Unmut über "Hinhalte-Taktik" der Theba

Betreiber Roland Grahammer, Toni Millinger und Gerold Maier (v. l.)
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ST. MARTIN (gud). Großer Medienandrang herrschte bei der Pressekonferenz zum neuen Gesundheitsprojekt, über das im Bezirksblatt bereits exklusiv berichtet wurde. Die Gruppe Grahammer präsentierte offiziell ihre Pläne zur Nutzung des Thermenwassers und -areals. Damit wurde auch auf eine Aussendung der Gemeinde reagiert. Bürgermeister Josef Leitinger (ÖVP), zugleich Obmann der Theba, schreibt, er habe in den letzten 12 Jahren nur Vorwürfe gehört, aber: „ich habe in dieser Zeit noch keinen gesehen, der einen besseren Vorschlag oder wenigstens eine Idee von sich gegeben hätte“. Das wollten die Betreiber, die seit April 2013 mit der Gemeinde in Verhandlung sind, nicht auf sich sitzen lassen.

Unmut über Theba
Von den eingeladenen Bürgermeistern der Theba Gemeinden war keiner anwesend. Es wurde somit weder die Gelegenheit zur Information, noch zur Gegendarstellung genutzt, zumal schwere Vorwürfe gegen Leitinger erhoben wurden. LAbg. Otto Konrad berichtete, Leitinger habe ihm gegenüber das neue Projekt verschwiegen. Er verstehe diese Taktik nicht. Unternehmensberater Hanspeter Schmalzl erklärte, er habe in seiner 30 jährigen Praxis noch nie so eine Vorgangsweise erlebt. Zusagen und Termine seien nicht eingehalten worden, was er höflich „Nachlässigkeit“ seitens des Bürgermeisters nannte.

Hausaufgaben erledigt
Seine Firma hat im Auftrag der Betreiber das Projekt auf seine Wirtschaftlichkeit geprüft, um einer Vorgabe des Landes nachzukommen. Das Ergebnis bescheinigt dem Konzept, es sei wirtschaftlich machbar. Die Dimension des von Leitinger favorisierten Turmprojekts sei wirtschaftlich nicht vertretbar. „Daher haben sich ja auch keine Investoren gefunden“, so Schmalzl. Die Betreiber hätten damit alle Hausaufgaben erledigt, so Initiator Gerold Maier. Entgegen entsprechender Zusagen ist bisher aber kein Optionenvertrag zustande gekommen. Bei der Theba Sitzung Ende Dezember wurde erneut ein Angebot von der bisherigen Mollgruppe vorgelegt, mit einer Option bis 31.12.2013. Seither habe man von der Theba nichts gehört, so Grahammer. Er hält sein Angebot bis 23. Jänner aufrecht, dann werde man andere Grundstücke suchen.

Siehe auch: Gudruns Blog

Autor:

Gudrun Dürnberger aus Pinzgau

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