutzer- und Marketingprofile erstellt werden, bis hin zu Bonitätseinschätzungen", so Riegler. Wichtig sei es nun, nachzudenken, mitzugestalten und nicht der Wirtschaft und den Unternehmen alleine die Regelung für den Umgang mit unseren Daten zu überlassen.

Astrid Leitinger (Leitung BFi Zell am See) und Angela Riegler (Leiterin AK-Konsumentenschutz und Ausstellungsmacherin) mit dem smarten Roboter.
  • Astrid Leitinger (Leitung BFi Zell am See) und Angela Riegler (Leiterin AK-Konsumentenschutz und Ausstellungsmacherin) mit dem smarten Roboter.
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Junge Menschen und die Leute in der Region ansprechen

Mit 3-D-Brille, Handy und den eigenen Sinnen ist ein dialogischer und anregender Ausstellungsbesuch garantiert. Vor allem junge Leute und Schulklassen will die AK mit diesem Thema ansprechen, sind sie doch diejenigen, die in der digitalen Welt aufwachsen.
Dass "Smart Home - Sweet Home?" in die Regionen kommt, war für Riegler von Anfang an eines der wichtigsten Kriterien. So macht die in Salzburg erfolgreich gestartete Ausstellung nun - im Pinzgau beginnend - in allen Bezirken Halt.

Öffnungszeiten und Anmeldung

Einzelpersonen: Montag - Mittwoch, 13 - 16 Uhr, Donnerstags, 8 - 18 Uhr.
Schulklassen und Gruppen ab 5 Personen: Vormittags-Führungen.
Buchbar unter 0662/ 8687 DW 107 oder DW 157 oder per Buchungskalender unter www.ak-salzburg.at/smarthome.
Die Ausstellung geht bis 27. März, BFI Zell am See, Ebenbergstraße 1.

Digitalisierung der Pflege

Würdevolles Altern trifft auf technische Assistenzsysteme im Pflegebereich. Am 19. März 2020 um 14 Uhr wird im BFI diese Entwicklung unter die Lupe genommen. Anmeldung bis 16. März unter veranstaltungen@ak-salzburg.at

Hier finden Sie weitere Beiträge aus Zell am See

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Autor:

Eva Rainer aus Pinzgau

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