Frauen 2020
Ein Leben im Dienst der psychischen Gesundheit

Im Studium bewies die heute 52-jährige, dass es auch für Frauen mit Kind möglich ist schwierige Ziele zu erreichen.
  • Im Studium bewies die heute 52-jährige, dass es auch für Frauen mit Kind möglich ist schwierige Ziele zu erreichen.
  • Foto: Silvia Mayer
  • hochgeladen von Peter Weiss

In einer Welt, die sich schneller zu drehen scheint, wird die mentale Gesundheit immer wichtiger. Mit dem Vormarsch von Burnout und anderen mit Leistungsdruck verbundenen Erkrankungen ist eine psychische Betreuung gefragter, denn je. 

UTTENDORF. Eine echte Power-Frau ist Silvia Mayer aus Uttendorf. Früh stellte die geborene Mittersillerin ihr Leben in den Dienst der Gesellschaft. Denn die heute 52-jährige startete gleich nach der Matura die Ausbildung zur Diplom-Krankenschwester und bewies in Innsbruck, dass es auch für Frauen mit Kind möglich ist erfolgreich zu studieren.

Studium um besser zu verstehen

Nach fünf Jahren im Krankenhaus Zell am See beschloss sie sich an der Universität weiterzubilden und Psychologie zu studieren. "Ich wollte einfach besser verstehen, warum Menschen in verschiedenen Situationen so denken, handeln und fühlen wie sie eben denken, handeln und fühlen, und ich entschied mich nach fünf Jahren Tätigkeit als Krankenschwester zum Psychologie Studium in Innsbruck, welches ich berufsbegleitend in Innsbruck absolvierte", sagt Silvia Mayer.

Universität und Kind

Für die meisten von uns wäre ein Studium alleine schon eine Vollzeit-Beschäftigung. Aber mit dem Nachwuchs an der Hand stellte sich für Silvia Mayer eine wahre Mammut-Aufgabe. "Das Beenden meines Studiums mit Baby gehört zu den größten Hürden, die ich in meiner Laufbahn nehmen musste. Ohne tatkräftige Unterstützung meiner Eltern und meiner Kollegin und Freundin Kornelia Voithofer hätte ich das wohl nicht geschafft", meint die Pinzgauerin dankend. 

Unterstützung für alle

"Ich wollte, weil mir das Wohl der Menschen sehr am Herzen liegt, eine psychologische Behandlung schaffen, die jedermann wahrnehmen kann. Es ist mir sehr wichtig, dass die Pinzgauer über die kostenlose Möglichkeit sich helfen lassen zu können Bescheid wissen und mein Team und ich für die Menschen und ihre Anliegen da sind," erklärt Sylvia Mayer. Als Leiterin des psychosozialen Dienstes im Pinzgau betreut die Wahl-Uttendorferin seit 2002 eine kostenlose Anlaufstelle des Psychosozialen Dienst Land Salzburg für Menschen mit psychischen Erkrankungen und Suchtproblemen.

Hilfe zur Selbsthilfe

"Ich hatte das Glück in meinen vielen Ausbildungen, speziell in der systemischen Individual-. Paar- und Familientherapie Ausbildung, zu lernen, dass man Menschen fachlich gut helfen kann. Jedoch kann man das Leben keinem Menschen abnehmen und ich sehe meine Aufgabe als Hilfe zur Selbsthilfe. So versuche ich mit Mitgefühl gut für meine Klienten da zu sein. Außerdem ist für mich die eigene Fürsorge – gut auf mich selber zu schauen – sehr wichtig, um auch gut für meine Familie und Klienten da sein zu können", verrät die Pinzgauerin.

"Reden hilft"

"Ich empfehle jedem Menschen, sich in Notsituationen, schwierigen Lebensabschnitten,  Krisen und dergleichen Hilfe und fachliche Unterstützung von Außenstehenden zu holen, um sich begleiten zu lassen. Reden hilft und man profitiert von anderen Sichtweisen und fachlicher Unterstützung. Ich vergleiche es mit Physiotherapie oder Massagen, welche man bei Verspannungen oder anderen körperlichen Beschwerden auch gerne in Anspruch nimmt", rät Silvia Mayer abschließend.

Mehr über die psychologische Betreuung von Frau Mayer finden Sie >>>HIER<<<
und unter der Telefonnummer 0662/80423023

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Autor:

Peter Weiss aus Pinzgau

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