Basketball
Heimdebakel für ersatzgeschwächte Zeller

Die Zeller Spieler kamen gegen Kufstein kaum ins Spiel.
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  • Die Zeller Spieler kamen gegen Kufstein kaum ins Spiel.
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TV Zell am See vs. PIRLO Kufstein Towers (49 : 131).

ZELL AM SEE. Nach den beiden Heimniederlagen gegen BSC und LOK Salzburg in der Salzburger Landesliga gab es für die weiterhin stark ersatzgeschwächten Pinzgauer gegen den 2.Bundesliga Anwärter aus Kufstein mit dem Zeller Julian Hartl ein Lehrspiel in der Tiroler Westliga. Die stolze Serie an Heimsiegen in der Westliga wurde von den Tirolern regelrecht zertrampelt.

Viele Verletzte

Schon zu Beginn des Spiels war klar, dass der Sieg nur über die Kufsteiner führen wird. Die Festungsstädter legten fulminant los. Julian Hartl, der Zeller auf Seiten der Gäste gewann zwar den Sprungball, übertrat zuvor und so ging der Ball kurzfristig an die Hausherren.
Durch das aggressive Spiel der Tiroler konnte der Ball nur wenig später wieder erobert werden und der erste Drei-Punkte Wurf in der 1. Minute verwandelt werden (# 12 – Julian Hartl).
Für Julian Hartl (# 12) war es ein besonderes Spiel, kam er doch mit seinen Kufsteiner Teamkollegen in seine Heimat zum Stammverein TV Zell am See, wo er das Basketballspielen gelernt hatte. Für die 40 Minuten wurde bis auf die Begrüßung und Verabschiedung danach auf Nettigkeiten verzichtet und für seine Mannschaft gekämpft.
Zell am See musste, wie schon im Heimspiel eine Woche zuvor gegen LOK Salzburg auf die Stammspieler Mindaugas Margis (# 11) und Kapitän Michael Aigner (# 12) krankheitsbedingt verzichten. Zusätzlich fielen auch noch Aleksandar Ilic, Jakob Jaritz, Kilian Schrode und Roland Spitzer aus. So mussten die Bergstädter neben dem arrivierten Rest, wie dem Ersatzkapitän bzw. Spielertrainer Patrick Vigiani (# 14), Jörg Spraider (# 4) und Mario Maurer (# 5) die jungen Spieler David Eder (# 6), Jakob Von Wallpach (# 8), Kilian Gruber (# 9), Samson Seitlinger (# 13), Thomas Zunert (# 15) und Robert Weissenböck (# 7) einsetzen.

Gäste drückten

 
Da die Gäste ab Beginn des Sprungballs voll aufs Tempo drückten, Punkt für Punkt am Scoreboard anschrieben, war das Heimteam mit diesem enormen Tempo, der Athletik und dem variantenreichen Spiel bald einmal überfordert. Dem TVZ gelangen in der zweiten Minute beim Stand von 0 : 5 die ersten beiden Punkte durch Jörg Spraider (# 4), die Zeller Herren konnten danach allerdings nur noch zusehen, wie Kufstein weiter aufs Tempo drückte und in der 6. Minute beinahe ohne Gegenwähr mit 15 Punkten Vorsprung führten (2 : 17).
Der starke Jörg Spraider (# 4) erzielte bei 2 : 17 seine nächsten beiden Punkte und bekam durch ein Foul noch einen Freiwurf zugesprochen, den er aber nicht verwandeln konnte (4 : 17).
Die nächsten Minuten gehörten dann wieder den Tirolern. Zell am See versuchte einen Spielaufbau zu forcieren, allerdings standen und bewegten sich die Gäste so clever, sodass sie teilweise schon vor der Mittellinie den Ball zurückerkämpften und den Punktescore weiter mühelos erhöhten.
Kilian Gruber (# 9) gelang in der siebten Minute das 6 : 21 und wiederum Jörg Spraider (# 4) in den Minuten acht und neun den Punktestand auf 8 : 23 bzw. 10 : 26 zu verbessern.
Die Tiroler Gäste hatten auch in den letzten beiden Minuten keine Gnade mit den überforderten Hausherren, legten noch sechs Punkte nach und führten nach dem ersten Viertel mit 22 Zählern Vorsprung (10 : 32).
1. Viertel: 10 : 32

