Pflege- und Betreuungsausbildung
Frische Kräfte aus dem Pinzgau für den Pinzgau

Rund 175 Schüler besuchen derzeit die SOB.
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  • Rund 175 Schüler besuchen derzeit die SOB.
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Die Schule für Sozialbetreuungsberufe kümmert sich darum, dass es in Zukunft im Pinzgau genug Personal in der Pflege und Betreuung von älteren Menschen gibt. Mit diesem Vorhaben unterstützt man die Region und einige der Betriebe nachhaltig.

SAALFELDEN, BRAMBERG. Überall hört man es: der Pflegeberuf wird in den kommenden Jahren immer gefragter. Umso wichtiger ist es, dass es mit der Schule für Sozialbetreuungsberufe (SOB) eine Ausbildungsstätte im Pinzgau gibt, die den Pflege-und Betreuungsberuf regionaler und zugänglicher macht.

"Es ist sehr wichtig, dass im Pinzgau Pflegepersonal für den Pinzgau ausgebildet wird. Die nächste Schule mit einem vergleichbaren Lehrplan gibt es erst in Salzburg – das könnte viele Studierende dazu bewegen, gleich in der Stadt zu bleiben. Unsere Erreichbarkeit ist also einer von vielen Faktoren, warum wir uns von anderen Schulen abheben. Deshalb haben wir 2020 eine 'Außenstelle' in Bramberg eröffnet, um noch weiteren Personen die Chance zur Ausbildung zum Fach-Sozialbetreuer zu bieten", erklärt Schulleiterin Petra Schlechter.

Bedarf wird wachsen

"Der Bedarf an Pflege- und Betreuungspersonal wird nicht kleiner. Deshalb sollte unsere dislozierte Klasse in Bramberg dabei mithelfen den Oberpinzgau mit Personal aus dieser Schiene zu versorgen. Auch die Politik sieht schon ein sich anbahnendes Problem. Man muss dieser Berufsgruppe mehr Wertschätzung entgegenbringen. Eine dahingehende Wende zeichnet sich auch schon ab. So wird der Fachsozialbetreuer in einigen Einrichtungen durch Einstufung in eine höhere Gehaltsstufe honoriert", sagt Schlechter.

Direktorin Petra Schlechter sieht eine Wende im Ansehen des Pflegeberufes.
  • Direktorin Petra Schlechter sieht eine Wende im Ansehen des Pflegeberufes.
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Praxisnahe Ausbildung

Die SOB verfolgt mit ihrem Ziel der Ausbildung von umfassend qualifiziertem Pflegepersonal ein aktuelles und wichtiger werdendes Thema. "Wir wollen unseren Studierenden die notwendigen fachlichen und sozialen Kompetenzen mit auf ihren Weg geben und sie möglichst gut auf den beruflichen Alltag vorbereiten. Unsere Studierenden zeichnen sich durch eigenverantwortliches Handeln aus. Wir stehen in engem Kontakt mit einigen Betrieben aus der Region. In Praktika werden unsere Studierenden dann zum Beispiel im Seniorenheim Farmach oder bei der mobilen Pflege an den beruflichen Alltag herangeführt", erläutert Schlechter weiter.

Verein übernimmt Finanzierung

"Wir sind eine Privatschule. Daher wird die Finanzierung vom 'Verein zur Errichtung und Erhaltung einer Fachschule für Altendienste und Pflegehilfe Saalfelden' übernommen. Die erforderlichen Mittel werden vom Bund, Land und von den Pinzgauer Gemeinden und durch Mitgliedsbeiträge der Mitglieder aufgebracht. Das macht es möglich, die Schule auch über den normalen Schulbetrieb hinaus zu unterstützen. Es können Referenten für Vorträge eingeladen werden, Exkursionen und weiterbildende Veranstaltungen durchgeführt und verschiedene Anschaffungen für den Unterricht getätigt werden", so Petra Schlechter, Schulleiterin der SOB, abschließend.

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