Basketball
Nächster Salzburger Sieg in Zell am See

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Auch im zweiten Heimspiel im Jahr 2020 gab es eine bittere Heimniederlage für die Zeller Herren - TV Zell am See vs. LOK Salzburg (64 : 74).

ZELL AM SEE. Nach BSC Salzburg konnte das zweite Team aus der Landeshauptstadt, Lokomotive Salzburg das Spiel gegen dezimierte Pinzgauer für sich entscheiden. In der 37. Minute war die Partie knapp vor dem Abbruch. 
Zum Spielverlauf: Zu Beginn des ersten Abschnitts war das Spiel völlig ausgeglichen. Beide Teams spielten in den Anfangsminuten nicht auf Abtasten, sondern gingen sofort „All In“, da dies ein wichtiges Match für die Zeller Herren in der Tabellensituation war.Die Gäste gingen nach wenigen Sekunden in Führung (0 : 2), beide Teams schafften es die nächsten drei Minuten allerdings nicht zu punkten, denn die Chancenauswertung war mangelhaft und beide Mannschaften verteidigen gut, sodass ein Durchkommen und der Abschluss in der Zone sehr schwer war. Der Ball wechselte in dieser Anfangsphase immer wieder hin und her, ehe die Gäste durch ihr druckhaftes, aggressives Spiel in der vierten Minute die nächsten beiden Punkte für sich verbuchen konnten (0 : 4).

Viele Fehlwürfe

Die Hausherren verkürzten zwar im Gegenangriff in derselben Minute auf 2 : 4 durch Ersatzkapitän Patrick Vigiani (# 14), schafften es aber danach wieder nicht, die Angriffe durchzubringen. Viel zu viel Hektik und Fehlwürfe waren an der Tagesordnung.Der Spielverlauf war ein Ebenbild des vergangenen Heimspiels gegen BSC Salzburg, denn die Zeller Herren schafften es nach den ersten beiden Punkten nicht richtig nachzulegen und so konnte LOK Salzburg den Vorsprung immer mehr vergrößern, brachte mehr und mehr Hektik und Nervosität in das Heimteam und führte in der sechsten Minute bereits mit 11 Punkten Vorsprung. Headcoach Christian Aigner nahm beim Spielstand von 2 : 13 das erste Time-Out, um sein Team zu beruhigen und die Angriffsfreude der Gäste vorübergehend zu stoppen. Zell am See erholte sich danach etwas, konnte noch in der sechsten Minute die nächsten beiden Punkte durch Mario Maurer (# 5) erzielen und zwei Freiwürfe durch Kilian Schrode (# 10) in der siebten Minute für sich verbuchen, ehe die Salzburger mit je einem Freiwurf von Salem Hodzic (# 15) und Markus Kinzelbauer (# 12) nachlegten und mit zehn Punkten Vorsprung führten (6 : 16). Zell am See verkürzte den Abstand in den beiden letzten Spielminuten des ersten Viertels durch drei Freiwürfe von Jörg Spraider (# 4 – 2 FW) und Aleksandar Ilic (# 7 – 1 FW) bzw. zwei Punkte durch Jakob Jaritz (# 9), ließ LOK Salzburg nur noch zwei Punkte zu und lag nach den ersten zehn Minuten mit sieben Zählern zurück.
1. Viertel: 11 : 18

Ähnlicher Spielverlauf

Der zweite Abschnitt verlief ähnlich wie der Erste, nur hatten in den zweiten zehn Minuten die Gäste Probleme mit dem Abschluss. Die Mozartstädter erhöhten zwar den Druck auf das Heimteam mit den nächsten zwei Punkten und einem Freiwurf in der elften Spielminute durch Thomas Hölzl (# 11) zum 11 : 21, ehe Mario Maurer (# 5) in der 12. Minute mit dem ersten erfolgreichen Dreier an diesem Abend für die Zeller antwortete (14 : 21).Die Bergstädter kämpften sich ab der 13. Minute immer mehr in die Partie, spielten aggressiv und Körperbetont, machten dadurch mehr Fouls und bekamen die Angriffswellen von LOK Salzburg immer besser in den Griff. Die Gäste hatten in diesem Spielabschnitt mehr Probleme mit ihren Würfen, auch wurden von 14 möglichen Freiwürfen im zweiten Viertel nur 5 Punkte erzielt.

Stärkere Phase

Der TVZ war in dieser Phase stärker und lag in der 14. Minute nur noch mit sechs Punkten zurück (20 : 26).Jörg Spraider (# 4) hatte in den Minuten 15 und 16 einen Lauf, erzielte für das Zeller Heimteam die Punkte 22 und 24, einen Freiwurf zum Stand von 25 : 26 und die Pinzgauer hatten nach einer kräfteraubenden Aufholjagd wieder den Anschluss zu den Gästen gefunden.
Beide Mannschaften waren sich in der Endphase des zweiten Spielabschnitts ebenbürtig. Zell am See schaffte in der 18. Minute den Ausgleich zum 29 : 29, erhöhte den Druck, lag in der letzten Minute mit einem Punkt voran (34 : 33), ehe Adnan Abdic (# 8) kurz vor der Sirene den 35. Punkt für die Salzburger erzielte und die Gäste mit einem Punkt Vorsprung (34 : 35) zur Pausenführung in die Kabine brachte.Die Zeller Herren gewannen das zweite Viertel mit 23 : 17 und brachten die Stimmung der Fans auf der Tribüne auf Hochtouren.
Halbzeitstand: 34 : 35 (23 : 17)

