Krimml
Neue Spürnasenecke für kleine Forscherinnen und Forscher

Mika und Chiara voller Begeisterung bei ihren Experimenten.
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  • Mika und Chiara voller Begeisterung bei ihren Experimenten.
  • Foto: grossglockner.at/Eva Reifmüller
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Spielend lernen, experimentieren und Spannendes herausfinden – in der neuen Spürnasenecke im Kindergarten Krimml wird das Interesse der Kinder an Naturwissenschaft und Technik gefördert.

KRIMML. Ganz vorsichtig lassen die Kinder, die in ihren weißen Laborkitteln und mit den Schutzbrillen auf den Nasen wie echte Forscherinnen und Forscher aussehen, Gegenstände in eine Schüssel mit Wasser platschen. Was dann passiert: Das Stück Holz schwimmt und die Murmel geht mit einem „Blubb“ unter.

Spielend lernen

Die Idee hinter diesem Experiment: Auf spielerische Weise lernen die Kindergartenkinder, dass es nicht von der Größe eines Gegenstandes abhängt, ob dieser schwimmt oder untergeht, sondern von seiner Dichte. Dieses und viele andere spannende Experimente können die Mädchen und Buben im Kindergarten Krimml nun in der Spürnasenecke ausprobieren.

Florian, Jonas und Mika – die Entdecker von morgen.
  • Florian, Jonas und Mika – die Entdecker von morgen.
  • Foto: grossglockner.at/Eva Reifmüller
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Gegen den Fachkräftemangel

Neben der Ausstattung mit der kindgerechten Infrastruktur beinhaltet eine Spürnasenecke auch die laufende Fortbildung der Kindergartenpädagoginnen und Kindergartenpädagogen. Das Ziel ist es, das angeborene Interesse an Naturwissenschaft und Technik von Kindern im Vorschulalter auszubauen und zu fördern.

Auch Fragestellungen, die in der Kindergartengruppe aktuell eine Rolle spielen oder Dinge, mit denen sich die Kinder im Jahreskreis beschäftigen, können in der Spürnasenecke aufgegriffen und erforscht werden. Indem die Kleinen in die Rolle der Forscherin oder des Forschers schlüpfen, gehen sie den Dingen spielerisch auf den Grund. Langfristig soll auf diese Weise auch dem Fachkräftemangel in technischen Berufen entgegengewirkt werden.

Das gemeinsames Projekt „Spürnasenecke" mit Unterstützung der Gemeinde Krimml und der Großglockner Hochalpenstraßen AG.
Am Foto: Andrea Schöppl (Direktorin Volksschule Krimml), Chiara, Alexa, Dagmar Hofer (VS-Lehrerin), Mika, Elisabeth, Florian, Anita Buchner (Leiterin Kindergarten Krimml), Nina, Jonas;
Hinten: Josef Eder (Initiator Spürnasenecken), Johannes Hörl (Vorstand Großglockner Hochalpenstraßen AG), Anita Friesinger (Gruppenleiterin Kindergarten), 
Bürgermeister Erich Czerny (Gemeinde Krimml), Karin Hafner (Initiatorin Spürnasenecken) und Andrea Waltl (VS-Lehrerin).
  • Das gemeinsames Projekt „Spürnasenecke" mit Unterstützung der Gemeinde Krimml und der Großglockner Hochalpenstraßen AG.
    Am Foto: Andrea Schöppl (Direktorin Volksschule Krimml), Chiara, Alexa, Dagmar Hofer (VS-Lehrerin), Mika, Elisabeth, Florian, Anita Buchner (Leiterin Kindergarten Krimml), Nina, Jonas;
    Hinten: Josef Eder (Initiator Spürnasenecken), Johannes Hörl (Vorstand Großglockner Hochalpenstraßen AG), Anita Friesinger (Gruppenleiterin Kindergarten),
    Bürgermeister Erich Czerny (Gemeinde Krimml), Karin Hafner (Initiatorin Spürnasenecken) und Andrea Waltl (VS-Lehrerin).
  • Foto: grossglockner.at/Eva Reifmüller
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Mit Eichhörnchen "Elli"

Fragen, forschen, freuen – mit Elli, dem Eichhörnchen„Wo ist denn da vorne und wo ist hinten?“, wundert sich Chiara, die gerade einen Regenwurm unter dem Mikroskop betrachtet. Diese und andere naturwissenschaftlichen und technischen Fragen werden für kleine Forscherinnen und Forscher in der Spürnasenecke mit Hilfe von spannenden Experimenten beantwortet.

Immer mit dabei: Das freche Eichhörnchen-Mädchen Elli, das auf (fast) jede Frage eine Antwort weiß. Elli begleitet die Kinder spielerisch durch die Experimente und soll vor allem den Mädchen die Scheu vor Technik und Forschung nehmen.

