Grandioses Abschlussranggeln in Südtirol mit Schweizer Beteiligung
Salzburger erkämpfen knapp den Ländersieg

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Beim Abschlussranggeln am 27. Oktober in St. Leonhard im Passeier wurde noch einmal Ranggelsport vom Feinsten geboten.

Länderranggeln

Wie jedes Jahr stand auch noch ein großes Länderranggeln auf dem Programm. Der einzige Wermutstropfen war, dass die Bayern aufgrund des späten Termins nicht mehr mit dabei sein konnten. Doch dafür traten heuer die Schweizer Schwinger mit einer Spitzenmannschaft an. Diese stellten sich ideal auf das Ranggeln ein und boten hervorragende Leistungen.
Aus Salzburger Sicht standen die Vorzeichen vorerst nicht besonders gut. Mannschaftsführer Josef Pirchner hatte keine leichte Aufgabe. Der Leoganger Christoph Eberl musste kurzfristig krankheitsbedingt absagen. Gott sei Dank sprang der Taxenbacher Christian Pirchner ein. Obwohl er seine Saison eigentlich schon beendet hatte, reiste er am Sonntag noch an und kämpfte gemeinsam mit dem Saalbacher Christopher Kendler, dem Bramberger Hansjörg Voithofer und den beiden Piesendorfern Günther Höller und Andreas Moser.

Schon in der ersten Runde stand das Duell gegen die starken Tiroler auf dem Programm, das 5:5 endete. Bei den Salzburgern holten Pirchner und Kendler je zwei und Voithofer einen Punkt. Für Tirol erkämpften Albert Warscher und Philip Holzer je zwei und Stefan Sulzenbacher einen Punkt.
In der zweiten Runde kämpfte man gegen die Schweizer Schwinger. Pirchner (gegen Jan Wehrli), Voithofer (gegen Christian Blaser) und Höller (sensationell gegen Curdin Orlik) holten je zwei Punkte. Moser kämpfte unentschieden gegen Christian Biäsch. Die Spitzenpaarung in diesem Duell lautete Kendler gegen Willy Graber. Die beiden lieferten sich einen Kampf auf Augenhöhe, nach fast vier Minuten konnte sich der Schweizer durchsetzen. Der Vergleichskampf endete somit 7:3 für Salzburg.
Auch die Tiroler kämpften gegen die Schweiz 7:3. und gegen Südtirol 8:2. In den Reihen der Südtiroler kämpfte sogar der (man kann sagen nicht mehr ganz junge) Obmann und Altmeister Gottfried Pichler mit.
Damit hing alles von der letzten Begegnung ab. Salzburg musste gegen Südtirol alles geben, um noch zu siegen. Pirchner, Kendler, Voithofer und Moser fuhren allesamt Siege und dadurch jeweils zwei Punkte ein. Der letzte alles entscheidende Kampf zwischen Höller und Pichler endete unentschieden und somit waren die Salzburger um einen Punkt voraus und konnten über den Ländersieg jubeln.

Ergebnis Länderranggeln:

1. Salzburg 21 Punkte (1. Christian Pirchner 2. Hansjörg Voithofer 3. Christopher Kendler 4. Andreas Moser 5. Günther Höller)
2. Tirol 20 Punkte (1. Philip Holzer 2. Stefan Sulzenbacher 3. Albert Warscher 4. Andreas Hauser 5. Michael Holzer)

3. Schweiz 15 Punkte (1. Willy Graber 2. Christian Biäsch 3. Curdin Orlik 4. Christian Blaser 5. Jan Wehrli)

4. Südtirol 4 Punkte (1. Markus Wolfsgruber 2. Gottfried Pichler 3. Matthias Gufler 4. Aaron Engl 5. Stefan Wolfsgruber)

Preisranggeln

Beim Preisranggeln konnten die Salzburger zwölf Preise erringen. In den Schülerklassen wurden die beiden Pongauer Tristan Laubichler und Hansi Höllwart bis 8 Jahre Erster und Zweiter. Rang drei ging an den Piesendorfer Felix Eder.
Bis 12 Jahre holte der Piesendorfer Raphael Gaschnitz Rang zwei, sein Vereinskollege Tobias Bernsteiner konnte die Klasse bis 14 Jahre gewinnen.
In der Jugendklasse bis 18 Jahre siegte der Saalbacher Helmut Salzmann vor seinem Vereinskollegen Gabriel Riedlsperger (er war nach einer langen Verletzungspause das erste Mal wieder mit dabei) und dem Leoganger Rupert Eder.
In den Allgemeinen Klassen schlugen aus Salzburger Sicht die Saalbacher zu. Lukas Mittermayr und Siegfried Deutinger wurden in den Klassen IV und III jweils Zweiter, Markus Mittermayr holte Rang drei in der Klasse II. In der Meisterklasse I traf der Alpencupsieger Christopher Kendler wieder auf den Schweizer Willy Graber. Diesmal endete der Kampf unentschieden. Beim Nachranggeln um Rang drei setzte sich diesmal Kendler durch. Den Klassensieg holte sich der Schweizer Curdin Orlik vor dem Brixentaler Stefan Sulzenbacher.

Alle Ergebnisse findet man wie immer unter https://salzburger-rangglerverband.at

Damit verabschieden sich die Ranggler nun endgültig in die wohlverdiente Winterpause. Das Rangglerjahr 2019 hat einige neue Sieger gebracht, was durchaus positiv für unseren Sport ist. Vielen Dank an alle, besonders auch an die Medien für die gute Zusammenarbeit. Wir Salzburger hoffen, dass wir uns im Frühjahr alle gesund wieder sehen.

Autor:

Rosi Hörhager aus Pinzgau

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