Judo
Weltweite Judoelite bei Olympic Training Center in Mittersill

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Über 1100 Aktive aus 67 Nationen nehmen am diesjährigen Trainingscamp in Mittersill teil.

MITTERSILL. Die Judoszene begeht das neue Jahrzehnt somit in einem tollen Rahmen. Das Trainingscamp im Salzburger Pinzgau zu Jahresbeginn ist aus dem Kalender der Judoka mittlerweile nicht mehr wegzudenken. Insgesamt weilen derzeit rund 1500 Gäste anlässlich des OTC  in Mittersill. Über 8000 zusätzliche Nächtigungen bringt das der Stadt im Oberpinzgau. Aus Österreich nehmen 107 Aktive am Camp teil. Fast die gesamte österreichische Judo-Elite nutzt die Gelegenheit, einen Teil der Saisonvorbereitung mit Weltklasseathleten zu absolvieren. Noch größere Abordnungen stellen Russland (126), Italien (122) und Deutschland (120). Für das größte Judo-Trainingslager der Welt wurden im Sporthotel Kogler 1300 Quadratmeter Mattenfläche verlegt. In jeder Gewichtsklasse sind Judoka aus den Top 10 der Weltrangliste anwesend. Insgesamt 56 teilnehmende Judoka gewannen in der Vergangenheit Medaillen bei Großereignissen, also Olympischen Spielen, Welt- und Kontinentalmeisterschaften.

An die Grenze gestoßen

OK-Chef Ali Gmeiner stieß heuer mit der Riesenbeteiligung an die Grenzen des Machbaren. "Es dürfte heuer die größte Teilnahmerzahl seit 27 Jahren sein. In den letzten vier Jahren sind die Beteiligungen immer mehr gestiegen. Das dürfte heuer das Maximum sein. Aber die Grenze ist erreicht, da wir nicht mehr Kapazitäten haben. Natürlich ist es heuer extrem, da die olympischen Spiele in Tokio kommen. Da nehmen die Sportler das Trainingslager als Vorbereitung mit, da sie in Mittersill noch nicht in Konkurrenz mit den Gegner stehen. Aber erfahrungsgemäß fallen wir nach den olympischen Spielen wieder ab. Wir werden wieder auf die 800 Athleten zurück kommen."

Training für Tokio

Fünf Olympiasieger der Spiele 2016 und zwei der Spiele 2012 nutzen das OTC in Mittersill als Saisonvorbereitung. So zählen der seit Jahren ungeschlagene Teddy Riner (FRA), aber auch Majlinda Kelmendi (KOS), Khasan Khalmurzaev (RUS), Beslan Mudranov (RUS), Tina Trstenjak (SLO), Sarah Menezes (BRA) und Lasha Shavdatuashvili (GEO) zu den Aushängeschildern. Von den amtierenden Weltmeistern sind Noel van t'End (NED), Clarisse Agbegnenou (FRA), Marie-Eve Gahie (FRA), Madeleine Malonga (FRA), Daria Bilodid (UKR) und Lukhumi Chkhvimiani (GEO) dabei. Zehn weitere Athleten durften sich bei früheren Weltmeisterschaften bereits Gold umhängen lassen. Sie alle legen in Mittersill die Basis für weitere Erfolge. Bis zu sechs Trainingsblöcke gehen täglich über die Bühne. Je zweimal am Tag absolvieren die Sportler intensive Randori-Einheiten. Noch bis 15. Jänner schuften die Athleten, um sich für die kommende Saison in Form zu bringen. Jahreshighlight werden die Olympischen Spiele in Tokio sein.

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