Eine Schüttdorferin geriet ins Visier von ausgekochten Betrügern

Hier ein Teil des E-Mail-Schriftverkehres und der Scheck, der Frau Aberger* (Name geändert) geschickt worden ist.
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  • Foto: Christa Nothdurfter
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ZELL/SEE (cn). Elisabeth Aberger* aus Schüttdorf: "Nächstes Mal gebe ich meine Kleinanzeige wieder über die Zeitung auf und nicht mehr über das Internet. Was ich da erlebt habe, reicht mir. Zum Glück bin ich skeptisch geworden und habe weder meinen richtigen Namen noch meine Handynummer angegeben. Seitens der Polizei hat man mir nun gesagt, dass ich alles richtig gemacht habe."

Der Scheck war auf eine zu hohe Summe ausgestellt

Der Reihe nach: Frau Aberger* wollte über das Internet eine Gitarre verkaufen. Sie erhielt eine in englischer Sprache verfasste E-Mail von einem Wilfried Moore, der Interesse zeigte. Man einigte sich auf 130 Euro und der Absender schlug vor, einen Scheck zu schicken; die Gitarre würde dann - nach Behebung des Geldes - ein Bekannter abholen. Der eingetroffene Scheck war jedoch auf 1.500 Euro ausgestellt; die Differenz von 1.370 Euro sollte Elisabeth Aberger* bei der Abholung der Gitarre übergeben.

Rechtzeitig zur Polizei gegangen

Obwohl der Scheck auf Nachfrage bei einer Bank ausbezahlt worden wäre, ging die skeptisch gewordene Pensionistin dann zur Polizei, wo man ihr versicherte, dass sie keine Angst haben müsse, dass plötzlich jemand vor ihrer Tür stünde.

Polizist Peter Streitberger: Man kann nicht vorsichtig genug sein"

Peter Streitberger von der PI Zell am See: "Solche Betrügereien tauchen immer wieder auf: Nach der Scheck-Auszahlung stellt sich heraus, dass er nicht gedeckt ist und die Opfer müssen das Geld der Bank retournieren. Wenn die Differenz in der Zwischenzeit zurücküberwiesen wird, bleibt diese Summe den Betrügern." Wahrscheinlich wäre es bei Frau Aberger* auch darauf hinausgelaufen, dass sie die Differenz doch überweisen soll. Der Polizeibeamte weist darauf hin, dass man bei derartigen Dingen nicht vorsichtig genug sein könne.

*Name von der Redaktion geändert

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