Granatenfund im Zellersee
Fund eines Relikts aus dem Zweiten Weltkrieg

Granatenfund im Zellersee durch Taucher der Wasserrettung und Feuerwehr Zell am See.
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  • Granatenfund im Zellersee durch Taucher der Wasserrettung und Feuerwehr Zell am See.
  • Foto: Samariterbund Zell am See
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Gestern Vormittag wurde ein Relikt vom zweiten Weltkrieg aus dem Zellersee geborgen – eine Wurfgranate. Der Entminungsdienst des Bundesheeres nahm die Bergung vor.

ZELL AM SEE. Das Kriegsrelikt aus dem zweiten Weltkrieg wurde eher zufällig entdeckt. Bei der Seereinigung am Wochenende haben Taucher der Feuerwehr Zell am See und der dortige Samariterbund die Granate entdeckt.

Seit über 70 Jahren lag das Relikt aus dem zweiten Weltkrieg verborgen im Zellersee.
  • Seit über 70 Jahren lag das Relikt aus dem zweiten Weltkrieg verborgen im Zellersee.
  • Foto: Samariterbund Zell am See
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Entminungsdienst barg Granate

Gestern Vormittag hat der Entminungsdienst des Bundesheeres die Bergung vorgenommen. Das Relikt lag seit über 70 Jahren im Zellersee verborgen. Diese Einheit besteht aus Experten, die für alle Arten von Munition, die aus der Zeit vor 1955 stammt zuständig sind. Sofern die Kriegsrelikte auf österreichischem Bundesgebiet aufgefunden werden.

Schnellstmögliche Beseitigung der Fundstücke

Der Entminungsdienst ist dafür zuständig, verdächtige Funde sofort zu untersuchen und festzustellen, ob Gefahr für die Bevölkerung besteht – diese gilt es dann so schnell wie möglich zu beseitigen.

Gefahr für die Bevölkerung bestand keine, da die Granate keinen Zünder und keine Sprengladung mehr hatte.
  • Gefahr für die Bevölkerung bestand keine, da die Granate keinen Zünder und keine Sprengladung mehr hatte.
  • Foto: Samariterbund Zell am See
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Nach Untersuchung – Entwarnung für Bevölkerung

Werden Kriegsrelikte, wie die Granate im Zellersee aufgefunden, erfolgt die Bergung kostenlos. Nach genauerer Untersuchung des Reliktes seitens des Bundesheeres, wurde festgestellt, dass die Granate keinen Zünder mehr hat. Des Weiteren dürfte sie auch ohne Ladung gewesen sein – es bestand keine Gefahr für die Bevölkerung.

Die Wurfgranate wurde vom Entminungsdienst des Bundesheeres geborgen.
  • Die Wurfgranate wurde vom Entminungsdienst des Bundesheeres geborgen.
  • Foto: Samariterbund Zell am See
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Fundort

Entdeckt wurde das Fundstück aus dem zweiten Weltkrieg in ungefähr drei Metern Tiefe in der Nähe des Ufers.

Finger weg und umgehend melden

Die zuständigen Einsatzorganisationen bitten die Bevölkerung, einen derartigen Fund umgehend zu markieren und den Behörden zu melden. Ein Kriegsrelikt ist kein "Spielzeug" und soll unter gar keinen Umständen angefasst werden.

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