Skifahren in Saalfelden - Schüler fahren frei

Peter Hörl, Katharina Hörl und Stadtchef Erich Rohrmoser mit Felix Bergmann (blaue Jacke) und Matteo Biber (orange Jacke).
  • Peter Hörl, Katharina Hörl und Stadtchef Erich Rohrmoser mit Felix Bergmann (blaue Jacke) und Matteo Biber (orange Jacke).
  • Foto: Foto: Stadtgemeinde Saalfelden
  • hochgeladen von Klaus Moser

Im Skigebiet Hinterreit in Saalfelden fahren Kinder und Jugendliche im Schulunter- richt frei. Für die Eltern entstehen weder Kosten für die Skikarte noch für den Bus- transfer.

Immer weniger Kinder in Österreich lernen Skifahren. Die einstige Skination kämpft mit Nachwuchsproblemen. In Saalfelden setzt man sich für mehr Skisport an den Schulen ein. Die Stadtgemeinde hat eine Kooperation mit dem Familienskigebiet Hinterreit abgeschlossen, die es allen Schülern im Ort ermöglicht, die Liftanlagen während des Unterrichtes kostenlos zu nutzen. Sogar die Anfahrt mit dem Bus ist gratis. Eltern und Lehrer, die als Begleitpersonen mit dabei sind, erhalten stark vergünstigte Liftkarten. So kostet etwa eine Halbtageskarte nur 3,40 Euro.

Bürgermeister Erich Rohrmoser: „Uns ist es wichtig, dass sich unsere Schüler in der frischen Luft bewegen und Spaß dabei haben. So wie wir, sollen auch sie das Skifahren lernen, unabhängig von den finanziellen Möglichkeiten der Eltern.“ Die Stadtgemeinde finanziert jährlich rund 1.000 Freikarten für heimische Schüler. „Mit dieser Investition fördern wir den Sport an Schulen und somit auch die Gesundheit der Kinder. Wirtschaftlich gesehen ist das Projekt eine wichtige Investition in die Zukunft des Wintertourismus“, so Rohrmoser.

Das Konzept des Skigebietes Hinterreit ist österreichweit einzigartig. Zum einen gibt es sehr gute Übungspisten für Skianfänger, zum anderen bieten Peter Hörl und seine Mitarbeiter optimale Trainingspisten für Weltcupfahrer an. Vergangene Woche haben sich das österreichische und das amerikanische Speed-Team in Saalfelden auf die nächsten Weltcuprennen vorbereitet. Die Familie Hörl verzeichnet jährlich mehr als 300.000 Beförderungen an ihren Liftanlagen. Neben den Anforderungen der Rennfahrer werden bei der Pistenpräparierung speziell die Wünsche der Kinder berücksichtigt. „Wir haben einen eigenen Park mit Wellenbahn und Steilkurven“, berichtet Peter Hörl. „Der kommt bei den jungen Gästen sehr gut an. Unser Angebot soll die Kinder wegbringen von Fernseher und Computer. Das ist mir persönlich ein großes Anliegen.“

Autor:

Klaus Moser aus Pinzgau

following

Du möchtest diesem Profil folgen?

Verpasse nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melde Dich an, um neuen Inhalten von Profilen und Bezirken in Deinem persönlichen Feed zu folgen.

Folgen Sie diesem Profil als Erste/r

Regionaut werden!

Du willst eigene Beiträge veröffentlichen?
Werde Regionaut!

Regionaut werden!



Kommentare

online discussion

Du möchtest kommentieren?

Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung einbetten

Abbrechen
add_content

Du möchtest selbst beitragen?

Melde Dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.