Erstes Halbfinalspiel der Damen Play-offs Österreich
TVZ Wikings bleibt weiter ungeschlagen!

TVZ Wikings trifft auf Spielgemeinschaft Wiener FV/FBC Dragons

Die Wiener reisen mit nur 9 Feldspielern und Torhüterin Kristin Otti nach Mittersill, wo sie der Titelverteidiger, TVZ Wikings, zum ersten Halbfinal Spiel empfängt.

Zell startet sehr zurückhaltend in das erste Drittel. Die Wikings spielen zwar mit viel Ballbesitz und üben bereits früh Druck auf Wien aus, allerdings konnten sie sich nie wirklich durchsetzen. Ab Minute 4 müssen die Favoriten allerdings auf eine wichtige Stütze der Verteidigung verzichten. Alex Kemptner verletzt sich bei einer Abwehr Aktion am Knie und fällt für das Spiel aus. Nageler nutzt einen Fehler der Verteidigung und schießt die Wiener zur eins zu null Führung. Die Zeller finden wieder zurück ins Spiel und drücken die Wiener in ihre Ecke. Viele Chancen für den TVZ Wikings entstehen. Pichler nutzt einen Abpraller vor dem Tor und führt so zum Ausgleich. Die Wikings bleiben bei ihrer Taktik, die Wiener bereits früh zu stören und in die eigenen Ecken zu drücken. Michaela Weinrich schießt schlussendlich das lange überfällige 2:1. Jedoch gibt der WFV nicht auf. Kuzel wird von der Verteidigung übersehen und so gelang es den Wienern mit einem 2:2 in die erste Drittel Pause zu kommen.

Im zweiten Drittel startet der WFV sehr konzentriert und gibt anfangs das Tempo an. Durch einen Torwartfehler kommt es zum 3:2 für den TVZ. Und dann kommt es Schlag auf Schlag. Die Wikings finden gut in das Spiel, ziehen das Tempo an und spielen schöne Kombinationen. Die mit nur 9 Spielern angereisten Wienern geht sichtlich die Luft aus. Nach dem zweiten Drittel steht es bereits 6:3.

Auch im dritten Drittel können die Zeller ihre Konzentration aufrechterhalten. In 10 Minuten hagelt es 4 Tore für die Wikings. Der WFV fängt sich und kann wieder ein paar Chancen herausspielen. In einem Powerplay gelingt es den Wienern durch Nageler noch auf 10:4 zu stellen. Mit dem Stand wird das erste Halbfinale auch beendet.

Zusammenfassend kann man sagen, dass die Wikings ihrer Favoritenrolle gerecht geworden sind und im Spiel das Tempo angegeben haben. Die Spielgemeinschaft Wiener FV/FBC Dragons konnte zwar teilweise schöne Spielzüge aufbauen, diese allerdings nie bis zum Ende durchziehen.

"Wir sind eine Mannschaft, wir spielen mit Kopf. Heute hat man gesehen, wer diesen Sieg will, der wird dieses Spiel gewinnen. Ich bin sehr stolz auf die Mädls, nach einem katastrophalen ersten Drittel wachten sie auf und zeigten wer der amtierende Meister ist und wer heuer den Titel wiederholen will. Leider wird uns unsere starke Verteidigerin Alex Kemptner die nächste Spiele, aufgrund einer Knieverletzung fehlen, trotzdem bin ich mir sicher, das dies die anderen Damen kompensieren können", so Wikings Trainer Daniel Tonegatti.

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