Landeswappen für die Schmitten bei Eröffnung des areitXpress

Salzburger Landeswappen für Schmittenhöhebahn. Erich Egger und LH Haslauer
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ZELL AM SEE. Mehrfachen Grund zur Freude hatte Erich Egger, Vorstand der Schmittenhöhebahn am 7. Dezember: Nicht nur hat der neue, hochmoderne areitXpress  seinen Betrieb aufgenommen, im Rahmen der Eröffnungsfeierlichkeiten verlieh Landeshauptmann Wilfried Haslauer der Schmittenhöhebahn AG das "Salzburger Landeswappen".

Höchster Komfort

"Mit dem neuen areitXpress wird die Förderleistung um 50 Prozent erhöht. Die langen Wartezeiten sind damit Geschichte", erklärte Egger. Knapp die Hälfte der täglich bis zu 13.000 Wintersportler steigen in Schüttdorf ins Skigebiet der Schmitten ein. Mit der neuen 10er Kabinenbahn können 3.600 Personen pro Stunde befördert werden, die Fahrzeit beträgt sieben Minuten. "Die neue Bahn spielt alle Stückeln. Den Gästen wird ein First-Class Fahrerlebnis mit höchstem Komfort, kostenlosem W-LAN und beheizten Sitzen geboten", versicherte der Bereichsleiter Technik und Prokurist Hannes Mayer.

Keine Wartezeiten mehr

Die Schmittenhöhebahn hat vor genau 90 Jahren als erste Seilbahn in Salzburg den Betrieb aufgenommen. Im Dezember 1971 wurde dann die Areitbahn eröffnet. Mit dem Doppelsessellift konnten nur 92 Personen pro Stunde befördert werden, diese Kapazität war schon bald viel zuwenig, es entstanden enorme Wartezeiten. "Mit Live-Musik versuchte man den Leuten die Wartezeit zu verkürzen," berichtete Egger. 1988 kam eine neue 6er Kabinenbahn, die allerdings ebenfalls rasch an die Grenzen ihrer Kapazität gelangte. Sie wurde nun durch die moderne 10er Bahn ersetzt.

Vorreiter in der Seilbahn-Architektur

Während in den Anfangsjahren noch kaum Wert auf Architektur gelegt wurde - "Das Ding musste nur funktionieren", so Mayer - ist die Talstation des areitXpress eine architektonische Meisterleistung. Architekt Ernst Hasenauer plante einen gewaltigen Holzbogen über die alte Talstation, der mit einem 2.000 m² Membrandach bespannt ist. "Die lichtdurchlässige Membran sorgt für ein angenehm helles Raumklima in der Station und spiegelt die Dynamik des Sports wieder. Das ‚gefühlte Gebäudevolumen‘ wird durch die Leichtigkeit des Bogendaches deutlich reduziert", beschreibt Hasenauer das einzigartige Werk.

Verleihung des „Salzburger Landeswappens“

Mit durchschnittlich einer Million Gäste im Jahr zählt die Schmitten in Zell am See zu den beliebtesten Skigebieten im Salzburger Land. „Regelmäßige Investitionen in Qualität und Komfort, Fokus auf Nachhaltigkeit und ein Blick für Innovation, machen die Schmittenhöhebahn AG nicht nur für Gäste, sondern auch für Arbeitnehmer zu einem attraktiven Dienstleistungsunternehmen“, betonte Landeshauptmann Wilfried Haslauer, der im Rahmen der Eröffnungsfeierlichkeiten des areitXpress das
Salzburger Landeswappen an das Seilbahnunternehmen verlieh. 

Vier Optionen für die Weiterfahrt

 Die Gäste können mit der Areitbahn II+III oder der Glocknerbahn Richtung Schmitten-Gipfel weiterfahren oder treten die erste Abfahrt ins Tal über die Schüttabfahrt an. Bestes kulinarisches Angebot ist in der neuen, stylischen AreitLounge und der AreitAlm geboten.

Nachhaltigkeit im Fokus

Als derzeit einziges Seilbahnunternehmen in Österreich, das sich dem Umweltmanagementsystem EMAS verpflichtet hat, zählt die Schmitten auch in den Bereichen Umweltschutz und nachhaltig Bauen zu den Pionieren in der Seilbahnindustrie. Dieses Engagement zeigt sie beim Bau des neuen areitXpress. Das völlig intakte Hauptgebäude der Talstation blieb beim Neubau bestehen und erhielt
lediglich ein Facelift. In bewährter Art und Weise wurde bei der Planung die
Integration von Photovoltaikpaneelen berücksichtigt. Pro Jahr erreicht das Unternehmen mit gesamt 2.750 m² Solarpaneelen einen Jahresertrag von etwa 300.000 kWh, was dem Stromverbrauch von ca. 90 Haushalten entspricht.

Mit dem Verkauf und Wiederaufbau der alten Areitbahn in einem
kolumbianischen Vergnügungspark fand die noch völlig intakte Seilbahn eine neue Verwendung. Eine ökologisch-ökonomische Win-Win-Situation für beide Unternehmen.

Fakten der Bahn im Überblick

Anlage 10-MGD
Förderleistung 3.600 P/h
Fahrzeit 7,12 Minuten
Fahrgeschwindigkeit 6,0 m/s
Anzahl Kabinen 85
Kapazität Kabine 10 Personen
Ausstattung Gondeln Sitzheizung, Einsprechanlage und W-Lan
Intervall 10,00 s
Schräge Länge 1.812 m
Höhe Talstation 766 m
Höhe Bergstation 1.400 m
Höhenunterschied 634 m
Anzahl Stützen 17
Antrieb Berg
Kosten: 18 Mill. Euro

Die neue AreitLounge

Mit dem areitXpress eröffnete auch die neue, stylische AreitLounge die Türen für alle Wintersportler. In modern-puristischem Ambiente mit sonnigem Panoramablick, laden
die Wirtsleute Edith und Peter Pfeffer zu regionalen Genuss-Schmankerln, einer feinen Auswahl an Wein- und Bierspezialitäten und zum gemütlichem Verweilen am offenen Kamin. Bis zu 260 Personen finden insgesamt in der Lounge und auf der Terrasse Platz. In dem modernen, vieleckigen Bauwerk mit hohen Fensterfronten zieht sich eine klare Linie durch – Glas, Metall, Stein und Holz sind die dominierenden Materialien, die sich auch in der Einrichtung und Dekoration wiederfinden.

Schmittenhöhebahn auf einen Blick

Die Schmittenhöhebahn AG ist mit bis zu 330 Mitarbeitern in der Wintersaison einer der Leitbetriebe und wichtigsten Arbeitgeber in der Region Zell am See-Kaprun. 27 Lift- und Seilbahnanlagen auf der Schmittenhöhe, sowie die Schifffahrt am Zeller See zählen im Winter und Sommer zu den touristischen Hauptattraktionen im Pinzgau. Die Schmittenhöhebahn AG befördert rund 10,4 Millionen Personen pro Jahr, alleine im Winter.

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