18.12.2017, 10:16 Uhr

Prüfungserfahrung Provisioning SQL Databases 70-765

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aktuelle Prüfungsinformationen über microsoft MCSA 70-765 deutsche Fassung Provisioning SQL Databases
1. Sie sind als Datenbankadministrator für das Unternehmen IT-PRUEFUNGEN.DE tätig. Sie
haben einen SQL Server 2016 Datenbankserver mit dem Namen Server1.
Eine der Datenbanken, die auf Server1 bereitgestellt sind, wird von einer intensiv genutzten
OLTP-Anwendung verwendet. Die Benutzer der Anwendung berichten über lange
Antwortzeiten, wenn sie mit der Anwendung Daten erfassen oder ändern.
Sie müssen feststellen, welche Abfragen länger als 1 Sekunde für die Ausführung benötigen.
Wie gehen Sie vor?
A.Erstellen Sie eine Sitzung für erweiterte Ereignisse, die alle Abfragen erfasst und wenden
Sie einen Filter an, der Abfragen herausfiltert, die im Feld Duration einen Wert enthalten, der
größer als 1000 ist.
B.Verwenden Sie die gespeicherte Systemprozedur sp_configure und legen Sie einen
Schwellenwert für blockierte Prozesse fest. Erstellen Sie eine Sitzung für erweiterte
Ereignisse.
C.Verwenden Sie den Auftragsaktivitätsmonitor und sehen Sie alle aktuell ausgeführten
Prozesse ein. Lassen Sie sich den Auftragsverlauf anzeigen, um die benötigte Zeit für jeden
Schritt zu ermitteln.
D.Führen Sie die Anweisung DBCC TRACEON 1222 aus und prüfen Sie das SQL
Server-Ereignisprotokoll.
Korrekte Antwort: A
Erläuterungen:
SQL Server Erweiterte Ereignisse (Extended Events) ist ein allgemeines
Ereignisbehandlungssystem für Serversysteme und stell den Nachfolger für SQL Server
Profiler dar. Die Extended Events-Infrastruktur unterstützt die Korrelation von Daten aus SQL
Server sowie unter bestimmten Umständen die Korrelation von Daten aus dem
Betriebssystem und aus Datenbankanwendungen. Im zweiten Fall muss die Ausgabe von
Extended Events an die Ereignisablaufverfolgung für Windows (Event Tracing for Windows,
ETW) weitergeleitet werden, damit die Ereignisdaten mit Ereignisdaten aus dem
Betriebssystem oder einer Anwendung korreliert werden können.
Alle Anwendungen weisen Ausführungspunkte auf, die sowohl innerhalb der Anwendung als
auch außerhalb nützlich sind. In der Anwendung kann die asynchrone Verarbeitung in die
Warteschlage eingereiht werden, wobei Informationen zugrunde gelegt werden, die bei der
ersten Ausführung eines Tasks gesammelt wurden. Außerhalb der Anwendung stellen
Ausführungspunkte Überwachungshilfsprogrammen Informationen zum Verhalten und zu den
Leistungsmerkmalen der überwachten Anwendung zur Verfügung.
Extended Events unterstützt die Verwendung von Ereignisdaten außerhalb eines Prozesses.
Diese Daten werden i. d. R. folgendermaßen verwendet:
Von Ablaufverfolgungstools wie der SQL-Ablaufverfolgung und dem Systemmonitor
Von Tools für die Protokollierung wie dem Windows-Ereignisprotokoll oder dem SQL
Server-Fehlerprotokoll
Von Benutzern, die ein Produkt verwalten oder Anwendungen für ein Produkt entwickeln
Extended Events kann Ereignisdaten synchron generieren (und asynchron verarbeiten),
wodurch eine flexible Lösung für die Ereignisbehandlung bereitgestellt wird.
2. Sie sind als Datenbankadministrator für das Unternehmen IT-PRUEFUNGEN tätig. Sie
haben eine SQL Server 2016 Datenbank mit dem Namen DB1.
Sie müssen sicherstellen, dass die Größe der Transaktionsprotokolldatei der Datenbank 2
GB nicht überschreiten kann.
Wie gehen Sie vor?
A.Führen Sie die Anweisung sp_configure 'max log size', 2GB aus.
B.Verwenden Sie die Anweisung ALTER DATABASE … SET LOGFILE in Verbindung mit dem
Parameter MAXSIZE.
C.Verwenden Sie das SQL Server Management Studio, öffnen Sie die Eigenschaften der
Instanz und klicken Sie auf Datenbankeinstellungen. Legen Sie die maximale Größe für die
Transaktionsprotokolldatei fest.
D.Verwenden Sie das SQL Server Management Studio, öffnen Sie die Eigenschaften der
Datenbank und klicken Sie auf Dateien. Öffnen Sie die Einstellungen für die automatische
Vergrößerung der Protokolldatei und legen Sie die maximale Größe der Datei fest.
