Berufsinformationsmesse in Saalfelden
Fit für die Zukunft mit der "Job(i)vent"

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Das "Job(i)vent" in Saalfelden machte einmal mehr Lust auf Jobs in den unterschiedlichsten Branchen und ermöglichte jungen Erwachsenen aus der Region einen guten Überblick über Berufsmöglichkeiten in ihrer Heimat. Das Angebot wurde begeistert aufgenommen.

SAALFELDEN.  Im Alter von 14 Jahren mit der Entscheidung für eine Berufsausbildung die Weichen für das zukünftige Leben stellen zu müssen, ist für die meisten Jugendlichen in diesem Alter eine große Herausforderung.  Zu vage sind oft noch die Vorstellungen von den unterschiedlichen Berufsbildern und auch von den eigenen Talenten und Möglichkeiten.
Um den jungen Leuten und auch ihren Eltern dabei auf die Sprünge zu helfen, organisierte das Stadtmarketing Saalfelden gemeinsam mit der Polytechnischen Schule Saalfelden am 1. und 2. Oktober die innovative Berufsinformationsmesse "Job(i)vent". 

Jobs in Hülle und Fülle

"Ganz genau weiß ich noch nicht, was ich einmal machen möchte - vielleicht irgendwas mit Elektro. Aber das Angebot schaut sehr spannend aus", so Tiana von der Polytechnischen Schule Zell am See. Gemeinsam mit ihren Kollegen aus dem Poly und Schülerinnen und Schülern aus anderen Schulen nahm sie die Gelegenheit wahr, das breite Angebot an Berufsmöglichkeiten, die es im Pinzgau gibt, "hautnah" kennenzulernen.
Auf zwei Ebenen präsentierten Betriebe aus allen Sparten sowie weiterführende Schulen ihre Berufsfelder und ließen die Jugendlichen zum Teil auch gleich selbst mit Hand anlegen. So wurde geschraubt, gelötet, Törtchen dekoriert, Pässe kontrolliert, am Bau gehämmert und gemauert und die Angebote der vertretenen Gastronomiebetriebe ausprobiert.

Die Schulen informierten über unterschiedliche Bildungswege mit und ohne Matura sowie neuartige Schulkooperationen. So bietet etwa das Tauernklinikum in Kooperation mit der LFS Bruck und der HAK/HASCH ein Modell für eine Ausbildung im Pflegebereich an, bei dem mit dem Schulabschluss zugleich ein Abschluss für Pflegeassistenz erworben wird. Damit kann man direkt in den Beruf starten oder aber seine Ausbildung zum Pflegefachassistenten direkt am Tauernklinikum fortsetzen.

Ideal auch für die Betriebe

"Das Konzept ist super - auch in der Umsetzung der Corona-Maßnahmen", finden Anna und Franz Berger von der Confiserie Berger, die ihren Lehrberuf "Bonbon- und Konfektmacher" vorstellten. "Die Gelegenheit, mit den Jugendlichen direkt in Kontakt zu kommen, hat man ja sonst in dieser Form nicht." Bei Berger ist auch eine Doppel-Lehre mit Bürokauffrau/mann und Einzelhandel möglich, die vier Jahre dauert und einen Abschluss in beiden Berufsfeldern bringt.

Doppelt gemoppelt

Eine Doppellehre erweist sich auch in anderen Sparten als Erfolgsmodell,  wie etwa bei der Lehre für Ofenbau und Verlegetechnik oder bei Berufen in der Garten-Branche: So kann man in der Gärtnerei eine Lehre zum Gärtner, zum Floristen oder zum Landschaftsgärtner beliebig miteinander kombinieren - Lehrzeit wie meist bei der Doppellehre vier Jahre. "Das ist sehr interessant, und man ist dann im Berufsleben viel flexibler", so Sabine Hölzl von der Gärtnerei Schweighofer, die "ihren" Betrieb an einem wunderschönen "blumigen" Stand präsentierte.

Einsatz und Kreativität

So wie die Firma Oberrater mit einer Mini-Baustelle mit Bagger punktete, bei der auch schon einmal kräftig gehämmert und gemauert werden durfte, zeigten auch die anderen ausstellenden Betriebe und Schulen bei ihren Präsentationen viel Kreativität. Die Gastronomie-Betriebe - Krallerhof, Tauern Spa, Saalbacher Hof und "Das Alpenhaus" - boten ein tolles "Catering" als Illustration für die Gastro-Berufe, die Handwerksbetriebe ließen interessierte Jugendliche gleich selbst ausprobieren, welche Fertigkeiten im jeweiligen Beruf gefragt waren.
Alles in allem eine gelungene Veranstaltung! 

Was sonst noch alles geboten wurde, sehen Sie auf den Fotos - klicken Sie sich durch!

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