Lockdown
"Sonntagsöffnung des Handels wegen Tourismus-Aus überflüssig"

Bis 30. April können Lebensmittelhändler in manchen Tourismusorten sonntags öffnen.
  • Bis 30. April können Lebensmittelhändler in manchen Tourismusorten sonntags öffnen.
  • Foto: pixabay
  • hochgeladen von Peter Weiss

UPDATE: Nach immer härter werdender Kritik wird ersten Berichten zu Folge die Sonntagsöffnung wohl solange, wie die Hotellerie und Gastronomie geschlossen bleibt – also Ende Februar – aufgehoben.

In einigen Wintertourismus-Orten herrscht für Lebensmittelhändler eine Sonderregelung, die es ihnen erlaubt, am Sonntag aufzusperren. Michael Hofer von der Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA) spricht sich nun gegen eine Öffnung des Lebensmittelhandels am Sonntag aus. 

SALZBURG. Corona sorgt weiterhin für eine Schließung der heimischen Gastronomie und Hotellerie. Für Lebensmittelhändler in genau definierten Tourismusorten herrscht jedoch in der Wintersaison eine Sonderregelung – sie dürfen bis 30. April auch an Sonntagen geöffnet haben. Nun fordert Michael Hofer, Regionalsekretär der Gewerkschaft GPA eine Pause für die betroffenen Arbeitnehmer. 

Sollten Lebensmittelhändler sonntags geöffnet bleiben?

„Vor allem die großen Handelsketten haben derzeit auch am Sonntag geöffnet, zum Beispiel in Zell am See oder in Saalbach. Der Bedarf erschließt sich uns allerdings nicht, schließlich sind derzeit keine Touristen in Salzburg. Zuerst wurden die Handelsangestellten als Helden der Corona-Krise gefeiert, beklatscht und als Systemerhalter gefeiert, jetzt bleibt man ihnen die Wertschätzung in Form eines verdienten freien Sonntags schuldig", so Hofer.

Haben Pause verdient

„Nachdem die Wintersaison de facto ausfällt, ist auch die Sonntagsöffnung für den Lebensmittelhandel in den Tourismusorten obsolet. Stattdessen sollten gerade die Handelsangestellten, die seit bald einem Jahr einer außerordentlichen Belastung ausgesetzt sind, das Recht auf einen freien Sonntag haben. Arbeitnehmer – insbesondere im Lebensmittelhandel – verdienen eine Pause und gemeinsame Zeit mit der Familie. Die Belastung für die Beschäftigten ist seit Monaten enorm, sie haben in der Krise immer durchgearbeitet. Verschärft wurde die Situation durch das ständige Tragen der Masken, vermehrtes Einspringen für kranke Kollegen, Hamsterkäufe und aufgebrachten Kunden", erklärt Michael Hofer, Regionalsekretär der Gewerkschaft GPA, abschließend.

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