Tibet und die Himalaya-Region wurde im Oktober von einer Sondergruppe von flugfieber.com-Reisen erkundet

Im Oktober begleiteten Alfred Rohrmoser und Christian Jirkal von flugfieber.com-Reisen eine Reisegruppe zu einer außergewöhnlichen Abenteuerreise in die Himalaya-Region.

Zunächst ging es in die Hauptstadt Lhasa auf 3.600 m Höhe, wo man die ersten Tage damit verbrachte, sich an die Höhe zu gewöhnen. Die Zeit wurde für Besichtigungen genutzt, und so stand der weltbekannte Potala-Palast auf dem Programm, dessen obere Stockwerke dem Dalai-Lama vorbehalten waren. Der Palast umfasst 999 Räume auf 13 Stockwerken, in den oberen Stockwerken besichtigte die Gruppe die Privatgemächer, Gebets- und Meditationsräume des Dalai Lama. An den weiteren Tagen stand der Sommerpalast und der Jokhang Tempel mit der Altstadt auf dem Programm.

Das mystische Land über den Wolken begeistert noch heute mit zahlreichen Zeremonien und Lebensweisheiten. Sehr traditionell geht es noch auf den Straßen von Lhasa zu, speziell im Barkhor, dem Umwandlungsweg des Jokhang. Der um 640 gegründete Tempel und somit älteste Buddha-Tempel Tibets ist zugleich das wichtigste Heiligtum des Landes. Nicht minder interessant ist der Sommerpalast Norbulingka – wo sich während der Sommermonate der Dalai Lama aufhielt, und Erinnerungen an „7 Jahre Tibet“ weckt.

Nachdem man sich an die Höhenlage gewöhnt hatte hieß es für die Abenteuerlustigen von flugfieber.com-Reisen sich auf den Weg in die Himalayaregion zu machen. Dabei wurde die Strecke so gewählt, das man sich immer wieder zwischen 4.000 und 5.200 m bewegte. Durch das „auf“ und „ab“ sollte sich der Körper auf die extremen Höhen gewöhnen.

Am 6.Tag erreichte die 17-köpfige Reisegruppe den Yamdrok-See auf 4.400 m Höhe, welcher ein wahres Farbenspiel aus türkisblauen Wasser lieferte. Am gleichen Tag erreichte man bereits die ersten Pässe über 5.000 m Höhe bevor man Abends wieder auf 3.900 m Höhe zum übernachten fuhr. In Shigatse war ein letztes Mal die Möglichkeit sich mit den wichtigsten Dingen zu versorgen, schon bald wurde uns bewußt, das wir nun in Regionen kamen, die kaum ein Tourist zu Gesicht bekommt. Auf dem Weg nach Shegar / Tingri durchfuhren wir herrliche Schluchten und Hochebenen, bevor wir auf über 5.248 m Höhe bereits einige 7.000 zu Gesicht bekamen.

Nun waren wir als europäische Touristen alleine unterwegs und schon bald erblickten wir den Mount Everest mit 8.848 m Höhe, der uns in den kommenden 2 Tagen begeistern sollte. Am 8.Tag unserer Tour stand eine Tour mit Expeditionscharakter zum Rongbuk Kloster auf dem Programm, nach einer kurzen Wanderung hatten wir unseren „Permit-Point“ am Fuße des Mount Everest auf knapp 5.200 m Höhe erreicht. Nicht nur das wir die einzigen Touristen vor Ort waren, sondern der Mount Everest zeigte sich von seiner schönsten Seite – ein seltsames Spiel, den meist ist dieser verdeckt. Wir hatten Glück und konnten das Dach der Welt bei strahlendem Sonnenschein erkunden.

Am späten Nachmittag ging unsere Tour zurück nach Shegar, wo wir den Tag aber auch die körperlichen Strapazen Revue passieren ließen. Keine Frage die Mühen hatten sich gelohnt, nun waren wir im sagenumwobenen Land angekommen. Die folgenden Tage waren sozusagen nur noch die Draufgabe des bereits erlebten. So besichtigten wir das Tashi Lhunpo-Kloster, welches zu den bedeutendsten Stätten Tibets zählt und 1447 als Gelbmützenkloster gegründet wurde und seitdem auch Sitz des Panchen Lamas ist. Dieser gilt als höchste geistige Autorität Tibets. Nach der Besichtigung der Klosterstadt war sich die Gruppe einig den einstündigen Umwandlungsweg um das Kloster zu gehen, sozusagen als Dank für die erlebnisreichen letzten Tage. Belohnt wurden wir mit einer herrlichen Aussicht auf Shigatse, und konnten so die Pilger bei ihrer Tour hoch über das Kloster begleiten. Unendlich viele Gebetsmühlen sorgten für die passende mystische Stimmung.

Nachdem wir unsere Abenteuerreise Richtung Lhasa fortsetzten, standen weitere Hochebenen und Schluchten auf dem Programm, eine willkommene Abwechslung war die Besichtigung einer Wassermühle, welche noch nach althergebrachter Art Sandelholzmehl herstellt, welches für die Erzeugung von Weihrauchstäbchen benötigt wird. Zurück in Lhasa stand ein weiteres Highlight auf dem Programm, die rund 23 stündige Fahrt mit der Tibetbahn von Lhasa nach Xining. Am höchsten Punkt erreicht die Bahn 5.027 Meter und ist damit die höchst gelegene Eisenbahnlinie der Welt. Während der Fahrt erblickten wir zahlreiche Gletscher, Hochebenen und Yak-Herden. Die letzten Tage der Tour beinhalteten noch den Weiterflug nach Peking wo wir die „Verbotene Stadt“ und die „Große Mauer“ erkundeten.

Eines war allen Teilnehmern dieser außergewöhnlichen Reise bewußt, Tibet ist noch immer ein sagenumwobenes Land abseits der Touristenpfade, und war nicht nur eine Reise ins Land jenseits der Wolken sondern auch eine Herausforderung an sich selbst und damit eine Reise in sein Inneres voller Leidenschaft und Zufriedenheit.

Autor:

Alfred ROHRMOSER aus Pinzgau

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