Biathlon
ÖSV-Herren gelingt mit Podestplatz Befreiungsschlag

Österreichs Herren-Staffel in der Besetzung Dominik Landertinger, Simon Eder, Felix Leitner und Julian Eberhard hat beim Staffelbewerb in Ruhpolding (GER) Rang drei geholt.

RUHPOLDING. Für Österreich eröffnete Dominik Landertinger das Rennen. Der Tiroler zeigte eine gute Schießleistung und benötigte lediglich im Stehendanschlag ein Zusatzpatrone. Mit einer starken Schlussrunde machte der Tiroler sechs Plätze gut und übergab als Vierter (+33,6 sec.) an Simon Eder. Auch der zweite ÖSV-Routinier löste seine Aufgabe mit Bravour. Der Salzburger musste wie Landertinger nur stehend einmal nachladen und brachte Österreich zur Halbzeit des Rennens auf Podestkurs. Während Frankreich vorne dominierte, ging Felix Leitner als Dritter (+1:19,8 min.) – praktisch zeitgleich mit den zweitplatzierten Norwegern – ins Rennen. Der 23-jährige Tiroler machte es seinen Teamkollegen nach und verzeichnete nur im Stehendschießen einen Fehlschuss. Mit einer guten Laufleistung konnte er Rang drei halten und schickte Julian Eberhard 1:17,2 Minuten hinter den überragenden Franzosen ins Rennen. Der laufstarke Salzburger hatte zu diesem Zeitpunkt 13 Sekunden Rückstand auf die zweitplatzierten Norweger und ebenso viel Vorsprung auf Russland. Im Liegendschießen büßte Österreichs Schlussläufer mit einem Nachlader etwas Zeit ein, ging aber als Dritter in die vorletzte Runde. So kam es beim letzten Schießen zum entscheidenden Showdown um Rang drei mit Russland. Eberhard behielt die Nerven, traf im Gegensatz zu Loginov fünfmal ins Schwarze, und sorgte mit einer gewohnt starken Schlussrunde für Österreichs ersten Podestplatz in dieser Saison.

STIMMEN:

Dominik Landertinger: „Mein Rennen war sehr gut und es ist mir gelungen eine gute Ausgangsposition zu schaffen. In der ersten Runde habe ich hinten etwas Kraft gespart, mich vor allem auf das Schießen konzentriert, was super funktioniert hat. In der zweiten ist es dann schon zur Sache gegangen, ich konnte aber gut mithalten. Stehend bin ich mit einem Nachlader gut durchgekommen und konnte in der Schlussrunde noch ein paar Plätze gut machen. Die war zwar beinhart, aber es geht bergauf."

Simon Eder: „Das erinnerte fast an eine Schneeballschlacht. Da muss man hoffen, dass kein Schnee in den Diopter reinkommt. Ich habe mir am Schießstand auch nicht viel Zeit gelassen, weil die Matten zugeschneit und sehr rutschig sind, das hat zum Glück alles gut hin gehaut. In der Loipe ist man bei diesen Bedingungen fast ein Spurgerät, wichtig war am Norweger dranzubleiben."

Felix Leitner: „Ich bin gut ins Rennen gekommen und mit Tarjei Bö mitgelaufen. Liegend habe ich aufgrund des Windes richtig reagiert und auch etwas langsamer, dafür sicher geschossen. Stehend hatte ich heute etwas Glück, aber das braucht es manchmal. In der Schlussrunde habe ich auf Norwegen etwas Zeit verloren, es war insgesamt aber ein gutes Rennen."

Julian Eberhard: „Ich habe von den Teamkollegen eine super Vorlage bekommen. Auf der Runde waren richtig schwierige Bedingungen, sehr tief und langsam. Da muss man dann auch etwas taktisch laufen, das ist mir gelungen. Liegend war in Ordnung, stehend ist es dann zum Showdown gekommen. Unabhängig von der Situation habe ich versucht meine Serie konzentriert durchzuziehen, das hat super funktioniert. In der Schlussrunde musste ich mich aber noch einmal richtig strecken, um den Podestplatz heimzubringen. Ein schöner Tag für das ganze Team."

Weiteres PROGRAMM Weltcup Ruhpolding (GER)
Sonntag, 19.01., Verfolgung Damen, 12.15 Uhr (mit Hauser, Schwaiger, Innerhofer)
Sonntag, 19.01., Verfolgung Herren, 14.30 Uhr (mit J. Eberhard, Landertinger, Leitner)

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Autor:

Klaus Vorreiter aus Pinzgau

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