"Sei so hell. Fahr nicht zu schnell"
Saalfelden geht gegen Raser vor

"Sei so hell. Fahr nicht so schnell" lautet der Leitspruch der Saalfeldener Kampagne.
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  • "Sei so hell. Fahr nicht so schnell" lautet der Leitspruch der Saalfeldener Kampagne.
  • Foto: Stadtgemeinde Saalfelden
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Aufgrund der zahlreichen Geschwindigkeitsübertretungen in Saalfelden hat sich die Gemeinde nun eine Sicherheitskampagne ausgedacht. Diese sollte die örtlichen Straßen wieder sicherer machen.

SAALFELDEN. Zwischen 2015 und 2019 hatte die Gemeinde Saalfelden 447 Verletzte im Straßenverkehr zu beklagen. Dazu kamen noch fünf Todesopfer. Der Hauptgrund für die zahlreichen Unfälle sei überhöhte Geschwindigkeit. Ein Umstand, dem eine örtliche Kampagne nun den Kampf ansagen will, denn im Durchschnitt gibt es jährlich 70 Unfälle und 90 Verletzte auf den Saalfeldener Straßen. "Sei so hell. Fahr nicht zu schnell.“ lautet das Motto der Kampagne, die innerhalb eines Jahres vollständig umgesetzt werden sollte.

"Die Kampagne bewegt sich zwischen Schockieren, Appellieren und Informieren, wobei die Zahl 30 immer im Mittelpunkt steht. Der 30er muss sich bei den Verkehrsteilnehmern ins Gedächtnis brennen, in Verbindung mit dem Appell an die Vernunft zur Vermeidung von schrecklichen Konsequenzen", erklärt Hans Streitberger, Geschäftsführer der Agentur "Ramseiden Zwei".

Bist du heuer schon wegen erhöhter Geschwindigkeit gestraft worden?

Dreistufige Maßnahmen

Zu den Maßnahmen gehört es 30er Zonen zu erschaffen und Straßengestaltungen zur Einhaltung der vorgeschriebenen Geschwindigkeiten zu gestalten. Außerdem sollten mobile Geschwindigkeitsanzeigen aufgestellt werden und weitere Kampagnen und Öffentlichkeitsarbeiten gestartet werden, um ein Bewusstsein für das Fahrtempo zu schaffen. Zudem wird die Polizei vermehrt Radarmessungen durchführen. "Das Roll-Out dieser dreistufigen Kampagne über einen Zeitraum von circa ein Jahr auf analogen und digitalen Kanälen wird entscheidend dazu beitragen, dieses wichtige Thema in den Köpfen der Verkehrsteilnehmer zu verankern", so Streitberger weiter.

Stadtrat Ferdinand Salzmann begrüßt die Verkehrskampagne.
  • Stadtrat Ferdinand Salzmann begrüßt die Verkehrskampagne.
  • Foto: Stadtgemeinde Saalfelden
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Jeder fährt in Pabing zu schnell

Auswertungen von Messstellen in Saalfelden haben tragische Ergebnisse hervorgebracht. In Pabing fährt laut Testergebnissen fast jeder zu schnell. 95 Prozent der Verkehrsteilnehmer sind hier über dem Tempolimit von 30 km/h unterwegs. Auch in der Anton Wallnerstraße fand man keine erfreulichen Ergebnisse vor. Hier halten sich rund 63 Prozent nicht an den vorgeschriebenen 50er. Deshalb zieht die Stadtgemeinde den Schluss: Hohe erlaubte Geschwindigkeiten verleiten zu noch höheren tatsächlichen Geschwindigkeiten. Deshalb sind 30er Limits herangezogen worden, um die allgemeine Durchschnittsgeschwindigkeit zu senken. Doch hier sollte auch die Straßengestaltung umgestaltet werden, um zu zusätzlicher Sicherheit zu führen.

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