Ausnahmetalent
Virtuoser Künstler auf der Tuba

Ralph Buchholzer beim Bundesbewerb
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  • Foto: Foto: Musik der Jugend/Wolfgang Abberty
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Ralph Buchholzer, Mitglied der Bürgermusik Mittersill, ist ein großes Talent auf der Tuba. Sein Können hat er jetzt auch beim Bundesbewerb "Prima la musica" unter Beweis gestellt. 
 

MITTERSILL. Mit vier Jahren hat Ralph Buchholzer begonnen, Flöte zu spielen, mit sieben Jahren hat er auch Trompete gelernt, und mit zwölf Jahren erfolgte dann der Umstieg auf Tuba - jenes Instrument, mit dem er jetzt beim Bewerb "Prima la musica" so erfolgreich abgeschnitten hat. Der 16-Jährige, der auch Mitglied der Bürgermusik Mittersill ist, gilt schon als Ausnahmetalent. Aufgrund seines Könnens durfte er beim Landesbewerb bereits in der Studentenklasse mitspielen und erzielte österreichweit die zweitbeste Leistung. Durch dieses großartige Ergebnis qualifizierte sich der Gymnasiast auch für den Bundesbewerb in Klagenfurt, wo er ebenfalls in der "Plus-Gruppe" antrat.

Große Herausforderung

Das bedeutet, dass der Gymnasiast sich mit Teilnehmern messen musste, die das Kärntner Landeskonservatorium, die Anton Bruckner Privatuniversität, die Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und weitere renommierte Ausbildungsstätten besuchen. Ralph schaffte es von einer "normalen Musikschule" zum Bundesbewerb in die Stufe II plus und hat eine ausgezeichnete Leistung erbracht: Mit 87 Punkten verpasste er um drei Punkte Gold und erreichte Silber mit sehr gutem Erfolg. "Es wird sehr viel verlangt, aber ich stelle mich gern solchen Herausforderungen", erklärt der talentierte Schüler.

Totalversagen oder Gold

Der Auftritt sei trotzdem ziemlich nervenaufreibend gewesen: "Es gibt immer eine gewisse Anspannung, wenn man eine Bühne betritt" schildert Ralph. "Da es sich ja um eine Momentaufnahme handelt, kann eigentlich alles passieren, vom Totalversagen bis hin zu Gold." Die Tipps der Jury nehme er sehr ernst und werde versuchen, diese bei weiteren Bewerben anzuwenden. In zwei Jahren möchte er wieder bei "Prima la musica" antreten und dann das ersehnte Prädikat Gold erreichen.

Sein Ziel ist es, ein professioneller Musiker zu werden und nächstes Jahr ein Studium am Mozarteum zu beginnen. Die Begabung dürfte übrigens in der Familie liegen, die Ralph nach Klagenfurt begleitet hat und mächtig stolz auf ihn ist. Seine Mutter Sandra spielt Saxophon und ist seit 29 Jahren Mitglied der Bürgermusik Mittersill, Vater Ralph lernt gerade Waldhorn. Ralph ist ein Fan der Tuba: "Die Tiefe des Instruments ist atemberaubend, und ich schätze die Flexibilität der Tuba."

Autor:

Gudrun Dürnberger aus Pinzgau

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