ÖAMTC
Pinzgauer Pannenhelfer absolvierten 5.762 Einsätze

Probleme mit der Autobatterie gelten als die Nummer 1 der Pannen-Ursachen.
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  • Probleme mit der Autobatterie gelten als die Nummer 1 der Pannen-Ursachen.
  • Foto: ÖAMTC/Gurtner
  • hochgeladen von Johanna Grießer

Im Schnitt rückten die „Gelben Engel“ 16 Mal pro Tag aus.

PINZGAU. Die Pannenhelfer der ÖAMTC-Stützpunkte in Zell am See und Saalfelden blicken auf ein arbeitsreiches Jahr 2019 zurück. Enorme Schneemassen im Jänner und der Hitzesommer hielten die „Gelben Engel“ rund um die Uhr auf Trab. Im Schnitt rückte der ÖAMTC im Pinzgau 16 Mal pro Tag aus, um Menschen in Not zu helfen.

Insgesamt zählt der ÖAMTC Salzburg im Vorjahr 42.500 Panneneinsätze und 16.700 Abschleppungen. Der stärkste Tag war mit 317 Einsätzen der 20. Jänner, ein Sonntag. Die außergewöhnlichen Schneemengen und der starke Reiseverkehr im Sommer forderten die Pannenhelfer wie selten zuvor.

Herausforderungen gut bewältigt

Schneeketten waren im Jänner 2019 Mangelware und manchmal mussten die Autos erst freigeschaufelt werden, um Hilfe leisten zu können. „Dank des enormen Einsatzes unserer Mitarbeiter haben wir diese Herausforderung gut bewältigen können“, bilanzieren Mario Kesser und Peter Niederreiter, Stützpunktleiter in Zell am See und in Saalfelden.

Batterieprobleme als Pannenursache Nummer 1

Die meisten Einsätze – nämlich knapp ein Drittel – wurden auch 2019 wegen Problemen mit der Batterie absolviert. Entgegen der landläufigen Meinung springen Fahrzeuge übrigens nicht nur im Winter schwer an, auch die Hitzewelle im Sommer setzte den Batterien enorm zu.

Andere häufige Einsatzgründe waren Probleme mit dem Motor bzw. dem Motormanagement, Schwierigkeiten mit dem Starter, den Bremsen, dem Kühlsystem, Reifenschäden und "Aufsperrdienste".

Mitarbeiter und Mitglieder

Der ÖAMTC betreibt in Salzburg acht Stützpunkte mit 176 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, davon 37 in Teilzeit. Mit Jahresende zählte der Salzburger Club 126.400 Mitglieder. Insgesamt 3.980 Salzburgerinnen und Salzburger sind dem ÖAMTC im Vorjahr beigetreten, das bedeutet eine Steigerung von 3,2 Prozent.

Mehr zum Thema: >HIER< geht es zur Bilanz von ARBÖ.

Probleme mit der Autobatterie gelten als die Nummer 1 der Pannen-Ursachen.
16 Mal pro Tag rückten die Pannenhelfer des ÖAMTCs im Pinzgau durchschnittlich aus.

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