Korrekte Antwort: D
Erläuterungen:
Die ALTER DATABASE-Anweisung kann für das Verwalten der Größe der
Transaktionsprotokolldatei genutzt werden. Anstelle von SET LOGFILE müsste jedoch
MODIFY FILE verwendet werden.
Beispiel:
USE master
3.Sie administrieren eine Microsoft SQL Server 2016 Datenbank mit dem Namen DB1. Die
Datenbank enthält eine Tabelle mit dem Namen Product.
Die Definition der Tabelle wird nachstehend gezeigt:
CREATE TABLE dbo.Product
(
ProductID INT PRIMARY KEY,
[Name] VARCHAR(50) NOT NULL,
Color VARCHAR(5) NOT NULL,
Size VARCHAR(5) NOT NULL,
Style CHAR(2) NULL,
Weight DECIMAL(8,2) NULL
);GO
Sie müssen sicherstellen, dass für das Speichern von Daten der Tabelle Product möglichst
wenig Festplattenspeicher verwendet wird.
Wie gehen Sie vor?
A.Konvertieren Sie alle Indizes in Columnstore-Indizes.
B.Implementieren Sie die Unicode-Komprimierung.
C.Implementieren Sie die Zeilenkomprimierung.
D.Implementieren Sie die Seitenkomprimierung.
Korrekte Antwort: D
Erläuterungen:
SQL Server 2016 und Azure SQL-Datenbank unterstützen die Zeilen- und
Seitenkomprimierung für rowstore-Tabellen und -Indizes sowie Columnstore und die
Columnstore-Archivierungskomprimierung für Columnstore-Tabellen und -Indizes.
Verwenden Sie für rowstore-Tabellen und -Indizes die Datenkomprimierungsfunktion, um die
Größe der Datenbank zu reduzieren. Zusätzlich zum Sparen von Speicherplatz kann mithilfe
der Datenkomprimierung auch die Leistung von E/A-intensiven Arbeitsauslastungen
verbessert werden, da die Daten auf weniger Seiten gespeichert werden und Abfragen
weniger Seiten vom Datenträger lesen müssen. Zusätzliche CPU-Ressourcen sind jedoch
auf dem Datenbankserver erforderlich, um die Daten zu komprimieren und dekomprimieren,
während Daten mit der Anwendung ausgetauscht werden. Sie können die Zeilen- und
Seitenkomprimierung für die folgenden Datenbankobjekte konfigurieren:
Vollständige, als Heaps gespeicherte Tabellen
Vollständige, als gruppierte Indizes gespeicherte Tabellen
Vollständige nicht gruppierte Indizes
Vollständige indizierte Sichten
Bei partitionierten Tabellen und Indizes kann die Komprimierungsoption für jede Partition
konfiguriert werden, wobei die verschiedenen Partitionen eines Objekts nicht die gleiche
Komprimierungseinstellung aufweisen müssen.
Die Tabelle enthält überwiegend Spalten mit dem Datentyp varchar.
Die Unicode-Komprimierung unterstützt ausschließlich die Unicode-Datentypen, wie den
nchar(n)-Datentyp mit fester Länge und den nvarchar(n)-Datentyp.
Die Zeilenkomprimierung hat keine Auswirkung auf Spalten mit dem Datentyp varchar.
Die größte Speicherplatzersparnis ist in diesem Fall von der Seitenkomprimierung zu
erwarten.
4.Hinweis: Diese Aufgabe gehört zu einer Reihe von Fragestellungen, die dasselbe Szenario
verwenden. Jede Aufgabe dieser Reihe bietet einen anderen Lösungsweg. Sie müssen
entscheiden, ob die Lösung geeignet ist, das Ziel zu erreichen.
Ihr Unternehmen plant, Resource Manager-Vorlagen für alle zukünftigen Bereitstellungen von
SQL Server auf Azure virtuellen Maschinen zu verwenden.
Sie müssen die Vorlagen erstellen.
Lösung: Sie verwenden Visual Studio und erstellen eine XAML-Vorlage, die die Bereitstellung
und Konfiguration der SQL Server-Umgebung definiert.
Erfüllt das Vorgehen Ihr Ziel?
A.Ja
B.Nein
Korrekte Antwort: B
Erläuterungen:
Eine Resource Manager-Vorlage ist eine JSON-Datei (JavaScript Object Notation), mit der
eine oder mehrere Ressourcen zum Bereitstellen einer Ressourcengruppe definiert werden.
Außerdem werden damit die Abhängigkeiten zwischen den bereitgestellten Ressourcen
definiert. Die Vorlage kann zum konsistenten und wiederholten Bereitstellen der Ressourcen
verwendet werden.
Zum Erstellen und Überarbeiten von Vorlagen benötigen Sie einen JSON-Editor. Visual
Studio Code ist ein einfacher Open-Source-Code-Editor für alle Plattformen. Microsoft
empfiehlt, Resource Manager-Vorlagen mithilfe von Visual Studio Code zu erstellen.
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Peter Würti aus Pinzgau | 01.01.2018 | 05:10   Melden
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