Alm des Jahres 2012: Die Trisslalm im Wildgerlostal

Erfreut: Hans Lerch (Nationalpark Hohe Tauern), Anneliese und Hansjörg Eberharter (Trisslalm) und Andreas Kutil (Kraft Foods).
  • Erfreut: Hans Lerch (Nationalpark Hohe Tauern), Anneliese und Hansjörg Eberharter (Trisslalm) und Andreas Kutil (Kraft Foods).
  • Foto: Landespressebüro
  • hochgeladen von Christa Nothdurfter

Text: Landeskorrespondenz

KRIMML Der Nationalpark Hohe Tauern, das Lebensministerium und die Firma Milka prämierten die nachhaltigsten Almbetriebe Österreichs. Die Trisslalm hat dabei in Salzburg den begehrten Preis "Alm des Jahres 2012" als eine der drei Vorzeigealmen im Nationalpark Hohe Tauern neben der Gorgasser Alm in Tirol und der Gößnitzer Ochsenalpe in Kärnten erhalten.

"Ich schätze und bewundere die Herzlichkeit und das Herzblut, mit dem unsere Almbäuerinnen und -bauern im Herzen des Nationalparks ihre Almen bewirtschaften und damit unsere einzigartige Naturlandschaft schützen", so Landesrätin Widmann, die den Wirtsleuten Hansjörg und Anneliese Eberharter heute, Freitag, 28. September, zur Auszeichnung gratulierte. Die Auszeichnung sei ein sichtbares Zeichen, dass die Trisslalm für naturverträglichen Tourismus und die Erhaltung von Kulturlandschaft und Traditionen stehe, so die für den Nationalpark zuständige Landesrätin.

Die 569 Hektar große Trisslalm befindet sich im Wildgerlostal in der Gemeinde Krimml. Sie liegt auf 1.584 Metern Seehöhe und ist seit 1912 in Familienbesitz. Auf den Futterflächen weiden 63 Stück Vieh, darunter 26 Milchkühe. Der besondere Stolz der Trisslalm ist die alte Drechselhütte, in der bis ins Jahr 1960 mittels Wasserkraft Schüsseln aus Zirbenholz gedrechselt wurden. Vor kurzem haben die Mitarbeiter der Nationalparkverwaltung gemeinsam mit Schülern der Polytechnischen Schule Mittersill die Hütte samt Drechselbank komplett saniert. Nationalparkranger und Sohn Franz-Josef Eberharter werden in Zukunft interessierten Almbesuchern die Zirbenholz-Handwerkskunst vorführen.

Beispielhafter Almbetrieb ausgezeichnet
Die Prämierung "Alm des Jahres" ist das Highlight der seit 2007 bestehenden Kooperation zwischen Milka und dem Nationalpark Hohe Tauern. Ausgezeichnet werden beispielhafte Almbetriebe, die einen wertvollen Beitrag zur Erhaltung des Natur-, Lebens- und Kulturraumes Alm leisten. "Unsere Almen sind prägender Teil des österreichischen Kulturgutes. Ein Viertel aller europäischen Almen befinden sich in Österreich. Die Initiative von Milka und dem Nationalpark hat das öffentliche Bewusstsein für ihre wichtige Rolle als Lebensraum von seltenen Tier- und Pflanzenarten sowie als zentrale Säule des naturverträglichen Tourismus deutlich erhöht", so Minister DI Niki Berlakovich.

Und Andreas Kutil, Managing Director Kraft Foods Österreich, ergänzt: "Engagement für die Umwelt ist bereits seit vielen Jahren ein wichtiges Anliegen von Milka, da die Markenwelt thematisch eng mit der österreichischen Bergwelt verbunden ist, lag das Engagement für den Landschaftsraum Alpen auf der Hand: "Milka fühlt sich verantwortlich, diese einzigartige Welt zu unterstützen und zu schützen."

Bewertungskriterien
Bei der Prämierung zählen Kriterien wie die Lage der Alm, ihre nachhaltige Bewirtschaftung, die Haltung heimischer Haustierrassen, das Vorhandensein traditioneller Bauweisen und Landschaftskulturelemente, die direkte Weiterverarbeitung der Milch auf der Alm, die ständige Beaufsichtigung der Weidetiere sowie die engagierte Zusammenarbeit mit dem Nationalpark Hohe Tauern und Schulen. Die Sieger-Almen konnten viele dieser Kriterien auf einzigartige Weise kombinieren. Als Trophäe erhalten die Gewinner eine Bronze-Plakette, die den Betrieb als "Alm des Jahres" ausweist. Schautafeln vor den Almbetrieben mit Detailinformationen geben Wanderern zusätzliche Auskunft über die Besonderheiten des Almbetriebes. Des Weiteren wird der Nationalpark Hohe Tauern auf den international bekannten Milka-Produkten mitbeworben.

Autor:

Christa Nothdurfter aus Pinzgau

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