Recycling
Selbstgebaute Telefonzelle für ausrangierte Bücher

In der Schulwerkstatt entstand die rote Telephonzelle.
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  • In der Schulwerkstatt entstand die rote Telephonzelle.
  • Foto: NMS Mittersill
  • hochgeladen von Gudrun Dürnberger

Schüler der NMS Mittersill bauten eine „Bücher – Telefonzelle“ aus Holz im original englischen Stil. 

MITTERSILL. In vielen Städten und auch kleineren Orten gehören sogenannte „offene Bücherschränke“ oder „Bücherzellen“ bereits zum gewohnten Bild. Hier kann geschmökert werden, man kann Bücher mitnehmen, behalten oder auch wieder zurückbringen. Und man kann auch eigene Bücher, die man nicht mehr braucht, abgeben. Es entsteht ein Kreislauf gebrauchter Bücher, um der viel zitierten Wegwerfgesellschaft  entgegen zu wirken.

Ausgediente Telefonzellen eignen sich dafür besonders gut. Auch im Pinzgau gibt es vereinzelt bereits solche Objekt. Selbst hergestellt wurde bisher aber noch keine. Die Schulbibliothekarinnen Regina Rudorfer und Doris Wallner hatten die Idee, auch für die NMS Mittersill eine Bücherzelle zu organisieren. In der Schulbibliothek fallen immer wieder Bücher, die aussortiert und an Lesehungrige verschenkt werden.

Nachbau in Werken

Diese Bücher in einer ausgedienten Telefonzelle übersichtlich zu präsentieren, schien eine gute Idee.  Es gestaltete sich allerdings gar nicht so einfach, an eine solche zu kommen, noch dazu möglichst kostengünstig. Dank dem findigen und engagierten Werklehrer Matthias Zotter, wurde das Projekt „Bücher – Telefonzelle“ ins Leben gerufen. Er würde im Unterricht eine solche Zelle nach bauen.

So wurde sofort mit der Planung begonnen und in vielen Arbeitsstunden mit Schülerinnen und Schülern der 8. Schulstufe im Wahlpflichtfach Werken aus Holz eine Telefonzelle im typisch englischen Stil nachgebaut.

Unterstützung durch Sponsoren

Möglich wurde das Projekt durch die wertvolle Unterstützung einiger Betriebe, die das benötigte Material wie Holz, transparente Kunststoffplatten, Farbe, Foliendruck sowie Kleinmaterialien wie Schrauben, Eisenwinkel, Pinsel, Abdeckbänder und Silikon kostenlos zur Verfügung stellten. Ein ganz großer Dank gilt daher den Firmen Cutter Beschriftung, Druck, Design, Malerei Eberl, Senova Kunststoffe und Pinzgauer Holzfachmarkt.

Das fertige Produkt ist nun in der Nähe der Schulbibliothek aufgestellt und bildet einen echten Blickfang am Gang. Die Schulbibliothekarinnen Regina Rudorfer und Doris Wallner bedanken sich sehr herzlich bei allen Beteiligten und besonders bei dem Projektleiter Matthias Zotter für das Engagement!

Fotos: NMS Mittersill

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Autor:

Gudrun Dürnberger aus Pinzgau

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