Menschenrechte

Tibetischer Junge; Haiku von Rudi Roozen
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Menschenrechte beruhen auf dem Prinzip der Achtung vor dem Einzelnen. Dabei wird davon ausgegangen, dass jede Person ein moralisches und vernunftbegabtes Wesen ist, das es verdient, mit Würde behandelt zu werden. Sie werden Menschenrechte genannt, weil sie allgemein sind. Während Länder oder besondere Gruppen bestimmte Rechte genießen, die nur auf sie zutreffen, sind Menschenrechte diejenigen Rechte, auf die jeder Anspruch hat – unabhängig davon, wer er ist oder wo er lebt – einfach, weil er lebt.

Dennoch führen viele Menschen, wenn man sie darum bittet, ihre Rechte zu nennen, nur die Rede- und Glaubensfreiheit an und vielleicht noch ein oder zwei weitere Rechte. Es besteht kein Zweifel darüber, dass dies wichtige Rechte sind, doch umfassen Menschenrechte weitaus mehr. Sie bedeuten Wahl- und Chancengleichheit. Sie bedeuten Freiheit, eine Arbeit zu erhalten, einen Beruf zu ergreifen, einen Partner der eigenen Wahl auszusuchen und Kinder großzuziehen. Sie umfassen das Recht, sich frei zu bewegen, und das Recht, erwerbstätig zu sein, ohne Schikane, Misshandlung oder Androhung willkürlicher Entlassung. Sie umfassen sogar das Recht auf Muße.

539 v. Chr. eroberten die Armeen von Kyros dem Großen, dem ersten König von Altpersien, die Stadt Babylon. Aber es waren seine darauf folgenden Maßnahmen, die einen großen Fortschritt für die Menschheit darstellten. Er befreite die Sklaven, erklärte, dass alle Menschen das Recht haben, ihre eigene Religion zu wählen, und stellte Rassengleichheit her. Diese und andere Erlasse wurden auf einem gebrannten Tonzylinder in akkadischer Sprache mit Keilschrift aufgezeichnet
Heute ist diese antike Aufzeichnung als Kyros-Zylinder bekannt. Jetzt ist sie als weltweit erste Charta der Menschenrechte anerkannt. Sie ist in alle sechs offiziellen Sprachen der Vereinten Nationen übersetzt worden und ihre Bestimmungen entsprechen den ersten vier Artikeln der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte.

Die Magna Carta oder der „Große Freibrief“ war wohl der bedeutendste frühe Einfluss auf den ausgedehnten historischen Prozess, der in der englischsprachigen Welt zur Regelung des Verfassungsrechts von heute führte
Im April 1945 trafen sich Delegierte aus fünfzig Ländern in San Francisco voller Optimismus und Hoffnung. Das Ziel der Konferenz der Vereinten Nationen war es, ein internationales Gremium zu bilden, um Frieden zu fördern und künftige Kriege zu verhindern. Die Ideale der Organisation wurden in der Präambel ihrer vorgeschlagenen Charta genannt: „Wir, die Völker der Vereinten Nationen, sind entschlossen, nachfolgende Generationen vor der Geißel des Krieges zu bewahren, der in unserem Leben zweimal unsagbares Leid über die Menschheit gebracht hat.“
Im Anschluss an diesen historischen Akt rief die Versammlung alle Mitgliedsstaaten dazu auf, den Text der Erklärung zu veröffentlichen und „zu bewirken, dass dieser verbreitet, zur Schau gestellt, gelesen und in Schulen und anderen Lehranstalten erklärt wird – unabhängig vom politischen Status von Ländern oder Gebieten“.

Heute ist die Erklärung ein lebendiges Dokument, das auf der ganzen Welt als Vertrag zwischen Regierung und Volk angenommen wurde. Nach dem Guinnessbuch der Weltrekorde ist es das meistübersetzte Dokument der Welt.
Wenn man nicht nur an die großen Kriege, wie sie nun derzeit in Syrien oder anderen Teilen der Welt herschen denkt, sondern auch an „Kleinkriegen“ wo Menschen hinausgedrängt werden durch Grausamkeiten, wie psychische Folter wie man Mobbing bezeichnen kann, macht dies sehr nachdenklich. Menschen wissen oft nicht was sie mit ihren Handlungen anrichten. Nur mit dem Spruch von Jesus, wie er am Kreuz hängt und sagt:“Vergibt ihnen sie wissen nicht was sie tun“ ist nicht alles entschuldbar! Menschenrechte werden verletzt, Rechtsübergriffe werden verübt und Menschen für ein ganzes Leben lang stark traumatisiert – die meisten rutschen in die Invalitätspension. Die Zahl Arbeitnehmer, die wegen psychischer Probleme in Österreich eine Invaliditätspension antreten, soll sinken. Das erhofft sich Sozial- und Arbeitsminister Rudolf Hundstorfer (SPÖ) aufgrund eines neuen Programms, "das wir ehrlich gesagt in Finnland und Holland abgeschrieben haben".

Österreichweit sollen im Rahmen von "Fit for Work" fünf ambulante Betreuungseinrichtungen in Ballungszentren entstehen, wo es eine sechswöchige Reha für psychisch Beeinträchtigte gibt, kündigte der Minister am Freitag im Klub der Wirtschaftspublizisten an.

In Wien gibt es in der Leopoldau die erste der Einrichtungen, jene in Linz, Graz und Salzburg sollen bis Jahresende folgen, eine weitere in Wien-Simmering 2014. Die Kosten wollte Hundstorfer nicht beziffern.

Eigentlich müsste man dort ansetzen, wo es verursacht wird: Beim Vorgesetzten am Arbeitsplatz und bei Kollegen oder noch früher in der Familie!

Alle Bilder entstammen aus meinem Archiv!

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rudi roozen aus Pinzgau

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