Mehr Sicherheit auf der Pinzgauer Straße bei Weißbach

Heute fand ein Lokalaugenschein der Bezirkshauptmannschaft Zell am See, der Landesstraßenverwaltung und der Polizei auf der Pinzgauer Straße B311 bei Weißbach statt.
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  • Foto: Land Salzburg/Franz Neumayr
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Bezirkshauptmannschaft, Landesstraßenverwaltung und Exekutive prüfen weitere Maßnahmen. Das Land Salzburg informiert:

WEIßBACH. Wie kann die Pinzgauer Straße B311 zwischen Lofer und Saalfelden sicherer werden? Nach dem tragischen Unfall mit elf zum Teil schwer Verletzten in der Nacht zum Sonntag gab es heute, Mittwoch, einen Lokalaugenschein.

Umsetzung noch im August

„Vertreter der Bezirksbehörde, der Landesstraßenverwaltung, der Exekutive sowie Sachverständige haben mögliche Maßnahmen erörtert. Diese werden nun im Detail weiter ausgearbeitet und geprüft. Unser Ziel ist es, noch in diesem Monat mit der Umsetzung zu beginnen“, erklärte Kurt Reiter, Leiter der Gruppe Öffentliche Sicherheit der Bezirkshauptmannschaft Zell am See.

Gefährlicher Streckenabschnitt

Die gut 20 Kilometer der Pinzgauer Straße gelten als gefährlicher Streckenabschnitt. Die gut ausgebaute Fahrbahn mit wenig Kurven verleitet zum Schnellfahren.

Der Abschnitt zwischen Weißbach bei Lofer und dem Kraftwerk Dießbach ist besonders gefährlich, weil dort einige Hofzufahrten einmünden. Nach zwei Unfällen mit Todesopfern in den Jahren 2014 und 2015 wurden auf der B311 bereits vier zusätzliche Radarkästen aufgestellt.

Mehr Überwachung

„Die Strecke zwischen Weißbach und Saalfelden beim Dießbachbauern ist uns als Hot Spot bekannt. Wir waren auch bisher sehr aktiv, um die Verkehrssicherheit dort zu erhöhen. Der jüngste tragische Unfall am Wochenende hat gezeigt, dass noch weitere Schritte notwendig sind“, so Kurt Reiter. Denkbar wären etwa eine Geschwindigkeitsbeschränkung und zusätzliche Radarkontrollen.

Heute wurden auf Basis der bisher vorliegenden Erkenntnisse der Unfall- und Verkehrssachverständigen sowie der Polizei mögliche unfallverhütende Maßnahmen besprochen. Diese wird die Bezirkshauptmannschaft Zell am See als zuständige Behörde verordnen. Mit der Umsetzung der Verkehrsüberwachung wird die Polizei beauftragt.

Noch ein Radar

Wie bereits berichtet finanziert das Verkehrsressort des Landes ein zusätzliches Laser-Gerät, das in beide Richtungen „blitzen“ wird als Sofortmaßnahme. Außerdem wird jenes im Ortszentrum von Weißbach aufgerüstet, damit in beide Richtungen die Geschwindigkeit gemessen werden kann.

Autor:

Johanna Grießer aus Pinzgau

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