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Uttendorf räumt nach den Überschwemmungen auf

Der ganze Ort räumt auf – mit gesammelten Kräften.
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  • Der ganze Ort räumt auf – mit gesammelten Kräften.
  • Foto: Land Salzburg/Melanie Hutter
  • hochgeladen von Johanna Grießer

Nachdem Montagabend der Manlitzbach in Uttendorf über die Ufer trat und 90 Häuser verwüstete, ist der ganze Ort nun mit den Aufräumarbeiten beschäftigt. Das Land Salzburg informiert.

UTTENDORF. Ein starker Regenguss - wochenlange, mühsame Aufräumarbeiten. In Uttendorf müssen nach der Vermurung massive Schäden beseitigt werden. Den Mut verlieren die Betroffenen nicht, denn: Es wurde niemand verletzt und die Hilfe der Einsatzkräfte, des Bundesheeres sowie der Nachbarn ist enorm.

Unzählige fleißige Hände

Zirka 90 Häuser zwischen dem Ortszentrum und Litzldorf sind von den Schlamm- und Wassermassen beschädigt worden, einige davon massiv. Der Katastrophenschutz der Bezirkshauptmannschaft Zell am See, die Feuerwehren von Krimml bis Piesendorf, alle anderen Blaulichtorganisationen, der Wildbach- und Lawinenverbauung, Baggerunternehmer, Nachbarn, Freunde und viele mehr packen mit an.

Großteils kommt schweres Gerät zum Einsatz, aber vielerorts können nur fleißige Hände helfen. Am Dienstag rückte auch das Bundesheer mit 30 Soldaten aus Saalfelden und 20 aus St. Johann an.

Mit der Baggerschaufel gerettet

"Das Wasser ist nicht das größte Problem, es ist vielmehr der Schlamm, der schnell entfernt werden muss“, so Florian Schett, stellvertretender Ortsfeuerwehrkommandant in Uttendorf.

Er schildert die Szenen, als am Montagabend ganze Familien nur mehr mit der Baggerschaufel aus dem ersten Stock ihrer Häuser geborgen werden konnten. „Gestern waren 190 Feuerwehrkameraden auch aus den Nachbargemeinden im Einsatz, heute 150. Ich denke, es wird noch zirka eine Woche dauern, bis das Gröbste erledigt ist“, so Florian Schett.

Schnelle Reaktion gefragt

Doch nicht nur an den beschädigten Häusern wird gearbeitet, die bis zum Rand gefüllten Sperren an den Bächen müssen so rasch wie möglich ausgebaggert werden. „Heute fand noch einmal eine Befliegung des Manlitzbaches statt, um die Gefahr noch besser einschätzen zu können. Fest steht, dass wir hier schnell reagieren müssen, in Abstimmung mit den Experten der Wildbach- und Lawinenverbauung", erklärt Bezirkshauptmann Bernhard Gratz.

Bundesheer vor Ort

50 Soldaten des Österreichischen Bundesheeres aus den Kasernen in Saalfelden und St. Johann helfen seit Montag ebenfalls in Uttendorf. Einsatzleiter Oberstleutnant Christian Steger-Jud bringt die Mission auf den Punkt: „Wir unterstützen die Bevölkerung, so gut es geht und wo es geht. Eine der wichtigsten Aufgaben ist sicher, die Keller wieder frei zu bekommen.“

"Stolz auf die Uttendorfer"

Auch Uttendorfs Bürgermeister Hannes Lerchbaumer geht von langen, intensiven Aufräumarbeiten aus. Er ist stolz auf die Bewohner: „Angesichts der Zerstörung bin ich stolz auf den ganzen Ort, wie sehr zusammen geholfen wird. Da wird geholfen, obwohl der eigene Keller noch voller Wasser ist.“

Mehr über die Überschwemmung

Erstbericht

Erste Infos, Fotos und Videos von den Folgen des Unwetters in Uttendorf finden Sie >HIER<.

Aufräumarbeiten

Der Oberlauf des Baches wurde beflogen, der Manlitzbach in sein Bett zurückgebracht. Die Straße ist wieder freigegeben. >Mehr dazu<.

Interview

Florian Schett (stellvertretender Ortsfeuerwehrkommandant) über die aktuelle Lage in Uttendorf.>Jetzt lesen<.

Finanzielle Hilfe

250.000 Euro als erste Hilfe – Der weitere Ausbau der Wildbachverbauung wurde fixiert. (Mit Video) >Mehr dazu<.

Spendenaufruf

Ein Soforthilfeprogramm der Caritas für Betroffene in Uttendorf >Mithelfen<.

"Wir hatten einen Schutzengel"

Uttendorfs Bürgermeister Hannes Lerchbaumer im Bezirksblätter-Gespräch über die Unwetter-Katastrophe. Ohne die Schutzsperre hätte es eine totale Zerstörung gegeben, so der Bürgermeister. >Jetzt lesen!<.

4,8 Millionen Euro Schaden

In Uttendorf gehen die Aufräumarbeiten zu Ende, nun kehrt langsam wieder Normalität ein. Jetzt steht die Schadenssumme fest. >Mehr erfahren<.

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