Warnung
Mähroboter als Igelmörder

Rupert Bergmann mit einem Schützling den er aufgepäppelt hat.
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Autos und Mähroboter: Gegen den motorisierten Feind haben Igel keine Chance.

DIENTEN. Andrea und Rupert Bergmann haben es sich zur Aufgabe gemacht Igel aufzupäppeln. Seit 2013 führt das Paar eine Igelstation, zeitweise werden gleichzeitig mehr als 30 Tiere betreut. Vor Beginn der kalten Jahreszeit haben wir darüber berichtet, wie den Tieren geholfen wird zu überwintern.

Igel, die weniger als 500 Gramm wiegen, müssen aufgezogen werden. Nach der guten Betreuung durch die Bergmanns wiegen die meisten Bewohner der komfortablen selbst gezimmerten Kisten der Igelstation inzwischen rund 1500 Gramm. Jetzt ist es Zeit, die Igel an einem geeigneten Platz frei zu lassen. Rupert Bergmann führt penible Aufzeichnungen, über das Gewicht der Tiere, wo sie gefunden wurden und wo sie wieder in die Freiheit entlassen werden. Am Besten ist es, Igel dort wieder auszusetzen, wo sie gefunden wurden. Ist das nicht möglich, gilt es einen geeigneten neuen Platz zu finden.

Todfeind Mensch

An vielen Orten lauert allerdings wieder, zusätzlich zu den Autos, auch die größte Gefahr für diese wichtigen Nützlinge: Die immer beliebter werdenden Mähroboter nehmen keine Rücksicht auf Igel und fügen ihnen schlimme bis tödliche Verletzungen zu. Wenn es die Muttertiere erwischt, bleiben die kleinen Babys zurück und verhungern. "Wer kleine Igelbabies findet sollte sie allerdings nicht sofort mitnehmen, sondern erst beobachten, ob die Mutter zurückkommt. Sie könnte auch nur auf Futtersuche sein", warnt Andrea Bergmann.

Roboter vermeiden

Ihr Mann appelliert an Gartenbesitzer, keine solchen Geräte, die für viele Tierarten eine Gefahr darstellen, zu verwenden. "Ich habe kürzlich einen Igel bekommen, der noch Glück gehabt hat. Er wurde von einem Mähroboter an den Ohren verletzt, und wir konnten ihn retten." Die meisten Tiere hätten aber keine Chance gegen die Maschinen.

Wer verletzte Igel findet, kann die Igelstation Pinzgau kontaktieren: Tel. 0664/436 4617.

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Autor:

Gudrun Dürnberger aus Pinzgau

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