Hoffen auf Weltcup-Rennen

Bartl Gensbichler (links) gilt im Glemmtal als treibende Kraft, wenn es um die Austragung von Skirennen geht. Er wünscht sich für 2014 ein Speerennen der Herren in Saalbach Hinterglemm.
  • Bartl Gensbichler (links) gilt im Glemmtal als treibende Kraft, wenn es um die Austragung von Skirennen geht. Er wünscht sich für 2014 ein Speerennen der Herren in Saalbach Hinterglemm.
  • Foto: Faistauer
  • hochgeladen von Klaus Moser

SAALBACH HINTERGLEMM. Der ehemalige Skirennläufer und jetziger Präsident des Skiclubs Saalbach Hinterglemm, Bartl Gensbichler, arbeitet mit Nachdruck daran, wieder ein Weltcuprennen in seinen Heimatort zu holen. In einem Interview redet der Glemmtaler Klartext.

Speedrennen zum 100-jährigen Jubiläum des Skiclubs
„Wir wollen wieder einen Bewerb durchführen, 2014 feiert unser Skiclub sein 100-jähriges Jubiläum, das wäre ein toller Anlass.“ Erfahrung hat man im Ort ja genug. 1991 wurden die alpinen Ski-Weltmeisterschaften ausgetragen. Zuletzt wurden 2001 Weltcuprennen mit einem Slalom sowie zwei Abfahrten in der 3.000-Einwohner-Gemeinde durchgeführt. „In den drei Tagen schauten sich damals aber nur 700.000 Zuseher die Rennen im TV an“, spielt Gensbichler auf das Verhältnis der Kosten für das dRennen und den Werbewert an. Daher macht er sich auch klar für ein Herrenrennen stark. „Im Speedbereich sind wir, glaube ich, die einzigen in Salzburg, die ein Rennen durchführen können. Eines ist klar: Flachau und Zauchensee müssen bleiben. Aber wir könnten uns mit einem anderen Ort abwechseln, dann hätten wir alle zwei Jahre ein Rennen. Auch mit dem Salzburger Skiverband laufen dahingehend intensive Gespräche.“

Kurzfristige Durchführung eines Rennens wäre denkbar
Etwa 200 bis 300 Arbeitskräfte werden benötigt, um ein Rennen durchführen zu können. „Das schaffen wir locker, Ich denke auch, wenn es heute heißt, führt in zehn Tagen ein Rennen durch, das wir das hinkriegen.“

In Saalbach Hinterglemm werden jeden Winter an die 50 Rennen ausgetragen, „heuer etwa gehen bei uns die österreichischen Meisterschaften in allen Bewerben über die Bühne.“ Und das gegen Ende März, da muss man sich erst mal drüber trauen. „Sollten wir tatsächlich den Zuschlag für ein Rennen bekommen, dann wäre es auch sinnvoll, die Weltcup- mit Europacuprennen zu koppeln. Denn vor allem im Speedbereich ist die Umsetzung von derartigen Rennen für die Jugend sehr teuer.“

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Autor:

Klaus Moser aus Pinzgau

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