Erinnerungen an die eigene Sternsinger-Zeit

Obwohl es womöglich schon damals so gewesen ist, dass sich nicht alle Kinder darum gerissen haben, hat man sich auserwählt gefühlt, so als Sternsinger. Caspar, Melchior oder Balthasar mit ihren glänzenden Gewändern sein zu dürfen, ist etwas ganz Besonderes gewesen. Interessanterweise ist König Caspars Rolle die begehrteste gewesen. Zumindest einmal, denn im Jahr darauf hat man schon gewusst, dass das Abwaschen der schwarzen Farbe im Gesicht (eigentlich hätte man ja die Hände auch schwärzen müssen, aber so etwas kommt einem erst rückblickend in den Sinn...) alles andere als angenehm ist. Stern oder Geldschachtel zu tragen, ist auch super gewesen, aber doch nicht ganz das gleiche. Obwohl sowohl der Stern als auch die Schachtel fast so gülden geglänzt haben wie das echte Christkindl-Gewand. Schön ist es auch gewesen, mit wie viel Freude und mit wie viel Großzügigkeit - manchmal hat man echt staunen müssen, sogar Hundertschilling-Scheine hat man gesehen - einen die Leute willkommen geheißen haben. Ob das immer noch so ist?

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