Drei neue Bahnen warten auf die Gäste in der ‘Ski-Alpin-Card-Region‘
Winter 2018/19 kann kommen – die drei großen Pinzgauer Skigebiete sind bereit

Es kann losgehen – Erich Egger, Vorstand der Schmittenhöhenbahn AG, Isabella Dschulnigg-Geissler, Geschäftsführerin Saalbacher Bergbahnen GmbH und Norbert Karlsböck, Vorstand der Gletscherbahnen Kaprun AG (v.l.) freuen sich auf einen schneereichen Winter.
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  • Es kann losgehen – Erich Egger, Vorstand der Schmittenhöhenbahn AG, Isabella Dschulnigg-Geissler, Geschäftsführerin Saalbacher Bergbahnen GmbH und Norbert Karlsböck, Vorstand der Gletscherbahnen Kaprun AG (v.l.) freuen sich auf einen schneereichen Winter.
  • Foto: Neumayr / Zeilinger
  • hochgeladen von Daniel Schrofner

Nach einer "brillanten Wintersaison 2017/18" haben die drei großen Pinzgauer Skigebiete Kitzsteinhorn-Maiskogel Kaprun, Schmitten in Zell am See und der Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn 108,5 Millionen Euro in neue Beschneiungsanlagen und drei neue Bahnen für den kommenden Winter investiert. Am heutigen Freitag beginnt die neue Ski-Saison.

PINZGAU. "Unser Dreier-Gespann ist seit 2002 Tradition", erklärt Norbert Karlsböck, Vorstand der Gletscherbahnen Kaprun AG. Nicht nur verbindet die drei großen Pinzgauer Skigebiete die langjährige Zusammenarbeit und die gemeinsame Saisonkarte ‘Ski Alpin Card‘, sondern auch das Ziel ihre Position als Top-Skiregion in den Alpen im internationalen Wettbewerb auch langfristig zu halten. "Es werden bei uns regelmäßig Gästebefragungen durchgeführt", ergänzt Karlsböck und zählt die drei wichtigsten Punkte auf: "Bei den rund 8.800 Befragten sind zu 59 Prozent die Größe des Skigebietes für Buchungen entscheidend, dann folgt mit 48 Prozent die Vielfalt und Qualität der Pisten und zu 39 Prozent die Schneesicherheit." Für Karlsböck ist deshalb eine verlässliche und flächendeckende Beschneiung neben dem Gletscher-Angebot eine wichtige Grundabsicherung für die Ski-Alpin-Card-Region. Das vergangene Jahr schlossen die drei drei Regionen mit einem Umsatz von 160 Millionen Euro ab und einem Plus von sechs Prozent mehr Skier Days (Erstgasteintritte).

Drei neue moderne Bahnen

Insgesamt wurden 108,5 Millionen Euro in modernere Anlagen investiert. Unter anderem in die neue Maiskogelbahn – die in zwei Sektionen das Kapruner Ortszentrum über die neue Mittelstation Stanger mit dem Maiskogel verbindet –, die im Dezember eröffnet wird. "Das ist ein großer Schritt in die Zukunft", freut sich Karlsböck.
Gleich über zwei neue Bahnen durfte sich Isabella Dschulnigg-Geissler, die Geschäftsführerin der Saalbach Bergbahnen GmbH, freuen. Neben der Kohlmaisbahn in Saalbach – die nun die Gäste schneller und komfortabler vom Ortszentrum auf den Kohlmais bringt – wurde auch die Asitzmuldenbahn in Leogang modernisiert. Zusätzlich ist das Fassungsvermögen des bereits bestehenden Speicherteichs in Fieberbrunn im Bereich der Mittelstation Streuböden fast verzehnfacht worden.

Neue Skibrücke Sonnenalm

Auf neue Attraktionen setzt dagegen die Schmittenhöhe in Zell am See im kommenden Winter. Neben einer neuen 350 Meter langen Rennstrecke mit vollautomatischer Kamera- und Zeitaufzeichnung gibt es auch die neue Skibrücke Sonnenalm. Damit gelangen die Gäste nun – ohne die Ski abschnallen zu müssen – direkt zur Talstation der Sonnenalmbahn. Erich Egger, Vorstand der Schmittenhöhenbahn AG, betont, dass man nicht jedes Jahr große Investitionen machen muss. Dafür gibt es ab dem Winter 2019/20 mit der ersten Sektion des ‘zellamseeeXpress‘ eine Verbindung zwischen Schmitten und Saalbach.

Buchungslage schon sehr gut – Zahlen halten

Mit insgesamt 1.300 Mitarbeitern zählen die drei Bergbahnunternehmen zu den wichtigsten Arbeitgebern in der Region. Dies will man auch in Zukunft bleiben und die Vorzeichen stehen gut. "Wir wollen auf alle Fälle die Zahlen der letzten Saison halten, möglicherweise durch das späte Ostern ausbauen", sagt Karlsböck und Dschulnigg-Geissler ergänzt, "die Buchungslange um Weihnachten ist schon jetzt sehr gut." Alle drei Regionen hoffen auf einen guten Winter, der für sie ab dem heutigen Freitag beginnt.

Autor:

Daniel Schrofner aus Salzburg-Stadt

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