Gäste besser

Das dritte Viertel starteten die Gäste wieder besser, konnten in den ersten beiden Minuten den Punktescore bis auf 41 erhöhen, bevor Zell am See die nächsten beiden Punkte zum 36 : 41 in der 22. Minute durch Patrick Vigiani (# 14) erzielen konnte.LOK Salzburg erhöhte den Druck in dieser Spielzeit wieder etwas mehr, ließ die Hausherren in der 25. Minute bis auf drei Punkte herankommen (42 : 45), legte in dieser Spielphase den Grundstein zum späteren Sieg in der 27. Minute mit sechs Punkte in Serie, dabei ein Drei-Punkte Wurf von LOK´s Adnan Abdic (# 8) und lag in der 28. Minute mit zehn Punkten voran (44 : 54).
David Eder (# 6) gelang in der 30. Minute der zweite Dreier und die letzten Punkte für den TV Zell am See in diesem dritten Viertel (49 : 56), ehe die Gäste in den letzten Sekunden den 49 : 58 Zwischenstand fixierten und diese dritten zehn Minuten mit acht Punkte Vorsprung (15 : 23) gewannen.

3. Viertel: 49 : 58 (15 : 23)

Spielunterbrechung

Die letzten zehn Minuten waren vom Spielverlauf ausgeglichen. Dem dezimierten Zeller Heimteam gelang es in den ersten beiden Spielminuten, den Punktescore um sechs Zähler durch Mario Maurer (# 5) und David Eder (# 6) zu erhöhen. Der TVZ lag kurzfristig mit drei Punkten zurück (55 : 58), ehe die Salzburger Lokomotive wieder Fahrt aufnahm und in den Minuten 34, 35 und 36 sieben Punkte in Folge erzielte.In der 37. Minute unterbrachen die beiden Schiedsrichter Rade Andjelkovic und Aaron Mitchell das Spiel für ca. zehn Minuten. Wegen angeblich beleidigenden Zwischenrufen von der Tribüne in Richtung der beiden Referees und der Salzburger Spielerbank stand das Spiel kurzfristig vor dem Abbruch. Der Salzburger Basketballpräsident versuchte auf dem Spielfeld, im Gespräch mit den Schiedsrichtern und den beiden Trainern die Situation zu schlichten. Dem Spiel drohte weiterhin der Abbruch, da die beiden Unparteiischen auf den Hallenverweis eines Fans auf der Tribüne pochten. Nach dem Tribünenverweis konnten die letzten paar Spielminuten fortgeführt und zu Ende gespielt werden. Dem TVZ gelang in der Schlussphase noch ein Dreier und die letzten Punkte durch Mario Maurer (# 5) zum 64 : 71. LOK Salzburg erzielte noch zwei Punkte und einen Freiwurf und konnte ein hektisches Spiel nach 40 Minuten mit 64 : 74 für sich entscheiden.

Fazit

Da Zell am See dieses wichtige Spiel gegen LOK Salzburg nicht für sich verbuchen konnte, sind die Chancen nur mehr sehr gering, das Play-Off zu erreichen und den Salzburger Basketball Landesmeistertitel zu verteidigen.Da die Bergstädter auf die beiden starken TVZ-Stammspieler Mindaugas Margis und Kapitän Michael Aigner krankheitsbedingt verzichten mussten, kämpfte der Rest des Teams vergebens um diesen Sieg. Mangelnde Chancenauswertung und viele Fehlwürfe im ersten und dritten Viertel waren ausschlaggebend, dass sich sich die Zeller Herren am Ende mit zehn Punkten geschlagen geben mussten.

Endstand: 64 : 74 (15 : 16)

Wichtiger Termin

Am kommenden Freitag, 07. Februar 2020 (20 Uhr) findet bereits das nächste Heimspiel in der Tiroler Westliga statt. Es sind die „PIRLO“ Kufstein Towers mit dem Zeller Julian Hartl zu Gast in Zell am See.Auch dieses Spiel verspricht sehr viel Spannung, denn es spielt der Zweite in der Tabelle, TV Zell am See gegen den Tabellenführer „PIRLO“ Kufstein Towers. Auswärts verloren die Zeller Herren zuletzt in der Westliga am 22. Jänner 2020 gegen die SPG Silvertitans mit 94 : 67. Die Zeller Herren bitten erneut um zahlreiche Unterstützung auf der Tribüne und hoffen, den ersten Sieg im Jahr 2020 zu schaffen.

Die erfolgreichen Werfer für den TV Zell am See

Nummer Name Punkte

# 4 Jörg SPRAIDER 7
# 5 Mario MAURER 22
# 6 David EDER 5
# 7 Aleksandar ILIC 2
# 9 Jakob JARITZ 6
# 10 Kilian SCHRODE 10
# 11 Thomas ZUNERT 4
# 14 Patrick VIGIANI © 8

Fotos: Lisa-Marie Jöchl
Text: Alexander Burgschwaiger

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Autor:

Klaus Vorreiter aus Pinzgau

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