"Je früher, desto besser"

Kindergartenleiterin Anita Buchner freut sich: "Endlich können unsere Mädchen und Buben nach der herausfordernden Zeit der Corona-Beschränkungen in unserem Kindergarten ihren natürlichen Forscherdrang wieder ausleben! Und wir alle wissen ja: Je früher wir es schaffen, die Kleinen für Technik zu begeistern, desto leichter werden sie sich später in unserer hochtechnisierten Gesellschaft zurechtfinden.“

Die Kindergartenkinder Mika, Chiara und Elisabeth mit Bürgermeister Erich Czerny (Gemeinde Krimml) und Johannes Hörl (Vorstand Großglockner Hochalpenstraßen AG)
  • Die Kindergartenkinder Mika, Chiara und Elisabeth mit Bürgermeister Erich Czerny (Gemeinde Krimml) und Johannes Hörl (Vorstand Großglockner Hochalpenstraßen AG)
  • Foto: grossglockner.at/Eva Reifmüller
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Bestmögliche Förderung für Kinder

Auch Erich Czerny, Bürgermeister von Krimml, zeigt sich vom Projekt „Spürnasenecke“ begeistert: „Kinder sind unsere Zukunft, sie sind die Fachkräfte von morgen. Und gerade deshalb freut es uns besonders, dass wir dieses schöne Projekt wieder in unserer Gemeinde haben und es unterstützen können. Denn vor allem als Gemeinde ist es uns wichtig, dass unsere Kinder in ihrer Entwicklung bestmöglich gefördert werden und die besten Chancen für ihre Zukunft haben.“

Grohag unterstützt Projekt

Ermöglicht wird dieses Projekt zur frühkindlichen Natur- & Technik-Bildung vom Land Salzburg, von der Gemeinde Krimml und von der Großglockner Hochalpenstraßen AG (Grohag). Mit seiner Spürnasenecke befindet sich der Krimmler Kindergarten in bester Gesellschaft: In insgesamt 74 Kindergärten in ganz Österreich konnte das Projekt der Initiatoren bereits realisiert werden.

Faszination für Technik und Natur

„Die Großglockner Hochalpenstraße – das größte und vor allem auch längste Kultur- und Baudenkmal Österreichs liegt im Herzen des Nationalpark Hohe Tauern – dem größten Schutzgebiet der Alpen. So treffen hier Natur und Technik auf einzigartige Weise aufeinander und wecken Abenteuerlust und Forschergeist bei Großen und Kleinen. Auch die Spürnasenecke fordert und fördert den naturwissenschaftlichen und technischen Forscherdrang von Kindesbeinen an. Und genau das ist es, was wir unseren Kindern unabhängig von Herkunft oder Geschlecht von Anfang an mit auf den Lebensweg geben sollten. Damit aus wissbegierigen Kindern verantwortungsbewusste Erwachsene werden“, ist Grohag-Vorstand Johannes Hörl überzeugt.

Neben der neuen Spürnasenecke im Kindergarten in Krimml unterstützt die Grohag dieses Projekt seit 2018 auch im Kindergarten „Sonnenschein“ in Bruck sowie im Kindergarten Fusch, den Anrainergemeinden der Großglockner Hochalpenstraße.

Das gemeinsames Projekt „Spürnasenecke" mit Unterstützung der Gemeinde Krimml und der Großglockner Hochalpenstraßen AG.
Am Foto: Andrea Schöppl (Direktorin Volksschule Krimml), Chiara, Alexa, Dagmar Hofer (VS-Lehrerin), Mika, Elisabeth, Florian, Anita Buchner (Leiterin Kindergarten Krimml), Nina, Jonas;
Hinten: Josef Eder (Initiator Spürnasenecken), Johannes Hörl (Vorstand Großglockner Hochalpenstraßen AG), Anita Friesinger (Gruppenleiterin Kindergarten), 
Bürgermeister Erich Czerny (Gemeinde Krimml), Karin Hafner (Initiatorin Spürnasenecken) und Andrea Waltl (VS-Lehrerin).
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    Am Foto: Andrea Schöppl (Direktorin Volksschule Krimml), Chiara, Alexa, Dagmar Hofer (VS-Lehrerin), Mika, Elisabeth, Florian, Anita Buchner (Leiterin Kindergarten Krimml), Nina, Jonas;
    Hinten: Josef Eder (Initiator Spürnasenecken), Johannes Hörl (Vorstand Großglockner Hochalpenstraßen AG), Anita Friesinger (Gruppenleiterin Kindergarten),
    Bürgermeister Erich Czerny (Gemeinde Krimml), Karin Hafner (Initiatorin Spürnasenecken) und Andrea Waltl (VS-Lehrerin).
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Autor:

Johanna Grießer aus Pinzgau

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