Verhaltensregeln
"Kühe sind keine Kuscheltiere"

Siegfried Deutinger und Martin Hinterseer von der Bauernschaft Saalfelden mit Petra Fürstauer-Reiter am Infostand.
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  • hochgeladen von Gudrun Dürnberger

Mit einem Infostand bei Bauernherbstveranstaltungen wollen Landwirte auf richtige Verhaltensweise im Umgang mit der Natur und Tieren aufmerksam machen.

SAALFELDEN. "Man glaubt gar nicht, was die Leute nicht wissen", erklärt Martin Hinterseer, von der Bauernschaft Saalfelden. Es gäbe immer noch viele Touristen, aber auch Einheimische, die anscheinend keine Ahnung haben, dass Kühe keine Kuscheltiere sind, so Hinterseer. 

Wichtige Informationen

Auf Initiative der Bauernschaft Saalfelden und in Zusammenarbeit mit der Bezirksbauernkammer gab es beim Fest zur Bauernherbsteröffnung in Saalfelden einen Informationsstand über Verhaltensregeln zu einem respektvollen Umgang zwischen Mensch und Tier. Informiert wurde über Regeln für Radfahrer, Wanderer und Wintersportler, um ein gutes Auskommen zwischen Landwirtschaft und Tourismus zu sichern. Das Miteinander funktioniere derzeit nicht gut, beurteilt Siegfried Deutinger. "Jetzt macht jeder was er will. Geradelt wird überall und die Hunde verrichten in den Feldern ihr Geschäft", beschreibt er das nicht immer konfliktfreie Zusammenleben zwischen Bauern und Freizeitaktivisten. Auch das offenlassen von Weidegatter sei ein großes Problem für die Landwirte lernt man am Infostand.

Geregeltes Miteinander

Auch Petra Fürstauer-Reiter von der Bezirksbauernkammer Pinzgau gibt Auskunft am Infostand und verteilt informative Flyer. Das Material, das in Saalfelden verteilt wurde kann auch bei anderen Bauernherbstveranstaltungen verwendet werden. Siegfried Deutinger will seine Idee gerne anderen Gemeinden und Landwirten zur Verfügung stellen. Nach dem umstritten Kuh-Urteil, durch das ein Tiroler Bauer hohe Entschädigungszahlungen nach einer tödlichen Kuh-Attacke leisten muss, herrscht erhöhte Sensibilität und Unsicherheit. Sperren von Almen wurden angedroht, die Konsequenzen sind noch nicht absehbar. Sich an bestehende Regeln zu halten ist ratsam.

Autor:

Gudrun Dürnberger aus Pinzgau

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