28.11.2017, 09:19 Uhr

Glyphosat

Auch hier hätten es die Konsumenten – zumindest ansatzweise – in der Hand, darauf mit Protest zu reagieren.
Dass der Hersteller behauptet, dass dieses Insektizid für Mensch und Tier ungefährlich ist, ist noch nachvollziehbar. Dass die Entscheidungsträger dieser Argumentation aber folgen ist nicht mehr so klar. Denn immerhin wissen wir aus der Vergangenheit, dass sich Schadwirkungen (z.B. Contergan) erst nach vielen Jahren wirklich zeigen.
Wenn also heute schon massive, von Wissenschaftlern vorgetragene Bedenken gegen Glyphosat bestehen, wäre es wohl besser, diesen „Feldversuch“ nur mehr räumlich eng begrenzt durchzuführen. Dass der Hersteller damit keine Freude hätte ist klar. Aber eigentlich geht es um die Gesundheit der Menschheit und nicht um die Gewinnsucht von Konzernen.
Was können wir als Konsumenten machen?
Es ist nur ein Vorschlag. Aber schaut beim Kauf von Produkten (Gemüse) genau auf das Herkunftsland und meidet Produkte solcher Länder, die sich für die Weiterverwendung dieses Giftes entschieden haben (insgesamt 18 EU-Staaten wie u.a. Deutschland, Niederlande, Spanien, Polen, Ungarn, Rumänien oder Bulgarien – Liste im Internet abrufbar!)
Ein Tropfen auf dem heißen Stein? Ja und nein! Aber nur wenn Produzenten spüren, dass sich in ihrem Absatz etwas verändert, werden sie reagieren. Meist reagieren sie mit Schleuderpreisen, die man dann halt auch ignorieren muss. Aber irgendwann kommen sie dann schon darauf, dass ihre Art der Produktion eine Sackgasse ist.
Auch Konsumenten brauchen einen langen Atem!
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