Kühe als Gefahr für Wanderer

Eine Kuh ist nicht nur schön anzusehen, sie ist auch meist friedlich. Wir haben Tipps zum sicheren Überqueren einer Wiese mit Kühen.
  • Eine Kuh ist nicht nur schön anzusehen, sie ist auch meist friedlich. Wir haben Tipps zum sicheren Überqueren einer Wiese mit Kühen.
  • Foto: BBL
  • hochgeladen von Johanna Grießer

PINZGAU (jg). Bei steigenden Temperaturen und schönem Wetter zieht es viele in die Berge. Naturliebhaber und Sportbegeisterte schnappen sich Wanderschuhe und Rucksack und schon geht es rauf auf den nächsten Gipfel oder zur nächsten Hütte. Manche Wanderwege führen an Kuhherden vorbei, nicht immer ist ein Umgehen möglich. Meist passiert beim Überqueren der Weide nichts, doch immer wieder kommt es zu gefährlichen Begegnungen mit Wanderern und Kühen. Der österreichische Tierschutzverein hat Tipps, um die Gefahr einer Kuhattacke zu minimieren. 

  • Man sollte seinen Hund straff anleinen bevor man eine Kuhweide betritt.
  • Die Kuhherde sollte man so rasch und großräumig wie möglich umgehen. Optimal wäre ein Abstand von mindestens zwanzig bis vierzig Metern.
  • Greifen Kühe an, obwohl der Hund angeleint ist, soll man diesen sofort von der Leine lassen. Kühe sehen nur unscharf, der Hund könnte für sie auch ein Wolf sein, der ihre Herde bedroht. Als Schutz jagen sie ihm dann oft nach. In dieser Zeit können sich die Hundebesitzer in Sicherheit bringen. Und keine Sorge: Hunde sind im Normalfall schneller als Kühe und entkommen meist unversehrt. 
  • Kühe sollte man nicht streicheln oder füttern. Sie können zwar süß aussehen, werden aber oft unterschätzt. Die Tiere werden bis zu 400 Kilogramm schwer - eine Masse, die im bewegten Zustand lebensgefährlich sein kann. Vor allem wenn Kälber auf der Weide sind, ist äußerste Vorsicht geboten. Muttertiere haben einen starken Schutzinstinkt und versuchen, jegliche Gefährdung ihrer Kinder zu verhindern.
  • Es ist wichtig, das Gatter immer hinter sich zu schließen. Bleibt es offen, können Kühe außerhalb des Weidezauns gelangen. 
  • Radfahrer sollten vom Rad steigen oder zumindest entsprechend langsam fahren. Aufgrund ihrer Sehschwäche sehen Kühe nicht genau, wer oder was auf sie zukommt. Radfahrer können sie erschrecken, was Panik in der ganzen Herde auslösen kann.

Doch wie erkennt man eine Notsituation? Wenn eine Kuh den Kopf senkt, schnaubt und mit den Hufen scharrt, wird es brenzlig. Greift eine Kuh trotz aller Vorsichtsmaßnahmen an, sollte man sich möglichst schnell einen Fluchtweg oder einen Zaun suchen. Ist keines von beidem in Sicht, kann man noch versuchen, der Kuh Angst einzujagen

  • möglichst laut sein (laute Geräusche machen)
  • vor dem Tier aufbäumen und groß machen
  • zu einem Stock greifen und mit diesem versuchen, die Kuh zu verjagen

Im Glücksfall dreht sich die Kuh verwirrt um und sucht das Weite. Dann sollte man jedoch auch selbst möglichst schnell den Rückzug antreten.



Letzte Vorfälle:

  • Frau mit Hund von Kuh verletzt (Maria Alm): Hier lesen
  • Urlauber in den Bach gestoßen (Bramberg): Hier lesen
  • Urlauber von Mutterkuh verletzt (Saalbach): Hier lesen


(Foto BBL)

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Autor:

Johanna Grießer aus Pinzgau

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