Freiwillige Feuerwehr Kaprun: Knapp 6.000 ehrenamtliche Stunden im Vorjahr

Abschnittsfeuerwehrkommandant Franz Eder, Ortsfeuerwehrkommandant-Stv. Thomas Gschoßmann, Ortsfeuerwehrkommandant Gerhard Lederer und Bürgermeister Manfred Gaßner.
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  • Abschnittsfeuerwehrkommandant Franz Eder, Ortsfeuerwehrkommandant-Stv. Thomas Gschoßmann, Ortsfeuerwehrkommandant Gerhard Lederer und Bürgermeister Manfred Gaßner.
  • Foto: FF Kaprun / Domenik DAVID
  • hochgeladen von Christa Nothdurfter

KAPRUN. 2017 leisteten die Kapruner Feuerwehrkräfte knapp 6.000 ehrenamtliche Stunden für die Sicherheit der Kapruner Bevölkerung und deren Gäste. Ausgerückt sind die Feuerwehrleute zu insgesamt 36 Einsätzen mit 1.370 Stunden;  darunter sind jedoch keine Wespennestbekämpfungen, Wassertransporte oder etwaige Kleinsteinsätze angeführt.

Weniger Fehlalarme bei Brandmeldungsanlagen

Bei den Brandmeldungsalarmen war 2017 ein Rückgang im Vergleich zu 2016 zu erkennen, so musste man im abgelaufenen Jahr zu drei Einsätzen aufgrund eines Täuschungs- oder Fehlalarms der Brandmeldeanlagen in den verschiedensten Objekten ausrücken.
Dazu kamen acht Brandeinsätze, diese reichten von zwei Mittel- und Kleinbränden hin zu Bränden, die bereits vor Eintreffen der Feuerwehr gelöscht waren. Im November waren die Kapruner Feuerwehrmänner bei einem Vollbrand eines Traktors auf knapp 1.100m Seehöhe gefordert und am Silvestertag konnte durch das rasche Eingreifen der Feuerwehr ein Großbrand an einer Wohnanlage noch verhindert werden.

Der Großteil der Einsätze hatte technische Hintergründe

Der Großteil der Einsätze 2017 waren, wie bereits in den Vorjahren, die technischen Einsätze. In den Sommermonaten mussten die Feuerwehrmänner von Kaprun auch vermehrt zu Unwettereinsätzen im Kapruner Hintertal sowie im Ortsgebiet ausrücken. Die weiteren Einsätze reichten von Menschenrettungen bis hin zu Verkehrsunfällen aber auch Fahrzeugbergungen und sonstige technische Hilfeleistungen. Im Bereich des Einödweges konnte ein Kalb aus einer Viehsperre erfolgreich gerettet werden.

1.794 Stunden für die Aus- und Weiterbildung

Damit eine Feuerwehr die Einsätze bestens meistern kann, benötigt sie entsprechende Ausbildungen, Kurse, Übungen sowie Leistungsbewerbe. Zahlreiche Feuerwehrmänner nahmen auch die ausgezeichnete Ausbildung an der Landesfeuerwehrschule Salzburg in Anspruch. Insgesamt wurden im Vorjahr 1.794 Stunden für Ausbildung aufgewandt. Im Juli 2017 fand zudem in Unken der 27. Landesfeuerwehr-Leistungsbewerb in Bronze und Silber statt, an dem auch eine Gruppe aus Kaprun teilgenommen hat.

Neu: Das Digitalfunksystem Tetra

In der Kommunikation konnte im September 2017 ein neues Zeitalter geschrieben werden. Die Feuerwehren funken nämlich nicht mehr im alten analogen System, sondern mit der erfolgten Umstellung wird nun mit dem Digitalfunksystem Tetra gefunkt.

Viel Arbeit im Hintergrund

Die Arbeiten im Hintergrund stellten die größte Anzahl an Stunden für die Mitglieder dar, 2.580 Stunden fielen auf diverse Tätigkeiten und auf die Verwaltung.

Infos & Fotos: HV Domenik DAVID
Homepage: www.ffkaprun.at

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