Schneeschmelze
Weitere Murenabgänge und Felsstürze zu erwarten

Am 3. März kam es zu einem Felssturz beim Gasthof Glocknerhof in Bruck an der Großglocknerstraße.
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  • Am 3. März kam es zu einem Felssturz beim Gasthof Glocknerhof in Bruck an der Großglocknerstraße.
  • Foto: Land Salzburg/Manfred
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Aufgrund der warmen Temperaturen schmilzt der Schnee derzeit rasch. Vor allem in den Gebirgsregionen kommt es daher vermehrt zu Murenabgängen und Felsstürzen. Das Landesmedienzentrum berichtet:

BRUCK/SALZBURG. In Bruck an der Großglocknerstraße ereignete sich am Nachmittag des 3. März ein Felssturz auf dem rückseitigen Hang auf Höhe des Gasthauses Glocknerhof, einige Blöcke sind bis zum Haus vorgedrungen. (Hier geht es zum Bericht.)

Massenbewegungen

"Es handelt sich um rund 50 Kubikmeter Fels und Geröll mit Blöcken mit bis zu eineinhalb Metern Kantenlänge“, berichtet Ludwig Fegerl vom Landesgeologischen Dienst. Er begutachtete gestern die Absturzstelle und fügte hinzu, dass "die Experten des Landes in den kommenden Tagen weitere Felsstürze und Murenabgänge erwarten".

Erneuter, kleinerer Fessturz

Ludwig Fegerl erwartet auch in Bruck noch einen "Nachsturz" mit drei bis vier Kubikmetern. "Es besteht im Moment keine akute Gefahr für das Gebäude, als Vorsichtsmaßnahme bleiben die Gartenbereiche aber bis auf weiteres gesperrt."

Maßnahmen zum Schutz

Bereits in der Vergangenheit kam es zu kleineren Felsstürzen in diesem Gebiet. Die Bezirkshauptmannschaft Zell am See wird dem Besitzer des Gasthauses deshalb auftragen, zusätzliche Maßnahmen zum Schutz des Gebäudes zu setzen. Diese sind etwa vergitterte Fenster und eine Verstärkung der Hausrückseite.

Felssturz in Bramberg

Heute früh wurde ein Felssturz im Bereich des Ausgangs des Mühlbachtals im nördlichen Ortsteil Mühlbach in Bramberg am Wildkogel gemeldet. Nach ersten Informationen wurden keine Personen verletzt.

"Allerdings kam es zu Schäden an einem privaten Wasserkraftwerk. Der Talweg, eine private Forststraße, ist bis auf Weiteres gesperrt", so der Katastrophenschutzreferent des Pinzgau, Manfred Pongruber. Landesgeologe Fegerl wird die Absturzstelle begutachten. Danach werden weitere Schritte festgelegt.

Straße in Filzmoos verschüttet

Bei einem Murenabgang in der Nacht von Samstag auf Sonntag in Filzmoos wurde die Fahrbahn der L219 Filzmooser Landesstraße bei Eben auf einer Länge von fünf bis acht Metern verschüttet. (Hier geht es zum Bericht.) Heute Montag waren die Aufräumarbeiten in vollem Gange, nun kann die Straße wieder befahren werden.

Aufräumarbeiten in Dienten

Im Bereich der Dientner Landesstraße (L216) ging Sonntagnachmittag bei Straßenkilometer 4,4 eine Mure ab. Diese verlegte die Straße zur Hälfte. Hier sind die Aufräumarbeiten erledigt, die Straße ist wieder frei. Dies vermeldete das Landesmedienzentrum.

Autor:

Johanna Grießer aus Pinzgau

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