Schüttdorf: Das Sporthotel Alpenblick ist ein "ausgezeichneter Lehrbetrieb"

In der Bildmitte Georg Segl vom Hotel Alpenblick.
  • In der Bildmitte Georg Segl vom Hotel Alpenblick.
  • Foto: Franz Neumayr
  • hochgeladen von Christa Nothdurfter

ZELL AM SEE / SCHÜTTDORF. Anlässlich der Verleihung der Wirtschaftskammer Salzburg für die besten Lehrbetriebe bekam die Familie Segl mit dem Sporthotel Alpenblick in Zell am See das Gütesiegel „Ausgezeichneter Lehrbetrieb“ verliehen.
Diese Auszeichnung, die nur alle zwei Jahre vergeben wird und für vier Jahre Gültigkeit ha,t wurde im Rahmen einer Feier übergeben!
Bei  der Verleihung betonte Beneditk Lang: „Die Beurteilung über die Verleihung wird bewusst hoch gehalten. Träger wird nur, wer allen Anforderungen optimal gerecht wird!“

Schon seit Jahren zu den Besten...

Das Sporthotel Alpenblick in Zell am See zählt schon seit vielen Jahren zu den besten Aubsbildner-Betrieben im Tourismus. Hotelinterne Weiterbildungen und Seminare fördern und fordern die Jugendlichen gleichzeitig. Es werden Lehrlinge in allen Branchen ausgebildet: Vom Koch und Restaurantfachfrau/mann zum Hotel- und Gastgewerbeassistentin bis hin zur Hotelkauffrau/mann werden alle Sparten angeboten.

Nachfolgend eine offizielle Info der WK Salzburg:
Die Wettbewerbsfähigkeit der Tourismuswirtschaft hängt in hohem Maß von der Qualität der Ausbildung der künftigen Mitarbeiter sowie Fach- und Führungskräfte ab. Aus diesem Grund legt die Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der WKS das Gütesiegel „Ausgezeichneter Lehrbetrieb“ neu auf, bei dem besonders engagierte Ausbildungsbetriebe vor den Vorhang geholt werden.

„Mit dieser Aktion wollen wir zeigen, dass unsere Branche von Betrieben getragen wird, die die Ausbildung der Lehrlinge ernst nehmen und daran interessiert sind, solide Fachkräfte für sich und die gesamte Wirtschaft hervorzubringen“, betont der Obmann der Fachgruppe Gastronomie in der WKS, Ernst Pühringer. Gerade in der dienstleistungsintensiven Touris- musbranche stehe und falle die Qualität mit gut ausgebildeten Fachkräften. Die Aktion ist eine Fortsetzung der Initiative „Ausgezeichneter Lehrbetrieb“, die bereits 2003 ins Leben gerufen wurde.Mit der Auszeichnung, die alle zwei Jahre für jeweils vier Jahre vergeben wird, ist das Füh- ren einer Plakette verbunden, die ein Gütesiegel für hervorragende Ausbildung darstellt und Lehrstellensuchenden als Orientierungshilfe dient“, ergänzt Benedikt Lang,

Die Auszeichnung kann auch wieder entzogen werden.Bei der Aktion prüft eine Jury (Mitglieder des Ausbildungsausschusses der gastronomischen Fachgruppen, der WKS-Lehrlingsstelle und der Landesberufsschule Obertrum) vor Ort anhand genau definierter Kriterien den Bewerber. Dazu gehören unter anderem folgende Bewertungen: Anzahl der Lehrberufe im Betrieb, Leistungsbilanz der Lehrlinge bei Lehrabschlussprüfungen, regelmäßige Kontakte mit Eltern und Berufsschule, Maßnahmen in der Personalorganisation, Maßnahmen zur Qualitätssicherung der Lehrlingsausbildung, Aus- und Weiterbildungsangebote und Teilnahme an Leistungswettbewerben. Die Bewerbungsfrist


Die Verleihung findet im Herbst statt. In einer ersten Tranche wird mit rund 40 Teilnehmern gerechnet.„Wir wollen bei unserer Beurteilung den Level bewusst hoch halten. Träger des Gütesiegels wird nur, wer allen Anforderungen optimal gerecht wird“, sagt Lang. Die Träger fungierten damit als Leuchttürme für die Branche und hätten selbst den Vorteil, von einer breiten Öffentlichkeit als Top-Arbeitgeber wahrgenommen zu werden.
Attraktive Berufe
Salzburgs Tourismuswirtschaft ist mit rund 10.000 aktiven Betrieben ein regionaler Impuls- geber und sicherer Arbeitgeber. In den vergangenen Jahren sind die Beschäftigtenzahlen kontinuierlich angestiegen.

Die Rekrutierung von Lehrlingen bereitet allerdings – so wie in vielen anderen Branchen auch – erhebliche Schwierigkeiten. Aktuell werden in den gastronomischen Berufen (Koch, Restaurantfachmann, Gastronomiefachmann, Hotel- und Gastgewerbeassistent, Hotelkaufmann sowie Systemgastronom) in Salzburg fast 1.000 junge Menschen ausgebildet. Dabei werden neben den klassischen Berufskenntnissen Fremdsprachen, Kommunikation, gutes Auftreten und professionelle Verkaufstechniken vermittelt.

Zudem wurde vor kurzem die Lehrlingsentschädigung für Nachwuchsfachkräfte spürbar angehoben. Sie beträgt im 1. Lehrjahr 700 € brutto (plus 55 €), im 2. Lehrjahr 800 € (plus 85 €), im 3. Lehrjahr 900 € (plus 50 €) und im 4. Lehrjahr 1.000 € (plus 65 €).Ein besonderer Qualitätsbeweis für das hohe Ausbildungsniveau sind die Spitzenplätze, die Salzburger Lehrlinge regelmäßig bei nationalen und internationalen Berufswettbewerben erreichen, auf die sie von den Betrieben oft eigens vorbereitet werden.
„Entgegen anderslautender Meinungen sehen die jungen Menschen sehr wohl die berufli- chen Chancen, die ihnen die vielfältigen und abwechslungsreichen Berufe im Tourismus bieten“, betont Spartenobmann Albert Ebner. Um den ausbildenden Betrieben die Arbeit zu erleichtern, werden sie unter anderem über die Lehrstellenförderung (www.lehre- foerdern.at) umfassend unterstützt. Das reicht von einer finanziellen Basisförderung für jede Lehrstelle bis hin zum Kostenersatz für Spezialkurse oder Auslandsaufenthalte.

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