Mountainbike-Kongress
Lösungssuche für Rad-Konflikte auf den Bergen

Harald Maier lud im Zuge des Kongresses zu einer konstruktiven Lösungssuche.
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  • Harald Maier lud im Zuge des Kongresses zu einer konstruktiven Lösungssuche.
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Durch die steigende Popularität des Radsports kann es auf den Bergen zu einigen Problemen kommen. Der fünfte Mountainbike Kongress begab sich kürzlich in Saalfelden auf die Suche nach möglichen Lösungen.

SAALBACH. Der Radsport erfährt in den letzten Jahren ein wahrhaftes Revival. Jung und alt schmeißen sich in Massen auf den Drahtesel und erkunden die heimischen Berge. Jedoch führt der verstärkte Zustrom immer öfter zu einem Konfliktpotential in der Wege- und Naturnutzung. Genau dieses Problem war auch im Fokus des fünften Mountainbike Kongresses, der vom 29. September bis 1. Oktober in Saalbach Hinterglemm stattfand.

„Wir befinden uns im Augenblick in einem ‚Kelomatsyndrom‘. Es benötigt ein Ventil, um die Konflikte nicht eskalieren zu lassen. Dazu ist es notwendig, Lösungen zu finden. Deshalb haben wir die Themenblöcke ‚Konflikt, Infrastruktur und Digitalisierung‘ an einem Tag gebündelt und versuchen mit Persönlichkeiten aus dem Bereich Wirtschaft, Grundeigentum, Tourismus, Politik und Softwareunternehmen einen Konsens zu finden, um den Druck aus dem Kessel zu bringen“, sagt Harald Maier, Veranstalter des fünften Mountainbike Kongresses.

Der fünfte Mountainbike Kongress durfte sich über großes Interesse freuen.
  • Der fünfte Mountainbike Kongress durfte sich über großes Interesse freuen.
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Radsport als Chance

"Wir müssen erkennen, das Mountainbike nicht nur ein Sport ist, sondern neben dem Tourismusaspekt vor allem auch ein Mobilitäts-, somit Klima- und Gesundheitsthema ist, welches bei guter Planung, zum Beispiel einem Langsamverkehrskoordinator auf Länderebene zu einer nachhaltigen positiven Veränderung in unserer Gesellschaft beitragen kann. Gleichzeitig – bei gesamtheitlicher Betrachtung – eine deutliche Verbesserung unseres Sommertourismus ermöglicht“, weiß Harald Maier.

Landesrat Stefan Schnöll ist guter Dinge, dass Lösungen gefunden werden können.
  • Landesrat Stefan Schnöll ist guter Dinge, dass Lösungen gefunden werden können.
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Keine Verbote

Der Kongress wurde auch dazu genutzt, um eine neue landesweite Mountainbike-Strategie aufzusetzen, denn das aktuelle Konzept würde nicht die Bedürfnisse und Notwendigkeiten aller wider. Nach intensiven Gesprächen mit Stefan Schnöll, Landesrat, kam man zum Entschluss nicht durch Verbote, sondern durch Angebote und eine gezielte Raumplanung für den Langsamverkehr auf den richtigen Weg kommen werde.

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