Den zweiten Abschnitt begannen die Towers so, wie sie das erste Viertel abgeschlossen hatten, nämlich mit der nächsten Angriffswelle und weiteren fünf Punkten (10 : 37), ehe Mario Maurer (# 5) in der 12. bzw. 13 Minute durch zwei Dreier den Punktestand wieder verbesserte (13 : 37 bzw. 16 : 42).Zell am See erholte sich von den ersten Minuten etwas und bekam in der 16. Minute einen kleinen Lauf, erzielte vier Punkte in Serie durch Jörg Spraider (# 4 – 1 Freiwurf), Patrick Vigiani (# 14) und Thomas Zunert (# 15 – 1 Freiwurf).
Kufstein vergrößerte den Punktestand in den beiden letzten Minuten mit sechs Zähler durch Fabio Thaler (# 13) und Julian Hartl (# 12) erneut.

Mario Maurer (# 5) gelang es vor der Halbzeit noch zwei Punkte und einem Freiwurf zum 27 : 57 zu erzielen.Die Gäste lagen aber bereits zur Pause mit 30 Zähler voran.

Halbzeitstand: 27 : 57 (17 : 25)

Hilflose Bergstädter

Das dritte Viertel war für das Zeller Heimteam richtig demütigend und erdrückend. Der Anwärter der 2.Basketball Bundesliga demontierte und überrumpelte die teilweise hilflosen und komplett überforderten Bergstädter.Während Zell am See nur magere sieben Punkte im dritten Viertel durch Mario Maurer # 5 (1 Dreier, 2 Punkte) und Jörg Spraider # 4 (2 Punkte) anschreiben konnte, spielten die Gäste ihr Spiel praktisch fehlerfrei und ohne Druck, erzielten im vorletzten Abschnitt 39 Punkte und gingen mit einem Vorsprung von 62 Zählern in das letzte Viertel.

Da der offizielle Spielbericht im dritten Viertel falsch geschrieben wurde, lagen die Zeller Herren nicht mit den angegebenen 64, sondern mit 62 Zählern zurück.
3. Viertel: 34 : 96 (7 : 39)

Lehrspiel für Zell

Die ersten vier Minuten des letzten Viertels waren ausgeglichen, ehe PIRLO Kufstein den Druck wieder anzog und den Punktestand bis zur 37. Minute um 17 Punkte zum 44 : 121 erhöhte.
Das Zeller Heimteam konnte im Abschlussviertel noch 15 Punkte für sich verbuchen und verlor dieses Spiel mit 49 : 131.Für den TV Zell am See war dieses Spiel zwar ein Lehrspiel bzw. eine lehrreiche Begegnung mit den PIRLO Kufstein Towers.
Allerdings kann sich die junge Heimmannschaft kaum etwas vorwerfen, denn als Landesligist darf man gegen einen Anwärter der 2.Basketball Bundesliga so hoch verlieren.
Das hohe Tempo, die verschiedenen Kombinationen, die gute Verteidigung und vielen gelungenen Würfe der Tiroler Gäste waren den Pinzgauern schon nach wenigen Minuten zu viel.

Endstand (hier inoffiziell korrigiert): 49 : 131 (15 : 35)
Endstand (und Ergebnis des 4. Viertels) ist am original Spielbericht falsch angegeben!!!

Fotos: Lisa-Marie Jöchl
Bericht: Alexander Burgschwaiger

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Autor:

Klaus Vorreiter aus Pinzgau

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