Tauernklinikum: Erfolgsstory Urologie

Dr. Stephan Hruby und Dr. Peter Pleyer mit dem wichtigsten Instrument der Urologie, dem Ultraschallgerät.
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  • hochgeladen von Gudrun Dürnberger

ZELL AM SEE. "Männer kommen leider nur her, wenn sie von den Frauen geschickt werden. Oft ist es dann schon zu spät", schildert Primar Dr. Peter Pleyer, der die urologische Abteilung am Tauernklinikum Zell am See gegründet und jahrelang geleitet hat. Nach über vierzig Jahren geht Dr. Pleyer nun in Pension und übergibt "seine" Abteilung am 1. August an Dr. Stephan Hruby. Dieser war - wie berichtet - zuvor interimistischer Leiter der Urologie im Salzburger Landeskrankenhaus. "Ich freue mich sehr, dass es gelungen ist, so einen kompetenten, engagierten Nachfolger zu finden. Dr. Hruby war unser Wunschkandidat und ich habe volles Vertrauen, dass er die Abteilung sehr gut weiter führt", erklärt Dr. Pleyer. Das würde ihm zwar den Abschied erleichtern, aber er gehe natürlich mit einem weinenden Auge, denn er verbinde viele Erinnerungen und Emotionen mit dem Krankenhaus und danke den Kollegen für die gute Zusammenarbeit. "Auf jeden Fall gehe ich stolz und erhobenen Hauptes in Pension."

Verletzungen nehmen zu

"Peter Pleyer ist für mich ein Pionier. Er hat trotz vieler Widerstände den Ein-Mann Betrieb auf eine volle Abteilung mit sechs Mitarbeitern ausgebaut und drei junge Kollegen zu Fachärzten ausgebildet", zeigt sich sein Nachfolger beeindruckt. Er freue sich auf seine neue, reizvolle Aufgabe, so Dr. Hruby, der zurzeit noch von Dr. Pleyer eingeschult wird. "Ich habe hier in zwei Wochen schon mehr Traumafälle gesehen, als in meiner ganzen Zeit in Salzburg", schildert er die Herausforderung. Grund dafür sind die steigenden urologischen Verletzungen bei Sportunfällen. "Viele Mountainbiker landen bei uns mit zerfetzten Nieren und Milz", erklärt Dr. Pleyer. "Bei jeder Downhill-Veranstaltung kommen Patienten mit entsprechenden Verletzungen." Die alternde Bevölkerung führe zudem zu einem starken Anstieg von Krebserkrankungen. Umso wichtiger sei es, dass die Pinzgauer durch die Abteilung im Krankenhaus und dem Netzwerk der niedergelassenen Ärzte gut versorgt sind.

Dr. Pleyer ist übrigens für seine Patienten weiterhin im Fachärztehaus Zell am See im Einsatz und bei Bedarf auch in der Privatklinik Ritzensee.

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