Hubschrauberbergung in den Loferer Steinbergen

Hubschrauberbergung in den Loferer Steinbergen
  • Hubschrauberbergung in den Loferer Steinbergen
  • Foto: Symbolfoto: Bergrettung
  • hochgeladen von Christa Nothdurfter

ST. MARTIN. Am 15. Jänner 2018 stieg ein 44-jähriger deutscher Staatsbürger von Maria Kirchental in St. Martin bei Lofer mit den Schneeschuhen zur "Prax Biwakhütte" (1.800 m Seehöhe) in den Loferer Steinbergen auf, um dort zu nächtigen. Als er am nächsten Tag absteigen wollte, herrschte ein Schneesturmm weshalb er den Abstieg verschob.

Sechs Tage ohne Essen

Nachdem der Schneefall die ganze Zeit anhielt, entschloss er sich am 23. Jänner 2018, nachdem er den Abstieg wegen der hohen Lawinengefahr nicht mehr wagte, die Bergrettung zu rufen. Da ein Aufstieg der Bergrettung aufgrund der Lawinengefahr nicht möglich war, wurde er vom Polizeihubschrauber geborgen.
Der 44-Jährige war für das Unternehmen gut ausgerüstet, hatte aber seinen Angaben nach seit sechs Tagen nichts mehr zu essen. Seinen Angaben zufolge habe die Wetterapp, welche er auf sein Handy geladen hatte, das total falsche Wetter angezeigt.

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