Aktuelle Lage
Nach den Überschwemmungen in Uttendorf

Unterhalb des Uttendorfer Gewerbegebietes laufen die Durchläufe unter der Bundesstraße durch, die sind jedoch alle voll. Zwischen den Gleisen und der Bundesstraße staut es sich; dort wird eine spezielle Hochleistungspumpe eingesetzt.
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  • Unterhalb des Uttendorfer Gewerbegebietes laufen die Durchläufe unter der Bundesstraße durch, die sind jedoch alle voll. Zwischen den Gleisen und der Bundesstraße staut es sich; dort wird eine spezielle Hochleistungspumpe eingesetzt.
  • Foto: Land Salzburg/Neumayr
  • hochgeladen von Johanna Grießer

Nach den starken Regenfällen am Montagabend trat der Manlitzbach in Uttendorf über die Ufer. Die beiden Erstberichte finden Sie >HIER< und >HIER<.

UTTENDORF. "Derzeit sind wieder sämtliche Kräfte des Oberpinzgaus im Einsatz", erklärt Florian Schett, stellvertretender Ortsfeuerwehrkommandant. "Von Krimml bis Piesendorf helfen alle mit: 50 Feuerwehrleute aus Uttendorf, 50 Einsatzkräfte vom Bundesheer und 100 weitere, externe Helfer."

Befreien der Keller per Hand

"Die Keller sind voller Schlamm und Steinen", so Florian Schett. "Das Problem ist, dass unsere herkömmlichen Pumpen dafür nicht geeignet sind. Für diese Schlamm-Stein-Masse benötigen wir spezielle Pumpen. Und wir erledigen viel händisch. Dafür haben bereits sämtliche Kübel von Malern und im Lagerhaus aufgekauft… Viele von uns sind seit gestern im Einsatz." 

Viel Material im Gemeindegebiet

Nachdem der Manlitzbach gestern wieder in sein Bachbett gelenkt wurde, ist es ein weiterer wichtiger Punkt, die Bäche vom Material zu befreien. Florian Schett: "Wir müssen schauen, dass wir die Manlitzbach-Sperre und die des Dorfbaches wieder frei bringen. Gestern sind ganze Hänge ins Tal gerutscht, da war sehr viel Material dabei. Im Gemeindegebiet liegen immer noch riesige Steine sowie Bäume."

"Parallel zu den Aufräumarbeiten, sind wir nun auch bei einem Waldbrand im Einsatz. Dieser brach vermutlich aufgrund eines Blitzschlages aus", informiert Florian Schett.

Dorffest abgesagt

Die Gemeinde informiert: Das Uttendorfer Dorffest, das am Freitag und Samstag (5. und 6. Juli 2019) stattgefunden hätte, wurde aufgrund des Unwetters abgesagt. Ebenso wie das Konzert beim Musikpavillon am Dienstag (2. Juli 2019). 

Mehr über die Überschwemmung

Erstbericht

Erste Infos, Fotos und Videos von den Folgen des Unwetters in Uttendorf finden Sie >HIER<.

Aufräumarbeiten

Der Oberlauf des Baches wurde beflogen, der Manlitzbach in sein Bett zurückgebracht. Die Straße ist wieder freigegeben. >Mehr dazu<.

Fotostrecke

Nachdem der Manlitzbach in Uttendorf 90 Häuser verwüstete, ist der ganze Ort nun mit den Aufräumarbeiten beschäftigt – eine Fotostrecke. >Fotos ansehen<.

Finanzielle Hilfe

250.000 Euro als erste Hilfe – Der weitere Ausbau der Wildbachverbauung wurde fixiert. (Mit Video) >Mehr dazu<.

Spendenaufruf

Ein Soforthilfeprogramm der Caritas für Betroffene in Uttendorf >Mithelfen<.

"Wir hatten einen Schutzengel"

Uttendorfs Bürgermeister Hannes Lerchbaumer im Bezirksblätter-Gespräch über die Unwetter-Katastrophe. Ohne die Schutzsperre hätte es eine totale Zerstörung gegeben, so der Bürgermeister. >Jetzt lesen!<.

4,8 Millionen Euro Schaden

In Uttendorf gehen die Aufräumarbeiten zu Ende, nun kehrt langsam wieder Normalität ein. Jetzt steht die Schadenssumme fest. >Mehr erfahren<.

Offizielle Polizeimeldung

Am 1. Juli 2019, gegen 15.30 Uhr, gingen über den Kitzbühler Alpen schwere Unwetter nieder. Die hohen Niederschlagsmengen innerhalb eines kurzen Zeitraumes führten dazu, dass der Manlitzbach im Ortsteil Uttendorf – Litzldorf an mehreren Stellen, beiderseits gleichzeitig ausbrach.

Die große Wassermenge führte enorme Schlammmengen, Steine und Gehölz mit, welche sich beiderseits des Bachbettes über die angrenzenden Wiesen und Felder ergoss. Die Wassermassen rissen die Manlitzbachbrücke weg und überfluteten den westlichen Ortsbereich von Uttendorf.

Zirka 70 Objekte sind von den Überflutungen betroffen, diverse Gemeindestraßen wurden verschüttet und das Gewerbegebiet Uttendorf – West unter Wasser gesetzt. Personen in Einfamilienhäusern und Wohnblöcken wurden von den Wassermassen eingeschlossen.

Die Mittersiller Bundesstraße (B 168) war zwischen Stuhlfelden und Uttendorf – Tobersbach unpassierbar und musste für mehrere Stunden komplett gesperrt werden. Der Betrieb der Pinzgauer Lokalbahn ist auf Grund erheblicher Schäden am Gleiskörper bis auf weiteres eingestellt. Sämtliche Feuerwehren zwischen Zell am See und Bramberg sind mit zirka 150 Mann im Einsatz. Die Höhe des Sachschadens ist derzeit nicht absehbar.

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