Volksschule Dienten
Gemeinsam für die Kinder

Auch die Jüngsten lernen in den kommenden Tagen Daheim.
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  • Auch die Jüngsten lernen in den kommenden Tagen Daheim.
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Nicht alle Eltern können trotz der Maßnahmen der Regierung auf den Kindergarten oder die Schule und die einhergehende Aufsicht auf den Nachwuchs verzichten. Doch auch wenn die Kinder Zuhause bleiben können, bedeutet das für viele Lehrer einen riesigen Aufwand.

DIENTEN. Die einschneidenden Maßnahmen der Regierung treffen uns alle in privaten und beruflichen Leben. Auch für die Lehrer hat sich in den vergangen Tagen einiges geändert. War man am Freitag, 13. März, noch wie gewohnt gemeinsam in der Schule, stand in der nächsten Woche die Welt schon Kopf.  

"Das blöde Coronavirus"

So musste sich auch die Volksschule (VS) Dienten, an der alle Schüler die Möglichkeit haben Zuhause zu bleiben, neuen Herausforderungen stellen. Die Schüler reagierten dort ganz unterschiedlich auf die plötzliche Veränderung. Die einen zeigten sich äußert betrübt, weil sie lieber in die Schule gehen wollten, andere haben sich beschwert über dieses „blöde Coronavirus.“ Andere haben sich über die verlängerten Ferien gefreut und wieder andere hatten die Befürchtung, dass sie jetzt Unmengen an Hausaufgaben zu erledigen haben. 

Vorbereitungen liefen 

Dass eine geschlossene Schule aber nicht mit Ferien gleichzusetzen ist wurde den Kindern schnell klar. Die Lehrer mussten in den Tagen nach der offiziellen Bekanntgabe der Schließung ihrer Schulen Berge an Arbeit erledigen, damit die Schüler genug Material für den Heimunterricht bereitgestellt haben. Daher arbeitete man an der VS Dienten einen detaillierten Wochenplan aus, der von den Schülern Zuhause abgearbeitet werden sollte.

"Wir schauen in allen Schulstufen, dass der Lehrstoff so gut wie möglich laut Jahresplanung weiterlaufen wird, da bin ich natürlich als Lehrperson gefragt, was nun wirklich sinnvoll und zumutbar ist. Mir ist bewusst, dass da nicht alles möglich sein wird und wir sicher Vieles dann noch einmal genau wiederholen müssen, wenn wieder ein normaler Schulbetrieb läuft. Außerdem haben wir viele Aufgaben zur Vertiefung und Festigung des bereits Gelernten dabei, um so einen guten Mix für alle Kinder bereitzustellen", sagt Stephanie Benedek, Lehrerin an der VS Dienten.

Ohne kooperative Eltern nicht möglich

"An dieser Stelle möchte ich wirklich ein ganz großes Lob an die Eltern aussprechen, weil für sie ist es nun wirklich eine große Herausforderung den Alltag der Kinder so normal wie möglich zu gestalten. Ich stelle es mir ziemlich anstrengend vor aus dem Nichts in die Rolle des Lehrers zu schlüpfen", bedankt sich Benedek. Videos, Lern-Apps oder auch Instagram und E-Mails erleichtern dem Lehrpersonal in dieser Zeit die Kommunikation mit den Eltern und sichern somit den für diese Umstände besten Lernerfolg. 

Positiv überrascht

Die Kinder fänden nach den ersten Tagen das Home-Schooling noch sehr lustig und aufregend. Auch die Rückmeldung der Eltern sei durchwegs positiv ausgefallen. An der VS Dienten werden derzeit alle Kinder von Zuhause aus betreut, was sich für die Lehrer des Schule auch nicht immer einfach gestaltet. Das Ausarbeiten von Wochenplänen und das Bereitstellen von Materialien, die stetige telefonische Erreichbarkeit und Hilfsbereitschaft zählt in dieser Zeit zu den Kernaufgaben des Lehrpersonals. "Nur Zusammen und mit der Unterstützung der Eltern können wir es durch diese Zeit schaffen", so Benedek.

Großes Lob an die Kinder

"Ich bin sehr dankbar darüber, dass wir ein so super Lehrerteam in Dienten sind und auch die Eltern äußerst kooperativ sind und gerade deswegen gelingt uns die Zusammenarbeit so gut. Ich möchte auch an meine superfleißigen Kids ein großes Lob aussprechen, dass sie so brav zu Hause lernen und die Wochenpläne abarbeiten", sagt Benedek abschließend.

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Auch die Jüngsten lernen in den kommenden Tagen Daheim.
Das Lehrerkollegium der VS Dienten zeigt sich in Krisenzeiten von ihrer stärksten Seite.

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Autor:

Peter Weiss aus Pinzgau

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