Da steckt viel Herzblut drinnen

Pauken: Daniel Sommer, Anna Pürstl und Lisa Daller stehen kurz vorm Abschluss, „bald ist es geschafft“.
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ZELL AM SEE (km). Die Ausbildung zum Bank- und Bürokaufmann wurde vor 15 Jahren an der Berufsschule in Zell am See (LBS) eingeführt. Dabei handelt es sich um eine der wenigen Doppellehren, die in drei Jahren absolviert wird.

Ausbildung „made in Pinzgau"
Die schulische Ausbildung wurde quasi in Zell am See entwickelt. Die Berufsschule in der Bezirkshauptstadt ist die einzige in ganz Salzburg, die diesen Zweig anbietet. Die Schülerzahlen der Bildungseinrichtung blieben in den vergangenen Jahren stets konstant bei 400, auch jene, was die Lehrgänge zum Bank- und Bürokaufmann angeht. „An die 300 Absolventen konnten wir seit Beginn verzeichnen, die Hälfte davon hat mit Auszeichnung bestanden“, sagt Direktorin Salome Rattensberger. „Eine Kaderschmiede“, das bestätigen auch Wirtschaftstreibende. Lisa Auer, die bei der Salzburger Sparkasse für die Personalentwicklung zuständig ist, streut der Schule Rosen: „Wir bilden seit 1999 mit großem Erfolg Lehrlinge aus und dabei spielt die Berufsschule als Ausbildungspartner im dualen System natürlich eine wichtige Rolle. Man merkt als Ausbildungsbetrieb, dass die Berufsschule mit Herzblut geführt wird. Die LBS hegt einen aktiven Kontakt zur Wirtschaft, um von den Lerninhalten her laufend am Ball zu sein. Die Organisation und Qualität ist sehr gut, das schätzen wir besonders.“ Titel wie „Bester Lehrling im Bundesland Salzburg“ oder „Österreichs bester Lehrling in der Sparte Banken und Versicherungen“ gehen regelmäßig nach Zell am See.

Kompetenzorientiert
Beginnend mit dem Schuljahr 2015/16 wird auf kompetenzorientierte Lehrpläne umgestellt. Auch hier nimmt die Berufsschule in Zell am See eine Vorreiterrolle ein und arbeitet entsprechende Konzepte als Leitfaden für ganz Österreich aus. Die Ausbildung soll noch praxisnäher, die Schüler noch selbstständiger werden. Stures Auswendiglernen soll der Vergangenheit angehören.

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